RRI Live!

Hören Sie Radio Rumänien International Live

Rumänien verurteilt Terroranschläge

2016 hat mit neuen Terroranschlägen im Irak und in der Türkei angefangen, die die Signatur der dschihadistischen Gruppierung Islamischer Staat tragen. Rumänien verurteilt diese Anschläge streng und betont seine Entschlossenheit, den Terror zu bekämpfen.

Rumänien verurteilt Terroranschläge
Rumänien verurteilt Terroranschläge

, 13.01.2016, 16:47

Rumänien verurteilt die Terroranschläge, die am Montag im Irak und am Dienstag in der Türkei stattgefunden haben und dutzende Tote und Verletzte hinterlassen haben. Der Terrorismus verursacht leider zahlreiche Opfer zu Jahresanfang, sagte Präsident Klaus Iohannis, der die Anschläge verurteilt hat und die Solidarität Rumäniens mit den betroffenen Staaten geäu‎ßert hat. Er betonte die Entschlossenheit Bukarest, gemeinsam mit der internationalen Gemeinde, den Terrorismus zu bekämpfen. Au‎ßerdem war er der Meinung, dass härtere Anstrengungen mit einer besseren Koordinierung aller Weltstaaten notwendig sind, um dieses Phänomen zu bekämpfen.



Auch der rumänische Au‎ßenminister verurteilte streng den Terroranschlag, der im histroischen Bezirk Istanbuls Sultanahmet verübt wurde, und Tote und Verletzte verursachte. Er drückte seine Unterstützung für die Bemühungen der türkischen Behörden in der Bekämpfung jeglicher Formen des Terrors. Das Auswärtige Amt präzisierte, dass zu den Opfern keine rumänischen Staatsbürger zählen.



Der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu behauptet, dass die Gruppierung Islamischer Staat hinter dem Angriff steckt. Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, dass sein Land das erste Ziel aller Terrorgurppierungen in der Region sei. Er versprach allerdings, dass Ankara gegen diese gleichmä‎ßig vorgehen wird. Die türkischen Behörden haben angekündigt, dass der Attentäter ein junger Syrier im Alter von 27 Jahren gewesen sei, der neulich in die Türkei aus Syrien eingereist war.



Türkische Experten meinen, dass der Ort und die Ziele des Anschlags eine symbolische Ladung haben, die der Islamische Staat gewöhnlich übermitteln möchte. Ihrer Meinung nach, sei der Anschlag in Istanbul einer Bestrafung der Türkei gleichzustellen, weil das Land der internationalen antidschihadistischen Koalition beigetreten ist. Dieser wurde vor dem Hintergrund verübt, in dem die Türkei sich nach dem blutigsten Anschlag ihrer Geschichte, bereits im Warnzustand befand. Der besagte Anschlag wurde im Oktober 2015 vor dem Hauptbahnhof in Ankara verübt und rie‎ß 103 Menschen in den Tod. Auch dieser Anschlag wurde der dschihadistischen Gruppierung Islamischer Staat zugewiesen.



Eine weitere Anschlagsreihe, zu der sich die Gruppierung bekannt hat, fand im Irak statt und verursachte zahlreiche Tote und Verletzte. Die meisten nahmen Baghdad ins Visier, wo bewaffnete Menschen eine Autobombe in die Luft gesprengt haben und das Feuer in einer bevölkerten Gegend eröffnet haben.



Über Terrorgruppierungen sprach auch Präsident Barack Obama in seiner lezten Rede über den Stand der Nation, vor dem Kongress. Obama sagte, dass sich die Au‎ßenpolitik der USA auf die Bedrohung des Islamischen Staats und der al-Qaeda konzentrieren muss, doch diese darf sich nicht darauf begrenzen. Er warnte, dass die Instabilität in einigen Teilen der Welt mehrere Jahrzehnte andauern wird — im Nahost, in Afghanistan und Pakistan, in Teilen Zentralamerikas, Afrikas und Asiens. Einige dieser Orte könnten zu sicheren Stützpunkten von Terrorgruppierungen werden.

