RRI Live!

Hören Sie Radio Rumänien International Live

Rückblick auf das Jahr 2018

Das heiße Problem der Migration

Rückblick auf das Jahr 2018
Rückblick auf das Jahr 2018

, 29.12.2018, 17:06

Das heiße Problem der Migration



2018 ist bald zu Ende. Es war kein gutes Jahr für die EU und ihre Nachbarn – sagt der rumänische Politanalytiker und Euroabgeordneter Cristian Preda. Laut UN – Statistiken ist 2018 das fünfte Jahr in Folge, in dem mehr als 100 Tausend Migranten nach Europa gekommen sind. Weitere 2 Tausend haben ihr Leben im Mittelmeer verloren. Das Problem der Migration hat die europäische Politik die Beschlüsse der Kanzeleien und die Entwicklungen der europäischen Gesellschaften beeinflusst. Weniger als ein Drittel der Befragten einer Meinungsumfrage, die in 27 Staaten durchgeführt wurde, haben geantwortet, dass ihr Land mehrere Migranten aufnehmen sollten. Die Mehrheit der Befragten in Griechenland (82%), Ungarn (72%), Italien (71%) und Deutschland (58%) haben gesagt, ihr Land müsse die Einwanderung vermindern oder sogar nicht mehr akzeptieren. Die Gefahr vor Islamismus und Attentate führte zu Popolismus und Xenophobie in Europa. So konnte in Rom eine anti-System Fraktion die Fünf Sterne Bewegung und die extrem rechtsgerichtete Lega Nord die Regierung übernehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin viel an Autorität und Popularität verloren, nachdem sie sich für Migration ausdrückte und letztendlich auf die Führung der CDU verzichtete. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron ist nach fast 2 Jahren unpopulär und bei den Protesten der Gelben Vesten bestritten. Die belgische Koalitionsregierung in Brüssel, geleitet von dem Liberalen Charles Michel ist zurückgetreten im Hintergrund der Opposition der nationalistischen flämmischen Minister gegenüber der Unterzeichnung in Marrakech des globalen Paktes für Migration, das von circa 150 von den 193 UN-Staaten, darunter auch Rumänien, unterzeichnet wurde. Der Pakt enthält sowohl Prinzipien – die Verteidigung der Menschenrechte, der Kinderrechte oder die Erkennung der nationalen Souveranität, als auch Vorschläge für die Unterstützung der Länder, um der Migration gewachsen zu sein, wie zum Beispiel der Informationsaustausch oder die Integration von Migranten. Das Dokument verbietet die willkürlichen Inhaftierungen und sieht die Verhaftungen nur als letzte Lösung. Die Staaten, die den Pakt bestreiten, viele aus Mittel- und Osteuropa, behaupten, es gebe keine klare Abgrenzung zwischen der legalen und illegalen Migration, es verstärke die Rechte der Migranten und nennt die Migration unter den Menschenrechten, was dieses Phänomen ermutigen könnte.



Eine komplizierte Trennung



Die Brexit-Verhandlungen haben sich verlängert. Dafür sorgte das Problem der irischen Grenze und die Unsicherheiten der Konservatoren. Rumänien hat durch Außenminister Teodor Meleşcanu erklärt, es unterstütze das Abkommen zwischen der EU und Großbritannien, sowie die politische Erklärung zu den künftigen post-Brexit Beziehungen. Der rumänische Außenminister fügte hinzu, es sei bedeutend, dass Großbritannien so nah wie möglich an der EU bleibe. Bukarest will im Rahmen der strategischen Partnerschaft bilaterale Verhandlungen mit London starten. Über die 400 Tausend Rumänen, die in Großbritannien leben, sagte Meleşcanu, sein Gegenüber Boris Johnson habe ihn versichert, dass der Brexit keine Auswirkungen auf die in Großbritannien lebenden Rumänen habe. Die Rückkehr der Ärzte und Pflegerinnen nach Rumänien wäre ein harter Schlag für das Gesundheitssystem.



Spannungen in der Schwarzmeerregion



Die steigende Aggressivität und der territorielle Appetit Russlands sorgen für Unruhe in den Kanzeleien der freien Welt. Rumänien ist als EU- und NATO-Staat, als Staat, der die Ukraine als Nachbar hat, sowie als Staat, der am Schwarzen Meer liegt von den Entwicklungen in diesem Raum besorgt. Chef-Diplomat Teodor Meleşcanu dazu:



Leider bemerken wir in der letzten Zeit eine steigende militärische Anwesendheit Russlands im Schwarzen Meer und an der EU- und NATO-Ostflanke. Die großen militärischen Manöver, die Gründung einer sehr kräftigen militärischen Struktur in der Krim, die Vorfälle im Asowschen Meer auf der Straße von Kertsch interessieren uns.



Rumäniens Außenminsiter erklärte, das Schwarze Meer sei eines der bedeutendsten Themen der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2019.



