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Nachrichten 10.09.2025

Die wichtigsten Meldungen des Tages

Nachrichten 10.09.2025
Nachrichten 10.09.2025

, 10.09.2025, 17:54

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat am Mittwoch das „gefährliche Verhalten“ Russlands scharf kritisiert, nachdem mehrere russische Drohnen in den polnischen Luftraum eingedrungen sind. Die NATO habe „sehr effektiv“ auf den Vorfall reagiert, so Rutte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Der Nordatlantikrat trat am Mittwochmorgen auf Antrag Polens zu Konsultationen nach Artikel 4 des Washingtoner Vertrags zusammen. Alle Bündnispartner hätten ihre volle Solidarität mit Polen bekundet und das rücksichtslose Verhalten Moskaus verurteilt. Rutte betonte: „Dieser Vorfall ist kein Einzelfall.“ Auch die Europäische Union hat klare Worte gefunden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte im Europäischen Parlament: „Europa steht fest an der Seite Polens.“ Unterstützung kam ebenfalls aus Rumänien: Präsident Nicuşor Dan bezeichnete die „eklatante Verletzung des polnischen Luftraums“ als inakzeptabel. Russland habe erneut gezeigt, dass es aggressiv handelt und Friedensbemühungen in der Ukraine untergräbt. Dan betonte: „Rumänien steht voll und ganz an der Seite unseres strategischen Partners Polen. Wir sind vereint, um die NATO – insbesondere die Ostflanke vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer – sicherer zu machen.“ Derweil weist Moskau die Vorwürfe zurück. Vertreter des russischen Außenministeriums erklärten, Warschau habe keinerlei Beweise vorgelegt, dass die abgeschossenen Drohnen tatsächlich aus Russland stammten.

 

Das rumänische Verteidigungsministerium gibt bekannt, dass seine Radarüberwachungssysteme in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine Gruppe von Drohnen an der Grenze zu Rumänien in der Nähe der Ortschaft Vâlcov in der Ukraine, die von russischen Truppen besetzt ist, entdeckt haben. Zwei F-16-Kampfflugzeuge der rumänischen Luftwaffe sind zu Erkundungsflügen gestartet. Für den nördlichen Teil des Landkreises Tulcea (Südosten) wurde eine RO-ALERT-Meldung ausgegeben. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums seien keine Drohnen in den nationalen Luftraum Rumäniens eingedrungen. Das Signal zur Aufhebung der Luftalarmstufe wurde gesendet und die Flugzeuge kehrten zu ihrem Stützpunkt zurück. Das Verteidigungsministerium gibt bekannt, dass es weiterhin ein hohes Maß an Wachsamkeit aufrechterhält und eine strenge Überwachung des nationalen Luft-, See- und Landraums gewährleistet.

 

Die Europäische Kommission stellt Rumänien über das SAFE-Programm („Sicherheitsaktion für Europa“) fast 17 Milliarden Euro bereit. Heute hat die Europäische Kommission die vorläufige Mittelzuweisung von 150 Mrd. EUR an finanzieller Unterstützung zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft in der gesamten Union angenommen. Dieser wichtige Schritt, der im Rahmen des Programms  (SAFE) unternommen wurde, zielt darauf ab, die Verteidigungsfähigkeiten der EU zu stärken und die Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, kritische Lücken zu schließen und gemeinsam Verteidigungsgüter zu erwerben.

