Der Oberste Verteidigungsrat Rumäniens unterstreicht die zentrale Bedeutung der Sicherheit im Schwarzen Meer für die nationale Sicherheit und die Sicherheit des euroatlantischen Bündnisses. Angesichts zunehmender Zwischenfälle auf See und wiederholter Luftraumverletzungen will Bukarest seine Abwehrfähigkeiten ausbauen. Auch das Europäische Parlament fordert eine stärkere militärische Zusammenarbeit in der Region.
Die Aussicht auf eine neue, voll handlungsfähige Regierung wirkt sich positiv auf die rumänischen Finanzmärkte aus. Der Leu hat gegenüber dem Euro an Wert gewonnen, der Bukarester Aktienindex legte zu und die Renditen rumänischer Staatsanleihen sind gesunken. Auch beim Haushalt gibt es Fortschritte: Das Defizit lag nach den ersten neun Monaten deutlich unter dem Vorjahreswert. Doch um das Jahresziel zu erreichen, muss Rumänien seine Ausgaben weiterhin genau im Blick behalten.
Regierungsbildung +++ Kimberly-Gate +++ Untersuchungshaft +++ Verteidigungsprojekte +++ Fußball
Die Europäische Union hat fünf große gemeinsame Verteidigungsprojekte auf kontinentaler Ebene genehmigt.
Rumäniens Präsident Nicușor Dan hat bei seinem ersten Auftritt vor der UN-Generalversammlung den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine scharf kritisiert. Er bekräftigte die Unterstützung Rumäniens für die Ukraine und warnte zugleich vor einer zunehmenden hybriden Bedrohung für Europa. Dabei ging es auch um die Rolle Rumäniens in der Region und um höhere Verteidigungsausgaben.
Die Inflation ist um zwei Prozent gesunken, doch der Preisdruck bleibt bestehen, insbesondere bei Dienstleistungen und Energie.
Die innenpolitische Lage birgt nach Einschätzung der Nationalbank ein Risiko für den Wechselkurs des rumänischen Leu. Darauf weist die Nationalbank in der Zusammenfassung ihrer geldpolitischen Sitzung vom 10. August hin, die Ende vergangener Woche veröffentlicht worden ist. Zu den weiteren großen Risiken zählt die BNR die Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten und vor allem die nach wie vor hohen sogenannten Zwillingsdefizite Rumäniens – das Haushaltsdefizit und das Handelsbilanzdefizit.
Politische Blockade +++ Länderrating +++ Staatsbesuch +++ Paris +++ Kiew +++ EU-Rechtsverletzung +++ Fußball
Die NATO-Staaten haben auf ihrem Gipfeltreffen in Ankara ihre Entschlossenheit zur gemeinsamen Verteidigung bekräftigt. Zugleich kündigten sie deutlich höhere Investitionen an, um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses weiter zu stärken.
Rumäniens Leistungsbilanzdefizit ist angesichts der nachlassenden Nachfrage und Importe gesunken.
Die Geldinstitute wurden wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht sowie gegen den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union im Zusammenhang mit der Festlegung des Referenzzinssatzes ROBOR abgestraft. Die Geldbußen belaufen sich auf insgesamt 3,73 Milliarden Lei, umgerechnet mehr als 700 Millionen Euro.
Drohnenangriff +++ Russland +++ Einheitslohn +++ Goldene Palme +++ UEFA-Europa-League-Finale 2028
Die Rumänische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose für das Jahresende nach oben korrigiert – auf 5,5 Prozent. Bis dahin bleibe sie allerdings im zweistelligen Bereich, so der Bericht des Notenbankchefs.
B9 - Alliiertentreffen +++ Rumänisch-polnische Beziehungen +++ Rumänisch-moldauische Beziehungen +++ Steigende Inflation +++ Übergangsregierung +++ Tennis
Laut dem am Europatag veröffentlichten Eurobarometer sind über zwei Drittel der Rumänen überzeugt, dass das Land von der EU-Mitgliedschaft profitiert hat.