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Nachrichten 07.01.2020

Der rumänische Präsident Klaus Iohannis hat einen
Arbeitsbesuch in Bayern unternommen, wo er an der Sitzung der Landesregierung
teilgenommen und Gespräche mit Markus Söder, dem bayerischen
Ministerpräsidenten und Vorsitzenden der CSU, geführt hat. Angegangen wurden
die bilateralen Beziehungen, europäische Themen, darunter der zukünftige EU-Haushalt,
der Brexit, sowie die Migrationspolitik. Klaus Iohannis versprach, dass
Rumänien zusammen mit den anderen Mitgliedstaaten zu einer kräftigeren und
vereinten EU beitragen werde. Der rumänische Staatschef fügte hinzu, dass in Kürze eine Sitzung des
gemischten Rumänien-Bayern-Ausschusses stattfinden werde, ein sehr wichtiges
Ereignis nicht nur für die politischen Beziehungen, sondern auch für die
Wirtschaft. Aus geographischer Sicht ist Rumänien sehr wichtig
für Europa, sagte Söder weiter. Iohannis hat ebenfalls an der
Jahrestagung der CSU-Fraktion im Bundestag teilgenommen und Gespräche mit der
Präsidentin des Bayerischen Landtags Ilse Aigner geführt.

Nachrichten 07.01.2020
Nachrichten 07.01.2020

, 07.01.2020, 17:24

Der rumänische Präsident Klaus Iohannis hat einen
Arbeitsbesuch in Bayern unternommen, wo er an der Sitzung der Landesregierung
teilgenommen und Gespräche mit Markus Söder, dem bayerischen
Ministerpräsidenten und Vorsitzenden der CSU, geführt hat. Angegangen wurden
die bilateralen Beziehungen, europäische Themen, darunter der zukünftige EU-Haushalt,
der Brexit, sowie die Migrationspolitik. Klaus Iohannis versprach, dass
Rumänien zusammen mit den anderen Mitgliedstaaten zu einer kräftigeren und
vereinten EU beitragen werde. Der rumänische Staatschef fügte hinzu, dass in Kürze eine Sitzung des
gemischten Rumänien-Bayern-Ausschusses stattfinden werde, ein sehr wichtiges
Ereignis nicht nur für die politischen Beziehungen, sondern auch für die
Wirtschaft. Aus geographischer Sicht ist Rumänien sehr wichtig
für Europa, sagte Söder weiter. Iohannis hat ebenfalls an der
Jahrestagung der CSU-Fraktion im Bundestag teilgenommen und Gespräche mit der
Präsidentin des Bayerischen Landtags Ilse Aigner geführt.



Die 14 rumänischen Soldaten im Irak werden zeitweilig zu einem anderen Stützpunkt der Koalition verlegt. Zuvor hatten die Botschafter des Nordatlantischen Rates am Montag entschieden, die Mission zur Ausbildung der irakischen Streikräfte vorläufig vor dem Hintergrund der Spannungen im Nahen Osten auszusetzen. Der rumänische Präsident Klaus Iohannis behalte die Lage im Irak aufmerksam im Auge. Sie sei relevant für Rumänien, da sehr viele rumänische Staatsangehörige im nahen Osten leben und arbeiten, sagte er. Die einzig mögliche Lösung der Krise in der Region seien diplomatische Ansätze. Die strategische Partnerschaft mit den USA sei solide und funktioniere gut, der Raketenschild im südrumänischen Deveselu sei Teil des NATO-Defensivsystems und es sei sehr gut, dass er optimal funktioniere, fügte Iohannis hinzu.



Der rumänische Premierminister Ludovic Orban hat einen dreitägigen Arbeitsbesuch in Brüssel zu Gesprächen mit europäischen und NATO-Vertretern gestartet. Orban wird auch an einem Treffen der Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament teilnehmen. Der Besuch begann mit einem Tete-a-Tete mit Charles Michel, dem Präsidenten des Europäischen Rates. Ebenfalls am Dienstag ist der Chef der rumänischen Exekutive vom designierten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Frans Timmermans empfangen und mit dem Chefunterhändler der EU für Brexit Michel Barnier sprechen. Die Delegation von Orban wird auch mit den EU-Kommissaren für Nachbarschaft und Erweiterung Oliver Varhelyi und für Haushalt und Humanressourcen Johannes Hahn zusammentreffen. In Brüssel wird Orban mit der Chefin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments David Sassoli diskutieren.



Das rumänische Innenministerium hat auf einen auf europäischer Ebene lancierten Appell reagiert und stellt Ressourcen für Australien bereit, um diesem Land bei der Bewältigung der verheerenden Auswirkungen der Buschfeuer zu helfen. Die EU hat ihr Katastrophenschutzverfahren aktiviert, und der rumänische Präsident Klaus Iohannis, der über die verfügbaren Ressourcen informiert wurde, hat grünes Licht für die Hilfs- und Rettungsaktionen gegeben. Die EU beabsichtigt, den australischen Behörden eine Rettungseinheit und Mittel zur Verfügung zu stellen, auf die diese je nach Bedarf ganz oder teilweise zurückgreifen können. Die Buschfeuer im Südosten Australiens haben über 8 Millionen Hektar Vegetation zerstört, mindestens 25 Menschen getötet und die Tierwelt in der Region vernichtet. Tausende von Häusern wurden zerstört oder beschädigt, während einige Städte und Dörfer ohne Strom, Kommunikation und Trinkwasser blieben.



Die Mehrheit der orthodoxen Gläubigen und griechischen Katholiken in Rumänien haben am Dienstag den Heiligen Johannes, den Propheten des Neuen Testaments, der Jesus im Wasser des Jordan-Flusses getauft hat, gefeiert. Fast 2 Millionen Rumänen feierten ihren Namenstag, der die Winterfeiertage in Rumänien beendet. Andere orthodoxe Christen feiern jährlich am 7. Januar hingegen den Weihnachtstag. Dieses Datum entspricht dem Julianischen Kalender, der vor dem Gregorianischen Kalender gültig war.

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