Der Verwaltungsrat der rumänischen Nationalbank hat beschlossen, den Leitzins bei 6,50 Prozent pro Jahr zu belassen.
Die Regierung hält an ihrer Absicht fest, am 29. Januar im Parlament die Vertrauensfrage zum Gesetzentwurf über die Reform der öffentlichen Verwaltung zu stellen, so Regierungssprecherin Ioana Dogioiu. Die Entwürfe zur Verwaltungsreform und zur Wiederbelebung der Wirtschaft, die mit diesem Verfahren verabschiedet werden sollen, werden dem Parlament unmittelbar nach ihrer endgültigen Fassung und Verabschiedung im Kabinett – möglicherweise noch bis zum Ende der kommenden Woche.
Grönland +++ Friedensrat +++ Wirtschaftserholung +++ Krisenvorbereitung +++ Sport
Aus Sorge über steigende Steuern und mögliche Einkommenseinbußen denken immer mehr Menschen in Rumänien darüber nach, sich ein zusätzliches Einkommen zu sichern. Nach Angaben einer Recruiting-Plattform zieht zu Beginn des Jahres 2026 jeder dritte Rumäne einen Zweitjob in Betracht. Hintergrund sind höhere Abgaben, steigende Preise für Lebensmittel und Energie sowie der wachsende Druck auf die Haushaltsbudgets.
Die Diskussionen über die Funktionsstörungen der Justiz in Bukarest dauern an.
Die rumänische Bevölkerung schrumpft – und zwar deutlich. Das zeigt eine neue Langzeitprognose des Nationalen Statistikamts. Die Fachleute haben berechnet, wie sich die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2080 entwickeln könnte – in einem pessimistischen, einem mittleren und einem optimistischen Szenario.
Das Parlament in Bukarest hat am Mittwoch die neuen Leitungen der Rumänischen Rundfunkgesellschaft und des Rumänischen Fernsehens gewählt.
17 Kandidaten bewerben sich bei den Nachwahlen am 7. Dezember um das Amt des Bürgermeisters von Bukarest.
Ilie Ilaşcu, bedeutender Führer der nationalen Befreiungsbewegung der 90er Jahre und ehemaliger politischer Gefangener des separatistischen Regimes in Tiraspol, ist am Montag im Alter von 73 Jahren gestorben.
Eine dauernde Ursache der Inflation und Belastung für die meisten Haushalte in Rumänien ist der hohe Strompreis - und damit verbunden die Art, wie das zuständige Ministerium mit dem Problem umgeht. Das Thema ist jetzt Gegenstand eines einfachen Misstrauensantrags der populistischen und ultranationalistischen Opposition gegen Energieminister Bogdan Ivan.
Rückzug von US-Soldaten +++ Amtsantritt neuer Premierministerin +++ Streiks der Gewerkschaften +++ Colectiv-Brandkatastrophe
Die US-Armee verkleinert ihre Präsenz an der Ostflanke der NATO – auch Rumänien ist davon betroffen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums geht es jedoch nicht um einen Rückzug, sondern um eine planmäßige Anpassung. Rund 1.000 amerikanische Soldaten bleiben weiterhin im Land stationiert. Die Regierung in Bukarest betont, die Sicherheit Rumäniens und der Allianz sei nicht gefährdet.
Die Europäische Kommission hat die endgültige Fassung des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans Rumäniens in Höhe von 21,4 Milliarden Euro genehmigt. Davon sind 13,57 Milliarden Euro nicht rückzahlbare Finanzmittel und 7,84 Milliarden Euro zinsgünstige Darlehen.
In Bukarest steht die Hauptstadtwahl bevor – nach monatelangen Diskussionen hat sich die Regierungskoalition endlich auf einen Termin geeinigt. Fünf Monate lang war das Amt des Generalbürgermeisters unbesetzt. Nun ist klar, wann die Bürgerinnen und Bürger der Hauptstadt erneut an die Urnen gerufen werden.
Die Regierung verfolgt angespannt jede Bewertung oder jedes Signal der internationalen Ratingagenturen: Eine Herabstufung der Bonität Rumäniens würde das Land in die Ramsch-Kategorie schieben und die Aufnahme neuer Kredite deutlich erschweren und verteuern. Eine Herabstufung konnte bislang vermieden werden – dank erster Maßnahmen zur Steuer- und Haushaltsreform, die die Exekutive eingeleitet hat.