Die innenpolitische Lage birgt nach Einschätzung der Nationalbank ein Risiko für den Wechselkurs des rumänischen Leu. Darauf weist die Nationalbank in der Zusammenfassung ihrer geldpolitischen Sitzung vom 10. August hin, die Ende vergangener Woche veröffentlicht worden ist. Zu den weiteren großen Risiken zählt die BNR die Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten und vor allem die nach wie vor hohen sogenannten Zwillingsdefizite Rumäniens – das Haushaltsdefizit und das Handelsbilanzdefizit.
Politische Blockade +++ Länderrating +++ Staatsbesuch +++ Paris +++ Kiew +++ EU-Rechtsverletzung +++ Fußball
Die NATO-Staaten haben auf ihrem Gipfeltreffen in Ankara ihre Entschlossenheit zur gemeinsamen Verteidigung bekräftigt. Zugleich kündigten sie deutlich höhere Investitionen an, um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses weiter zu stärken.
Rumäniens Leistungsbilanzdefizit ist angesichts der nachlassenden Nachfrage und Importe gesunken.
Die Geldinstitute wurden wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht sowie gegen den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union im Zusammenhang mit der Festlegung des Referenzzinssatzes ROBOR abgestraft. Die Geldbußen belaufen sich auf insgesamt 3,73 Milliarden Lei, umgerechnet mehr als 700 Millionen Euro.
Drohnenangriff +++ Russland +++ Einheitslohn +++ Goldene Palme +++ UEFA-Europa-League-Finale 2028
Die Rumänische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose für das Jahresende nach oben korrigiert – auf 5,5 Prozent. Bis dahin bleibe sie allerdings im zweistelligen Bereich, so der Bericht des Notenbankchefs.
B9 - Alliiertentreffen +++ Rumänisch-polnische Beziehungen +++ Rumänisch-moldauische Beziehungen +++ Steigende Inflation +++ Übergangsregierung +++ Tennis
Laut dem am Europatag veröffentlichten Eurobarometer sind über zwei Drittel der Rumänen überzeugt, dass das Land von der EU-Mitgliedschaft profitiert hat.
Obwohl es der Regierung in Bukarest gelungen ist, das Haushaltsdefizit – nach wie vor das größte in der Europäischen Union – auch durch unpopuläre Maßnahmen zu reduzieren, sind ihre Möglichkeiten zur Inflationsbekämpfung weiterhin begrenzt. Steigende Energiepreise beeinflussen die jährliche Inflationsrate.
Die Zugehörigkeit zur Nordatlantischen Allianz ist für Rumänien von grundlegender Bedeutung. Das betonten Spitzenpolitiker in Bukarest am Sonntag, dem 5. April, anlässlich des NATO-Tages im Land.
Der Haushalt für 2026 ist mit Ach und Krach verabschiedet worden. Doch die Spannungen innerhalb der Vierparteien-Koalition, insbesondere zwischen Sozialdemokraten und Liberalen, flauen nicht ab.
Die Sicherheitslage in Europa bleibt angespannt – insbesondere mit Blick auf die Schwarzmeerregion und internationale Konflikte. In Rumänien stehen deshalb sowohl militärische Übungen als auch politische Initiativen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit im Fokus. Unser Korrespondent berichtet.
Das Außenministerium in Bukarest hat am Montag schnell auf die Warnungen aus Iran reagiert und erklärt, Rumänien sei kein Teil des Konflikts im Nahen Osten; oberste Priorität habe der diplomatische Einsatz zur Deeskalation. Iran hatte Rumänien zuvor gewarnt, dass es politische und rechtliche Konsquenzen geben könnte, nachdem Bukarest den Vereinigten Staaten erlaubt habe, Stützpunkte auf seinem Territorium für Operationen gegen Iran zu nutzen. „Wenn Rumänien den Vereinigten Staaten seine Stützpunkte zur Verfügung stellt, käme das einer Beteiligung an der militärischen Aggression gegen Iran gleich“, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums. Ein solcher Schritt sei nach internationalem Recht inakzeptabel und ziehe internationale Verantwortung für Rumänien nach sich.
Haushaltsentwurf +++ Wolodymyr Selenskyj +++ Ukraine +++ US-Stützpunkte +++ Kraftstoffpreise