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Warnzustand wird wieder verlängert

Die Regierung in Bukarest analysiert die Möglichkeit der Durchführung von Pilot-Kultur- und Sportveranstaltungen, aber der Warnzustand ändert sich in Rumänien nicht.

Warnzustand wird wieder verlängert
Warnzustand wird wieder verlängert

, 11.05.2021, 14:38

Wie in den meisten europäischen Ländern ist auch in Rumänien die COVID-19-Pandemie weiter auf dem Vormarsch. Fast alle Landkreise des Landes befinden sich in der grünen Zone, mit einer Inzidenz von Coronavirus-Fällen von weniger als 1,5 pro tausend Einwohner. Die Zahl der neuen Fälle und der Patienten in ernstem Zustand geht weiter zurück, und die Impfkampagne bewegt sich in die richtige Richtung, sagen die Behörden. Selbst unter diesen Bedingungen kündigte Premierminister Florin Cîţu an, dass der Alarmzustand ab Donnerstag um einen weiteren Monat verlängert wird, um die Pandemie unter Kontrolle zu halten, allerdings werden einige restriktive Ma‎ßnahmen, die nicht mehr sinnvoll sind, abgeschafft. Bezüglich der Möglichkeit, die Hygienemaske in offenen Räumen aufzugeben oder die Einschränkungen für geimpfte Personen zu reduzieren, gab der Chef der Exekutive an, dass die Empfehlungen der Spezialisten berücksichtigt werden.



Florin Cîţu: Es gibt einige Ma‎ßnahmen, die nicht mehr sinnvoll sind. Zum Beispiel werden wir im Fall der Berferiengorte die Skibeschränkungen aufheben. Es gab einige Einschränkungen, die ich vor zwei Monaten eingeführt habe, die wird es nicht mehr geben, weil sie keinen Sinn mehr machen. Wir werden mit den Fachleuten diskutieren müssen und je nach deren Empfehlungen werden wir eine Antwort finden. Ich habe gesagt, dass aus meiner Sicht Menschen, die geimpft wurden und kein Risiko mehr für die Gesellschaft darstellen, davon profitieren und ein normales Leben führen sollten.“



Auch Staatssekretär Raed Arafat sagte, dass die Hygieneschutzma‎ßnahmen weiterhin eingehalten werden müssen und kündigte neue Lockerungen von den bisherigen Ma‎ßnahmen an. Ihm zufolge wurde die Einschränkung der Teilnahme an religiösen Prozessionen oder Pilgerfahrten aufgehoben, und am Donnerstag wird es den Menschen erlaubt sein, sich während der Nacht zu bewegen, wegen des muslimischen Feiertags Ramadan. Darüber hinaus wird es möglich sein, sportliche und kulturelle Testveranstaltungen zu organisieren. Das sind Veranstaltungen mit mehr als der Hälfte der Kapazität, zu denen Personen Zutritt haben, die geimpft sind, einen negativen COVID-19-Test haben oder die Krankheit in den letzten drei Monaten durchgemacht haben.



Raed Arafat:Die Teilnahme wird nur für Personen erlaubt, die geimpft sind oder für Personen zwischen dem 15. und 90. Tag nach Bestätigung der SARS-CoV-2-Infektion oder für Personen mit dem Ergebnis eines RT-PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist. Auf Wunsch des Gesundheitsministeriums wurde der Antigentest hinzugefügt, nicht älter als 24 Stunden, sofern ein zertifiziertes Ergebnis vorgelegt wird, eine Bescheinigung über das negative Ergebnis“.



Bezüglich des HoReCa-Bereichs erklärte Raed Arafat, dass eine mögliche Öffnung der Restaurants bei voller Kapazität bestimmte Zugangsbedingungen mit sich bringen wird, eine endgültige Entscheidung in dieser Hinsicht wird bis zum 1. Juni getroffen. Derzeit ist in Gebieten mit einer Inzidenz von weniger als 1,5 Krankheiten pro tausend Einwohner eine 50-prozentige Belegung in Restaurants mit uneingeschränktem Zugang erlaubt. Es ist jedoch verboten, Versammlungen anlässlich von Feiertagen, Jubiläen, öffentlichen oder privaten Feiern in geschlossenen oder offenen Räumen abzuhalten.

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