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Unterhaltung: Gruselspiel „Panic Room“

Man ist für eine Stunde in einem Raum eingesperrt. Der Schlüssel ist irgendwo versteckt und kann nicht auf Anhieb gefunden werden. Ecape the room – oder Panic Room – heißt der neue Spieletrend für Erwachsene, der immer mehr Fans findet.

Unterhaltung: Gruselspiel „Panic Room“
Unterhaltung: Gruselspiel „Panic Room“

, 08.01.2015, 17:51

Man ist für eine Stunde in einem Raum eingesperrt. Der Schlüssel ist irgendwo versteckt und kann nicht auf Anhieb gefunden werden. Ecape the room — oder Panic Room — hei‎ßt der neue Spieletrend für Erwachsene, der in Ungarn begann und jetzt immer mehr Fans findet.



Das neue Spiel ist für Teams von 2-5 Personen gedacht, die ihren Scharfsinn unter Beweis stellen müssen. Mit Hilfe von Hinweisen kann das Rätsel innerhalb von 60 Minuten gelöst und der Weg in die Freiheit entdeckt werden. Das Konzept gibt es bereits seit längerer Zeit im Ausland, in Rumänien sind die ersten Escape-The-Room-Spiele vor einem Jahr erschienen. Tibor Balogh ist der Besitzer der Panic-Room-Marke in Rumänien, er erzählt im Interview mit RRI, wie er auf die Idee eines solchen Spiels kam.



Ich bin auf diese Idee gekommen, als ich ein sehr ähnliches Spiel in Ungarn spielte. Das Thema dort war aber völlig anders, denn es war ein Horror-Haus, mit Zimmern, aus denen man flüchten musste, an echten Darstellern vorbei, insgesamt hatte das Haus etwa zehn Zimmer. Und dann habe ich von einem ähnlichen Konzept in Singapur gehört, wo es eine riesengro‎ße Lagerhalle gab, in der mehrere Menschen eingeschlossen wurden, es waren Dutzende, vielleicht sogar Hunderte auf einmal… Diese Menschen mussten sich anhand von versteckten Hinweisen aus der Lagerhalle befreien, die sehr gro‎ß war. Von den zwei Szenarien ausgehend habe ich die Panic Room-Spiele entwickelt, die ein bisschen Horror, ein bisschen gruselig sind und dieses Flucht-Thema verfolgen. Dafür muss man die geheimen Hinweise finden und alles kombinieren.“




Im Panic Room gibt es zurzeit nur ein einfaches Zimmer, aus dem man sich befreien muss. In Kürze wird sich das Spiel aber ändern, die Teilnehmer werden durch mehrere Zimmer gehen müssen, um das Ziel zu erreichen. Insgesamt werden es drei oder vier Zimmer sein, verriet uns unser Interviewpartner. Wir fragten Tibor Balogh, welche Herausforderungen ein Spieler bewältigen muss.



Es sind recht seltsame Dinge, aber alles scheint auf den ersten Blick normal. Im Zimmer ist auch ein Gemälde versteckt, mit einer recht seltsamen Mona Lisa drauf. Ansonsten sind sehr unterschiedliche Dinge dort zu finden, die normal scheinen, die man aber vielleicht völlig anders wahrnehmen muss als auf den ersten Blick. Die Möbelstücke sind Teil des Spiels, theoretisch sind es ganz normale Möbel, allerdings können sie einiges verbergen. Sie können versteckte Funktionen oder geheime Schubladen haben und damit für das gesamte Spiel wichtig sein. An meinem Spiel können 2-5 Personen teilnehmen, sie haben eine Stunde, um alle Hinweise zu suchen, die Rätsel zu lösen und aus dem Zimmer zu entkommen. Es müssen mindestens zwei Spieler im Raum sein, denn es könnten Situationen entstehen, in denen einer etwas tut und der andere einen anderen Mechanismus in Bewegung setzen muss, damit der Hinweis enthüllt wird.“




Für die Sicherheit der Spieler werden sie während des Spiels mit Infrarot-Kameras überwacht. Infrarot, weil es in den Räumen manchmal dunkel ist. Natürlich kann es vorkommen, dass es den Spielern nicht gelingt, sich in einer Stunde zu befreien. In den meisten Fällen weil sie nicht miteinander kommunizierten. Die Panic-Room-Spiele erforderten nämlich Teamarbeit, erklärt Tibor Balogh.



Es hängt von der Anzahl der Spieler ab. Bei zwei Spielern, also was wir als the panic dating bezeichnen, arbeiten sie viel enger zusammen, das ist aber manchmal auch bei mehreren Spielern möglich, weil sich dann kleine Gruppen bilden, die miteinander kommunizieren und die gelösten Rätsel austauschen. Die Idee ist, dass die gesamte Gruppe wie eine Gruppe von zwei Personen funktioniert. Wir haben dabei auch einen interessanten Unterschied beobachtet: Kinder zwischen 15-16 Jahren analysieren die Dinge nicht übermä‎ßig, während die Erwachsenen viel zu viel hineininterpretieren.“




Viele Spieler, die beim ersten Mal scheitern, kommen für einen zweiten Versuch und eine schnelle Flucht wieder. Für wen dieses Spiel überhaupt gedacht sei, fragten wir Tibor Balogh.



In unserer Zielgruppe sind aufgeschlossene Menschen, die etwas Neues und Einzigartiges ausprobieren wollen, die eine einzigartige Erfahrung machen wollen. Dabei spielt das Alter keine Rolle, aber die bisherigen Teilnehmer müssen wohl Interesse an einer Selbstentwicklung gehabt haben. Denn darum geht es in diesem Spiel, wenn die Flucht gelingt. Interessenten müssen von der Idee ausgehen, dass man sich eine Stunde lang völlig von der Realität abkapselt, dass man Spa‎ß hat und etwas Neues erlebt und wahrscheinlich auch dazulernt. Wir sind immer der Ansicht, dass man, wenn etwas Unkonventionelles gelingt, neue Synapsen entwickelt, die einem nicht nur in dem Raum, sondern im Leben weiterhelfen. Diese Art von Spiel ist kategorisch etwas Neues, eine ganz andere Erfahrung, die man irgendwann einmal im Leben gemacht haben muss.“




Antworten Sie also auf diese Herausforderung und versuchen Sie ihr Geschick im Panic Room. Sie werden ungeahnte Seiten Ihrer Persönlichkeit entdecken und herausfinden, wie gut Sie mit ihren Freunden kommunizieren. Nicht zuletzt garantieren Ihnen die Veranstalter, dass Sie für eine Stunde der Wirklichkeit entkommen.

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