Ostern in Rümänien verbringen

ostern in rümänien verbringen In unserer heutigen Tourismusrubrik wollen wir Ihnen einige Orte in Rumänien vorstellen, wo sie die Osterferien verbringen können. Die Reiseziele wurden auch bei der Tourismusfrühlingsmesse in Bukarest vorgestellt.

In unserer heutigen Tourismusrubrik wollen wir Ihnen einige Orte in Rumänien vorstellen, wo sie die Osterferien verbringen können. Die Reiseziele wurden auch bei der Tourismusfrühlingsmesse in Bukarest vorgestellt.

 

In dieser Jahresperiode bereiten sich die Rumänen auf die Auferstehung Jesus Christi vor. Die Häuser werden sauber gemacht, die Frauen bereite spezifische Speisen aus Lammfleisch zu. Der Käse - Teigkuchen und die gefärbten Eier dürfen nicht vom Tisch fehlen. In einigen Landesgegenden kocht man auch die berühmten Krautwickel.

 

Reisen wir für den Anfang ins Donaudelta, das schon seit 1991 zum UNESCO Welterbe gehört. Das rumänische Donaudelta ist das einzige Delta, das ganzheitlich zum Biosphäre Reservat erklärt wurde. Iliuţă Goian von dem Reisebüro „Descoperă Delta Dunării“ (Entdecke das Donaudelta), sagte uns, warum wir die Osterferien im Donaudelta verbringen sollten:

 

„Es ist eine wunderschöne Jahresperiode. Es wird wärmer, alles grünt, die Zugvögel sind schon da. Die Lipovaner haben sehr interessante Traditionen, die unsere Gäste entdecken sollten. Die traditionellen Speisen sind lecker und werden meistens aus Fisch gekocht. Das Lammfleisch wird mit dem Fisch ersetzt. Nur auf den Lammbraten verzichten sie nicht, sonst wird fast alles aus Fisch zubereitet.“

 

            Wer sich aber traditionsreiche Osterferien wünscht, soll nach Moldawien reisen. Cosmina Robu, Beraterin beim Kreisrat Iaşi, überzeugt uns, Ostern in Iaşi zu verbringen:

 

 „Hier ist der Sitz der Metropolitankirche Moldawiens und der Bukowina. Hier befindet sich auch das Römisch-Katholische Bistum, das in diesem Zeitraum zahlreiche Prozessionen organisiert. Der Kreisrat Iaşi organisiert eine Ostermesse, an der alle eingeladen sind.“

 

Die Frauen kochen traditionelle Speisen nach hundert Jahre alten Rezepten, die von Generation zu Generation weiter vermittelt wurden. Wir bleiben wir in Moldawien und zwar in Târgu Neamţ. Bei der Tourismusmesse sprachen wir mit Ionela Lungu, Kunsthandwerkerin aus Humuleşti:

 

„Natürlich lohnt es sich in Targu Neamt, Ostern zu verbringen. Das nächste Mal werden sie bestimmt Ihre Freunde, die ganze Familie, Ihre Bekannten mitnehmen. Es wird Ihnen besonders gefallen und Sie werden wunderschöne Erinnerungen haben. Zu Ostern wünscht man sich Ruhe, die Sie bei uns finden können. Wir stellen Ihnen Pensionen, die auch einen Reiseleiter haben, zur Verfügung. Die Reiserouten sind interessant und unsere Gäste können verschiedene Reiseziele besuchen.”

 

            Eine andere bekannte Region Rumäniens ist die Bukowina. Aurelia Badale, Vorsitzende des Tourismusverbandes Vama, BuKowina, (Gemeinde Vama, Kreis Suceava) hat uns eingeladen in der Gemeinde Vama die Osterferien zu verbringen:

 

„Zu Ostern organisieren wir mithilfe der Kunsthandwerker Werkstätten, wo unsere Gäste traditionelle Techniken erlernen können. Sie können zusammen mit unseren Handwerkern färben und weben. Nach der Ostermesse können die Touristen traditionelle Speisen essen. Nach 40 Fastentagen decken die Frauen den Tisch mit Speisen aus Lammfleisch, Schinken, Würsten, Eiern und Teigkuchen. Es ist ein Anlass für die jungen Frauen ihre schönen Volkstrachten tragen. Die Alten tragen stolz die Volkstrachten so, dass sie die Jugendlichen überzeugen, die Tradition weiterzuführen.

 

Ein viertägiger Aufenthalt mit Vollpension und einem Festmahl bei einer vier-Sterne Pension kostet rund 350 Lei (78 Euro) pro Person. Wenn Sie sich noch nicht entschieden haben, dann schlagen wir Ihnen eine isolierte Gegend vor. In Straja können Sie zusammen mit den Kunsthandwerkern in ihren Werkstätten Eier färben und ein patriarchales Leben erleben.

 

Mihai Dumitrescu liefert Einzelheiten: „Wir fördern die Reisepakete, die den Naturpark Retezat, die Transalpina, den kulturellen und religiösen Tourismus in unserer Gegend und im Kreis Hunedoara empfehlen. Wir decken alle Tourismusarten, wir beschäftigen uns besonders mit dem traditionellen Tourismus, wo man wie zu Hause empfangen wird und wo man traditionelle Speisen essen kann. Ein viertägiger Aufenthalt (drei Nächte) mit Halbpension und einem Festmahl kostet 350 Lei pro Person. Nach der Ostermesse werden Sie von den Gastgebern mit Teigkuchen und rotem Wein erwartet. Die Gäste sollen sich wie zu Hause fühlen und hier eine warme Atmosphäre finden. Sie können zusammen mit den Gastgebern feiern.“

 

            Mit der Hoffnung, dass wir Sie überzeugt haben, die Osterferien in Rumänien zu verbringen, erwarten wir sie nächste Woche mit einem anderen Reiseziel.

 

Audiobeitrag hören:


www.rri.ro
Publicat: 2014-04-20 15:00:00
Vizualizari: 1488
TiparesteTipareste