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Nachrichten 01.02.2026

Die Meldungen des Tages im Überblick.

Nachrichten 01.02.2026
Nachrichten 01.02.2026

, 01.02.2026, 16:41

Bukarest: Gewerkschaften im rumänischen Gesundheits- und Bildungswesen haben für die nächsten Wochen Proteste angekündigt. Hintergrund sind geplante Haushaltskürzungen, darunter eine mögliche Reduzierung der Personalausgaben im Gesundheitssektor um 10%. Die Gewerkschaften schließen einen landesweiten Generalstreik nicht aus; in Krankenhäusern sollen in diesem Fall nur medizinische Notfälle versorgt werden. Auch Beschäftigte im Bildungswesen wollen ihre Proteste vor dem Regierungssitz wieder aufnehmen. Für März ist zudem ein Warnstreik angekündigt. Lehrkräfte kritisieren vor allem die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung von 18 auf 20 Stunden sowie Kürzungen bei der Bezahlung zusätzlicher Unterrichtsstunden. Nach Angaben der Gewerkschaft Spiru Haret soll in den kommenden Tagen darüber abgestimmt werden, ob zum Generalstreik ausgerufen wird.

 

 

Bukarest: In Bukarest beginnt am Montag die erste Parlamentssitzungsperiode dieses Jahres. Die Senatoren und Abgeordneten der vierteiligen Regierungskoalition setzen Prioritäten auf die von dem liberalen Premier Ilie Bolojan vorgeschlagene Reform der lokalen und zentralen öffentlichen Verwaltung sowie auf von der PSD initiierte Maßnahmen zur wirtschaftlichen Wiederbelebung. Die Opposition will sich auf Initiativen zum Schutz der Bürger vor den hohen Lebenshaltungskosten sowie auf Änderungen des Mandats der Richter des Verfassungsgerichts konzentrieren. Zudem könnte sie ein Misstrauensvotum einbringen, falls der Premier die politische Verantwortung für ein drittes Reformpaket übernimmt, ebenso wie mehrere einfache Misstrauensanträge gegen die Außen-, Verteidigungs- und Bildungsminister. In derselben Sitzungsperiode werden Senat und Abgeordnetenkammer außerdem über das Staatsbudget für 2026 sowie über die Ernennung der Leiter der Inlands- und Auslandsgeheimdienste SRI und SIE abstimmen.

 

 

Bukarest: Der Wetterdienst hat heute eine Warnung vor außergewöhnlich niedrigen Temperaturen, starkem Wind, Glatteis und Schneeverwehungen herausgegeben, die für ganz Rumänien bis Mittwochmorgen gilt. Demnach wird es im Zeitraum vom 1. bis 4. Februar außergewöhnlich kalt sein, insbesondere in den Regionen außerhalb des Karpatenbogens. Morgens und nachts herrscht strenger Frost, zunächst im Osten, später auch im Südosten, in Teilen der Landesmitte, im Süden sowie vereinzelt im Südwesten. In diesen Gebieten liegen die Tiefsttemperaturen in der Regel zwischen -20 und -7 Grad, während die Höchstwerte zwischen -15 und -2 Grad erreichen. Die niedrigsten Werte werden im Nordosten erwartet, wo der Frost auch tagsüber anhalten wird. Von Sonntagabend bis Montagmorgen breiten sich Schneefälle auf die südliche Hälfte Rumäniens aus, örtlich mit einer Schneedecke von meist zwei bis zehn Zentimetern. Im Laufe des Montags sind weitere leichte Schneefälle lokal im Westen, Süden, Südosten sowie vereinzelt in anderen Landesteilen möglich. Der Wind frischt lokal in den südöstlichen und südlichen Regionen auf und erreicht Geschwindigkeiten von in der Regel 40 bis 50 km/h, was das Kälteempfinden zusätzlich verstärkt.

 

 

 

Mailand: Das Olympische Dorf in Mailand hat seine Tore offiziell für die Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2026 geöffnet, eine Woche vor dem offiziellen Beginn des Wettbewerbs, der in Italien vom 6. bis 22. Februar stattfindet. Die italienische Delegation war die erste, die sich im Olympischen Dorf eingerichtet hat, gefolgt von den Delegationen aus Deutschland, Tschechien und Japan. Die Nachricht, dass Präsident Donald Trump amerikanische Einwanderungsbeamte (ICE) entsenden will, um den Schutz der US-Sportler zu gewährleisten, stieß auf Unmut und Proteste, nachdem bei Vorfällen in den USA ICE-Beamte zwei Menschen tödlich erschossen hatten. Das Olympische Dorf in Mailand ist für die Unterbringung von 1.700 Athleten während der Spiele ausgelegt. Die Wirtschaftsmetropole Italiens wird den Großteil der Eissportarten ausrichten, darunter Eiskunstlauf und Eishockey. Wettbewerbe finden zudem in sieben weiteren Orten statt. Rumänien wird mit einer 29-köpfigen Delegation an den Olympischen Winterspielen 2026 teilnehmen, die in acht Sportarten an den Start gehen wird.

 

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