Buchhaltung und Politik



Die EU hat unrechtmäßig circa 3,3 Milliarden Euro ausgegeben, was ein Verlust von 2,4% des Halhaltes für 2017 bedeute, so ein Bericht des Europäischen Rechnungshofes. Das Geld wurde nicht gemäß den EU-Regelungen ausgegeben. Schuld dafür seien entweder ein anderer Zweck oder Fehler in der Buchhaltung. Der Europäische Rechnungshof unterstreicht, dass das Verhältnis der Summen, die unrechtmäßig ausgegeben wurden sinkt. Im Jahre 2016 waren es 3,1% und 2015 3,8%. Die Analytiker meinen, der Bericht komme in einem für die Union kritischen Moment. Die Skepsis gegenüber der EU könnte die populistischen Parteien für die Europawahlen stärken, was in Brüssel für Besorgnis sorgt.

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 29.06.– 3.07.2026
Wochenspiegel Samstag, 04 Juli 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 29.06.– 3.07.2026

Die politische Lage in Bukarest Die Parteien der ehemaligen Regierungskoalition in Bukarest – PSD, PNL, USR und UDMR – konnten sich diese Woche...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 29.06.– 3.07.2026
Rückblick auf die Ereignisse der Woche 22.06.–26.06.2026
Wochenspiegel Samstag, 27 Juni 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 22.06.–26.06.2026

Beratungen zur Bildung der neuen Regierung in Bukarest Die von dem designierten Ministerpräsidenten Adrian Veștea vorgeschlagene Regierung konnte...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 22.06.–26.06.2026
Rückblick auf die Ereignisse der Woche 15.06.–19.06.2026
Wochenspiegel Samstag, 20 Juni 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 15.06.–19.06.2026

Unterstützung für Rumänien im Kampf gegen Drohnen Präsident Nicușor Dan gab bekannt, dass Portugal und die Slowakei Rumänien die Lieferung von...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 15.06.–19.06.2026
Rückblick auf die Ereignisse der Woche 8.06.–12.06.2026
Wochenspiegel Samstag, 13 Juni 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 8.06.–12.06.2026

Gespräche zur Regierungsbildung in Bukarest Der von Präsident Nicușor Dan beauftragte designierte Ministerpräsident Eugen Tomac führte diese...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 8.06.–12.06.2026
Wochenspiegel Samstag, 06 Juni 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 1.06.–5.06.2026

Lang erwartete Designierung Einen Monat nach der Entlassung der Regierung unter dem Liberalen Ilie Bolojan gab der rumänische Präsident Nicușor...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 1.06.–5.06.2026
Wochenspiegel Samstag, 30 Mai 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 25.05.–29.05.2026

Schwere Verletzung des Völkerrechts mit Russlands Handschrift Die NATO verurteilte am Freitag Russlands rücksichtsloses Vorgehen im Fall der...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 25.05.–29.05.2026
Wochenspiegel Samstag, 23 Mai 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 18.05.–22.05.2026

Wirtschaft: Inflation weiterhin hoch Der Gouverneur der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, warnt, dass die Inflation im Sommer 11 %...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 18.05.–22.05.2026
Wochenspiegel Samstag, 16 Mai 2026

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 11.05.–15.05.2026

Alliiertentreffen in Bukarest Die Bukarest 9 (B9) und die nordischen Verbündeten verurteilen Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine weiterhin...

Rückblick auf die Ereignisse der Woche 11.05.–15.05.2026

Partner

Muzeul Național al Țăranului Român Muzeul Național al Țăranului Român
Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS
Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online
Institului European din România Institului European din România
Institutul Francez din România – Bucureşti Institutul Francez din România – Bucureşti
Muzeul Național de Artă al României Muzeul Național de Artă al României
Le petit Journal Le petit Journal
Radio Prague International Radio Prague International
Muzeul Național de Istorie a României Muzeul Național de Istorie a României
ARCUB ARCUB
Radio Canada International Radio Canada International
Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti” Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”
SWI swissinfo.ch SWI swissinfo.ch
UBB Radio ONLINE UBB Radio ONLINE
Strona główna - English Section - polskieradio.pl Strona główna - English Section - polskieradio.pl
creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti
italradio italradio
Institutul Confucius Institutul Confucius
BUCPRESS - știri din Cernăuți BUCPRESS - știri din Cernăuți

Mitgliedschaften

Euranet Plus Euranet Plus
AIB | the trade association for international broadcasters AIB | the trade association for international broadcasters
Digital Radio Mondiale Digital Radio Mondiale
News and current affairs from Germany and around the world News and current affairs from Germany and around the world
Comunità radiotelevisiva italofona Comunità radiotelevisiva italofona

Provider

RADIOCOM RADIOCOM
Zeno Media - The Everything Audio Company Zeno Media - The Everything Audio Company