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Rumänien und Kroatien führen Dialog auf hoher Ebene

Rumänien und Kroatien beabsichtigen ihre bilateralen Beziehungen zu vertiefen. Außerdem möchten sie sich besser innerhalb der Europäischen Union und der Nato koordinieren.

Rumänien und Kroatien führen Dialog auf hoher Ebene
Rumänien und Kroatien führen Dialog auf hoher Ebene

, 03.10.2017, 15:27

Kroatien wird den Schengen-Beitritt Rumäniens unterstützen. Dies erklärte die Präsidentin des mitteleuropäischen Landes Kolinda Grabar-Kitarović, die sich auf Staatsbesuch in Rumänien befindet. In Bukarest kam sie mit ihrem Amtskollegen Klaus Iohannis zusammen, wobei sie auch diese Erklärung machte. Zagreb ist selbst ein Anwärter des Beitrittes zum Freizügigkeitsraum. Dieses wird bei seinem Vorhaben zur Unterstützung Rumäniens von den jungen Aussagen des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Junker ermutigt.



Es ist an der Zeit Rumänien und Bulgarien in den Schengen-Raum zu bringen. Auch Kroatien muss in den Schengen-Raum gebracht werden, nachem es die technischen Voraussetzungen erfüllt.“, sagte der Brüsseler Vertreter Mitte September. Er war der Meinung, dass dies passieren muss wenn man beabsichtigt, dass die Europäische Union den Kontinent verbindet und nicht auseinander bringt.



Im Gegensatz zu Kroatien, erfüllt Rumänien schon seit Langem absolut alle Beitrittskriterien zum Freizügigkeitsraum. Einige Länder des Gemeinschaftsblocks widersetzen sich aber dieser Perspektive und stellen die Aussetzung des Kooperations- und Prüfmechanismus als Bedingung. Allerdings befürwortet die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović die Beseitigung dieses Werkzeugs zur regelmä‎ßigen Überwachung der Justizreform.



Bukarest und Zagreb möchten die bilateralen Beziehungen vertiefen und sich besser innerhalb der Europäischen Union und der Nato koordinieren. Gleicherma‎ßen können die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern beträchtlich verbessert werden. Der Gipfel Initiative der drei Meere“, der nächstes Jahr in Rumänien stattfinden wird, könnte eine Gelegenheit zur Ankurbelung dieser Beziehungen bieten.



Präsident Klaus Iohannis: Ich werde vorschlagen, dass wir eine kurze Liste von machbaren Infrastrukturvorhaben zusammenstellen, denen alle Beteiligten zustimmen. Damit können wir danach z.B. zur Europäischen Kommission gehen und Kohäsionsfonds beantragen, denn diese schreiben sich in diese Kategorie ein.“



Ihrerseits bestand Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović auf die Entwicklung der Infrastruktur in der Region. Es ist ein Muss für unsere Staaten, damit sich nicht ein zweiphasen-Europa entwickelt, sondern ein Europa, dass an die Stärkung seiner Position und an wirtschaftliche Entwicklung für all seine Mitglieder denkt.“ — schlussfolgerte das Zagreber Staatsoberhaupt, bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Klaus Iohannis.



Zur Unterstützung dieser Aussagen waren die Beispiele, die Präsident Iohannis gab, schlüssig: Wenn jemand versuchen würde, mit dem Auto über Bulgarien bis nach Polen zu reisen, würde dieser feststellen, dass der Weg sehr lange dauert und recht umständlich ist. Dasselbe gilt auch für die Fahrt mit der Eisenbahn. Auch im Energiebereich gibt es Ost-West-Initiativen, aber weniger Nord-Süd-Initiativen. Somit ist der Zweck des Gipfels Initiative der drei Meere“ der Bau von Stra‎ßen-, Einsenbahn- und Energieverbindungen zwischen der Adria, dem Schwarzen Meer und dem Ostsee.

Foto: facebook.com/CNAIRSA/photos
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