 

In ganz Frankreich haben Demonstrantengruppen Straßen blockiert und Infrastrukturanlagen angegriffen. Die Protestaktionen sind Teil einer neuen regierungskritischen Bewegung mit dem Namen „Alles blockieren“, berichtet die BBC. In Paris versuchten rund 1.000 Menschen, den Hauptbahnhof zu stürmen. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Menge zurückzudrängen. Die Proteste eskalieren in einem politisch angespannten Moment: Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstagabend Sébastien Lecornu zum neuen Premierminister ernannt. Er folgt auf François Bayrou, der am Montag nach einem Misstrauensvotum der Nationalversammlung entlassen wurde – Grund war die Ablehnung des Haushaltsplans für 2026. Lecornu, ein enger Vertrauter Macrons und erst 39 Jahre alt, steht nun vor der schwierigen Aufgabe, Koalitionen mit anderen Parteien zu schmieden – denn keiner der drei großen politischen Blöcke – die extreme Linke, die moderate Rechte oder die radikale Rechte – verfügt über eine eigene Mehrheit im Parlament. In nur drei Jahren wurden in Frankreich bereits fünf Regierungen ausgetauscht. Laut einer aktuellen Umfrage wünschen sich fast zwei Drittel der befragten Französinnen und Franzosen den Rücktritt von Präsident Macron. 56 Prozent fordern zudem die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen.

 

43 rumänische Patienten warten auf eine Behandlung im Ausland, hat der Gesundheitsminister Alexandru Rogobete erklärt. In einem Facebook-Post gab er an, dass es sich um 30 Erwachsene und 13 Kinder handelt. Der jüngste Patient, der auf eine Behandlung im Ausland wartet, ist 1 Jahr und 8 Monate alt, der älteste 74 Jahre. Die Kosten belaufen sich auf etwa 13 Millionen Lei (rund 2,6 Millionen Euro), und die meisten Anträge betreffen onkologische Erkrankungen sowie seltene Krankheiten, genetische Erkrankungen oder Transplantationen.

 

Der Spielfilm „Der Jahrhundert-Raub“ (Originaltitel: Jaful Secolului), unter der Regie von Teodora Ana Mihai und nach einem Drehbuch von Cristian Mungiu, wird Rumänien bei den Academy Awards 2026 in der Kategorie „Bester internationaler Film“ vertreten. Die rumänisch-belgisch-niederländische Koproduktion hat bereits international für Aufsehen gesorgt: Großer Preis beim Filmfestival in Warschau (2024), beste Hauptdarstellerin – Anamaria Vartolomei – beim Festival in Tokio (2024), Balkan Film Award für den besten Beitrag beim Festival in Sofia, Publikumspreis beim Filmfestival in Shanghai. Die Kurze Liste für die Oscar-Nominierungen wird am 16. Dezember 2025 veröffentlicht. Die endgültigen Nominierten folgen am 22. Januar 2026. Die 98. Verleihung der Academy Awards findet am 15. März 2026 in Los Angeles statt.

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In Rumänien ist heute eine Notverordnung der Regierung in Kraft getreten, mit der offiziell eine Krise auf dem Kraftstoffmarkt festgestellt wird....

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Die rumänische Regierung soll in einer Sondersitzung  eine Notverordnung zur Verlängerung der Preisdeckelung für Handelsaufschläge bei...

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In Bukarest hat am Montag eine Sitzung der regierungsinternen Arbeitsgruppe zu einem neuen Maßnahmenpaket zur Begrenzung der Kraftstoffpreise...

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Kraftstoffpreise – Ab dem 1. April tritt in Rumänien eine Eilverordnung zur Ausrufung einer Krisensituation auf dem Rohöl- und Erdölproduktmarkt...

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Newsflash Donnerstag, 26 März 2026

Nachrichten 26.03.2026

Die Regierung in Bukarest hat eine Eilverordnung mit Maßnahmen zur Intervention auf dem Kraftstoffmarkt verabschiedet, die ab dem 1. April gelten...

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Newsflash Mittwoch, 25 März 2026

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Die Eilverordnung zur Kraftstoffkrise soll am Donnerstag von der Regierung in Bukarest verabschiedet werden. Das Dokument erhielt am Mittwoch eine...

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Kraftstoffe – In Bukarest will die Regierung am Dienstag eine „Krisensituation“ auf dem rumänischen Kraftstoffmarkt ausrufen und Maßnahmen...

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