Foto: pixabay.com
RRI Aktuell Mittwoch, 07 Oktober 2026

Strompreise steigen weiter

Rumänien muss sich auf einen Winter und einen Frühling mit sehr hohen Strompreisen einstellen. Davor hat der Staatssekretär im Energieministerium und …

Strompreise steigen weiter
Nominierter Premierminister Luca Niculescu (l.i.B) mit Präsident Nicușor Dan (Foto: presidency.ro)
RRI Aktuell Dienstag, 06 Oktober 2026

Vierter Premierminister-Kandidat seit Beginn der Regierungskrise ernannt

Fünf Monate ist es her, dass die Regierung Rumäniens nach einem erfolgreichen Misstrauensantrag im Parlament gestürzt wurde. Seitdem versucht Staatspr…

Vierter Premierminister-Kandidat seit Beginn der Regierungskrise ernannt
головних економічних проблем, які непокоять румунів.
RRI Aktuell Dienstag, 06 Oktober 2026

Eurobarometer: Sorgen um Armut und sinkendem Lebensstandard

Der sinkende Lebensstandard und die Armut sind für die Rumänen die größten Sorgen. Ihre Befürchtungen sind stärker ausgeprägt als in den meisten Mitgl…

Eurobarometer: Sorgen um Armut und sinkendem Lebensstandard
Foto: wqqh87ok4g / pixabay.com
RRI Aktuell Montag, 05 Oktober 2026

EU-Haushalt: Mehr Geld für Landwirtschaft und Kohäsion?

In dieser Woche wird in Straßburg über den künftigen Haushalt der Europäischen Union beraten. Daran beteiligt sind die Europaabgeordneten und Kommissi…

EU-Haushalt: Mehr Geld für Landwirtschaft und Kohäsion?
RRI Aktuell Montag, 05 Oktober 2026

Standard & Poors bestätigt Rumäniens Länderrating

Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor's gab bekannt, dass sie Rumäniens Länderrating mit BBB- und negativem Ausblick beibehält. Das Rati…

Standard & Poors bestätigt Rumäniens Länderrating
RRI Aktuell Freitag, 02 Oktober 2026

Aufruf des rumänischen Präsidenten an die Diaspora

Bis 2080 könnte Rumänien 3,4 Millionen Einwohner weniger haben als heute, und ein Viertel der Bevölkerung wäre über 65 Jahre alt. Niedrige Geburtenrat…

Aufruf des rumänischen Präsidenten an die Diaspora
RRI Aktuell Freitag, 02 Oktober 2026

Bericht des US-Außenministeriums zu Rumänien

Rumänien bietet einen offenen Markt mit qualifizierten Fachkräften und einer geostrategischen Lage. Allerdings weist das Land auch häufig wechselnde G…

Bericht des US-Außenministeriums zu Rumänien
RRI Aktuell Donnerstag, 01 Oktober 2026

Aufbau- und Resilienzplan (PNRR): der letzte Zahlungsantrag

Rumänien hat am Mittwoch offiziell den letzten Zahlungsantrag aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) bei der Europäischen Kommission eing…

Aufbau- und Resilienzplan (PNRR): der letzte Zahlungsantrag

Partner

Muzeul Național al Țăranului Român Muzeul Național al Țăranului Român
Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS
Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online
Institului European din România Institului European din România
Institutul Francez din România – Bucureşti Institutul Francez din România – Bucureşti
Muzeul Național de Artă al României Muzeul Național de Artă al României
Le petit Journal Le petit Journal
Radio Prague International Radio Prague International
Muzeul Național de Istorie a României Muzeul Național de Istorie a României
ARCUB ARCUB
Radio Canada International Radio Canada International
Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti” Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”
SWI swissinfo.ch SWI swissinfo.ch
UBB Radio ONLINE UBB Radio ONLINE
Strona główna - English Section - polskieradio.pl Strona główna - English Section - polskieradio.pl
creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti
italradio italradio
Institutul Confucius Institutul Confucius
BUCPRESS - știri din Cernăuți BUCPRESS - știri din Cernăuți

Mitgliedschaften

Euranet Plus Euranet Plus
AIB | the trade association for international broadcasters AIB | the trade association for international broadcasters
Digital Radio Mondiale Digital Radio Mondiale
News and current affairs from Germany and around the world News and current affairs from Germany and around the world
Comunità radiotelevisiva italofona Comunità radiotelevisiva italofona

Provider

RADIOCOM RADIOCOM
Zeno Media - The Everything Audio Company Zeno Media - The Everything Audio Company