Herbstzeit ist Festivalzeit: Nach dem Bericht zum Theaterfestival vor einer Woche blicken wir heute nach Temeswar, wo 20 Schriftsteller aus 10 Ländern zum Internationalen Literaturfestival eingeladen waren.
In der zweiten Oktoberhälfte fand in Rumänien die 27. Auflage des Nationalen Theaterfestivals statt. Es handelt sich um ein Kulturereignis von Format, das jedes Jahr von Theaterleuten wie von Theaterliebhabern mit hohem Interesse erwartet wird.
Im Zeitraum 6.–13. Oktober fand in Temeswar das siebente Festival Eurothalia“ statt, das vom Deutschen Staatstheater Temeswar (DSTT) organisiert wurde.
Weniger als einen Monat seit der Premiere feiert der Streifen Einen Schritt hinter den Seraphim“ einen großen Erfolg.
Constantin Chiriac, Schauspieler und Intendant des Hermannstädter Nationaltheaters Radu Stanca, rief ein neues Projekt mit und für Studenten ins Leben. Dabei können angehende Darsteller bereits während ihrer Studienzeit in der Öffentlichkeit auftreten.
Schriftsteller, Übersetzer, Festivalorganisatoren, Literaturkritiker, Buchhändler, Buchvertrieb-Manager, Kulturjournalisten – alle stehen im Mittelpunkt des internationalen Festivals.
Vom 7. bis zum 10. September fand im Bukarester Kino Elvira Popescu, im Nationalen Museum für Gegenwartskunst, im Nationalen Tanzzentrum Bukarest und in mehreren unkonventionellen Räumen die 3. Auflage des Internationalen Tanzfilmfestivals Bukarest statt.
Mit improvisierten Aufführungen in Bukarest und einem internationalen Festival im siebenbürgischen Turda begann die neue Theatersaison.
Der rumänische Theaterverein UNITER veranstaltet seit gut 20 Jahren alljährlich einen Wettbewerb, an dem die begabtesten jungen Schauspieler in Rumänien teilnehmen – die Gala HOP.
Zwei Titel haben bei der diesjährigen Ausgabe von Bookfest ein besonderes Interesse des Publikums erweckt: ein aus politischen Texten zusammengesetzter Roman von Mircea Cărtărescu und ein Band, der vom Anthropologen Vintilă Mihăilescu herausgegeben wurde.
Ein Porträt des französischen Literaturübersetzers, der zur Wahrnehmung großer rumänischer Klassiker in Frankreich beigetragen hat.
Er war bei seinem Debüt nicht einmal 20 Jahre alt: Der 1983 geborene Dichter Claudiu Komartin veröffentlichte 2003 den Poesieband Der Puppenspieler und weitere schlaflose Nächte“.
Die Choreographen Arcadie Rusu und Ioana Marchidan hatten Ende 2016 die Eröffnung eines Zentrums des zeitgenössischen Tanzes angekündigt.
Schriftsteller haben einen besonders scharfen Blick für ihre Stadt. Die Literaturkritikerin Andreei Răsuceanu thematisiert in ihrem neuesten Buch das literarische Bukarest – sie untersucht das Stadtbild aus der Sicht von sechs Schriftstellern.
Die in Rumänien geborene und heute in Deutschland lebende Regisseurin erhielt durch ihre Filme die Verbindung zu ihrer alten Heimar stets aufrecht.