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Staatsverschuldung Rumäniens nähert sich 60 % des BIP

In Rumänien ist die Staatsverschuldung – also die Schulden der öffentlichen Verwaltung – im Februar dieses Jahres auf einen Wert von über 990 Milliarden Lei gestiegen (rund 198 Milliarden Euro), verglichen mit 964 Milliarden Lei (ca. 193 Milliarden Euro) im Vormonat. Das geht aus den Daten hervor, die vom Finanzministerium in Bukarest veröffentlicht wurden. Als Anteil am BIP ist die Staatsverschuldung von 54,8 % im Januar auf 56,3 % im Februar gestiegen.

Foto: Tumisu / pixabay.com
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, 10.06.2025, 14:26

Die mittelfristigen und langfristigen Schulden beliefen sich im Februar auf fast 913 Milliarden Lei, nach 889 Milliarden Lei im Januar. Die kurzfristige Verschuldung stieg von 75 Milliarden Lei im Vormonat auf 78 Milliarden Lei. Der größte Teil dieser Schulden – über 800 Milliarden Lei – bestand aus Staatsanleihen. Die aufgenommenen Kredite beliefen sich auf 161 Milliarden Lei.

Die Schulden in der Landeswährung lagen bei 470 Milliarden Lei, jene in Euro beliefen sich auf den Gegenwert von 413,5 Milliarden Lei, und die in US-Dollar auf fast 105 Milliarden Lei (Gegenwert). Laut Angaben des Finanzministeriums stieg die Verschuldung der Zentralverwaltung im Februar von 940 Milliarden Lei im Januar auf über 966 Milliarden Lei – größtenteils auf mittlere und lange Laufzeit aufgenommen. Der Großteil dieser zentralstaatlichen Schulden war in Lei und Euro aufgenommen worden. Die Verschuldung der lokalen Verwaltung erhöhte sich leicht auf 24,5 Milliarden Lei, gegenüber 24,4 Milliarden Lei im Vormonat – hauptsächlich ebenfalls auf mittlere und lange Laufzeit.

Im zweiten Monat dieses Jahres belief sich die Inlandsverschuldung der öffentlichen Verwaltung auf fast 494 Milliarden Lei, was 28 % des BIP entspricht – ein überwältigender Teil davon entfällt auf die Zentralverwaltung. Die Auslandsverschuldung der öffentlichen Verwaltung lag bei 497 Milliarden Lei, ebenfalls etwa 28 % des BIP, wovon fast alles zur Zentralverwaltung gehört und nur ein sehr geringer Anteil den lokalen Verwaltungen zuzurechnen ist.

In ihrer jüngsten wirtschaftlichen Bestandsaufnahme der EU-Mitgliedstaaten stellte die Europäische Kommission unter anderem fest, dass Rumäniens Staatsverschuldung im Jahr 2024 auf nahezu 55 % gestiegen ist und dass sie voraussichtlich dieses Jahr fast 60 % erreichen wird. Das Haushaltsdefizit Rumäniens sei das höchste in der EU, so der Bericht der Kommission. Dies liege daran, dass Bukarest keine wirksamen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung ergriffen habe und die zugesagte Steuerreform, die im April in Kraft treten sollte, nicht umgesetzt wurde.

Nach Angaben der Kommission ist die Verschlechterung der rumänischen Staatsfinanzen unter anderem auf die gestiegenen laufenden Ausgaben zurückzuführen, insbesondere für Gehälter und Renten. Zurzeit versuchen die proeuropäischen Parteien im rumänischen Parlament, ein gemeinsames Regierungsprogramm zu erarbeiten, das auf eine Haushaltskonsolidierung durch Kürzung öffentlicher Ausgaben und eine effizientere Steuererhebung abzielt. Viele Analysten befürchten jedoch, dass die Regierung Steuererhöhungen nicht vermeiden kann – ein Szenario, das von der Wirtschaft nicht gewünscht wird.

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