Die Zugehörigkeit zur Nordatlantischen Allianz ist für Rumänien von grundlegender Bedeutung. Das betonten Spitzenpolitiker in Bukarest am Sonntag, dem 5. April, anlässlich des NATO-Tages im Land.
Der Haushalt für 2026 ist mit Ach und Krach verabschiedet worden. Doch die Spannungen innerhalb der Vierparteien-Koalition, insbesondere zwischen Sozialdemokraten und Liberalen, flauen nicht ab.
Die Sicherheitslage in Europa bleibt angespannt – insbesondere mit Blick auf die Schwarzmeerregion und internationale Konflikte. In Rumänien stehen deshalb sowohl militärische Übungen als auch politische Initiativen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit im Fokus. Unser Korrespondent berichtet.
Das Außenministerium in Bukarest hat am Montag schnell auf die Warnungen aus Iran reagiert und erklärt, Rumänien sei kein Teil des Konflikts im Nahen Osten; oberste Priorität habe der diplomatische Einsatz zur Deeskalation. Iran hatte Rumänien zuvor gewarnt, dass es politische und rechtliche Konsquenzen geben könnte, nachdem Bukarest den Vereinigten Staaten erlaubt habe, Stützpunkte auf seinem Territorium für Operationen gegen Iran zu nutzen. „Wenn Rumänien den Vereinigten Staaten seine Stützpunkte zur Verfügung stellt, käme das einer Beteiligung an der militärischen Aggression gegen Iran gleich“, erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums. Ein solcher Schritt sei nach internationalem Recht inakzeptabel und ziehe internationale Verantwortung für Rumänien nach sich.
Haushaltsentwurf +++ Wolodymyr Selenskyj +++ Ukraine +++ US-Stützpunkte +++ Kraftstoffpreise
Rumänien und Polen wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Beide Länder hätten in vielen Bereichen ähnliche Interessen und gemeinsame strategische Ziele. Das erklärte Präsident Nicușor Dan bei einem Besuch in Warschau.
Der rumänische Verteidigungsminister Radu Miruță hat in Brüssel für mehr Aufmerksamkeit gegenüber der Schwarzmeerregion plädiert.
Ukraine-Krieg +++ Reformen +++ Proteste +++ EU-Gelder +++ Prognosen
Der Verwaltungsrat der rumänischen Nationalbank hat beschlossen, den Leitzins bei 6,50 Prozent pro Jahr zu belassen.
Die Regierung hält an ihrer Absicht fest, am 29. Januar im Parlament die Vertrauensfrage zum Gesetzentwurf über die Reform der öffentlichen Verwaltung zu stellen, so Regierungssprecherin Ioana Dogioiu. Die Entwürfe zur Verwaltungsreform und zur Wiederbelebung der Wirtschaft, die mit diesem Verfahren verabschiedet werden sollen, werden dem Parlament unmittelbar nach ihrer endgültigen Fassung und Verabschiedung im Kabinett – möglicherweise noch bis zum Ende der kommenden Woche.
Grönland +++ Friedensrat +++ Wirtschaftserholung +++ Krisenvorbereitung +++ Sport
Aus Sorge über steigende Steuern und mögliche Einkommenseinbußen denken immer mehr Menschen in Rumänien darüber nach, sich ein zusätzliches Einkommen zu sichern. Nach Angaben einer Recruiting-Plattform zieht zu Beginn des Jahres 2026 jeder dritte Rumäne einen Zweitjob in Betracht. Hintergrund sind höhere Abgaben, steigende Preise für Lebensmittel und Energie sowie der wachsende Druck auf die Haushaltsbudgets.
Die Diskussionen über die Funktionsstörungen der Justiz in Bukarest dauern an.
Die rumänische Bevölkerung schrumpft – und zwar deutlich. Das zeigt eine neue Langzeitprognose des Nationalen Statistikamts. Die Fachleute haben berechnet, wie sich die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2080 entwickeln könnte – in einem pessimistischen, einem mittleren und einem optimistischen Szenario.
Das Parlament in Bukarest hat am Mittwoch die neuen Leitungen der Rumänischen Rundfunkgesellschaft und des Rumänischen Fernsehens gewählt.