Vergessen Sie alles, was Sie über Vampire wissen. Oder die alte Gruselgeschichte, dass sich Fledermäuse in menschlichen Haaren verfangen. Das alles gehört ins Reich der Mythen. Die Realität sieht anders aus: Fledermäuse sind streng geschützte Wildtiere. Man darf sie nicht fangen, und man kann sie auch nicht einfach füttern.
Wir stellen heute einen Landkreis vor, der zu den meistbesuchten und beliebtesten Reisezielen Rumäniens gehört: Harghita.
Hundert Meter tief unter der Erde, genau an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich, wird an den ganz großen Fragen der Menschheit geforscht. Das CERN ist das weltweite Zentrum der Teilchenphysik – und mittendrin arbeitet eine starke Gemeinschaft rumänischer Wissenschaftler. Wir stellen Ihnen heute eine junge Forscherin vor, die dort unten im Tunnel nicht nach Magie sucht, sondern nach echtem Fortschritt für uns alle.
Eine Sternenwolke trägt den Namen Bârlad. Es ist ein Phänomen, das dort – am Astronomischen Observatorium der Stadt – zum allerersten Mal von einem menschlichen Auge erblickt wurde. Was wie Poesie klingt, ist zugleich strenge Wissenschaft. Genau an dieser Schnittstelle setzt die „Rezidența9“ in Bukarest an. Sie lädt Neugierige zu einer Reihe von Events und zur Gruppenausstellung „Ce ascundem“ („Was wir verbergen“) ein. Der Funke dafür sprang von der siebten Ausgabe des Magazins Scena9 über.
Anlässlich des „Tages der nationalen Kultur“, der in diesem Monat begangen wurde, gibt es ein besonderes Geschenk für alle, die die rumänische Sprache und das Theater lieben: Vor kurzem ist die neue Plattform eteatru.ro an den Start gegangen.
Vom Lieferwagen direkt in die Weltspitze der Chocolatiers – das ist die beeindruckende Reise von Marinel Bejan. Alles begann im Jahr 2002 im Familienbetrieb in Craiova. Seine Mutter war Konditorin, und Marinel hat dort alles gemacht: die Buchhaltung, die Lieferungen, sogar das Putzen. Aber sein Blick wanderte immer wieder zurück in die Backstube, ins Labor. Heute, 25 Jahre später, kreiert er seine eigene Schokolade und mischt dabei Aromen aus der ganzen Welt.
Wir starten in dieses neue Jahr mit der Hoffnung, dass Frieden, Schönheit und Wahrheit einen festen Platz in der Welt und in uns selbst finden. Bevor wir nach vorne schauen, lassen wir heute noch einmal einige der Themen Revue passieren, die uns im vergangenen Jahr besonders begeistert haben.
Wir begeben uns in eine Stadt im Norden des Landkreises Neamț, im Westen der historischen Region Moldau und im Nordosten Rumäniens. Târgu Neamț liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 365 Metern, auf der Flussterasse Ozana.
Heute blicken wir auf die Welt der Bildungsroboter! Bei uns zu Gast ist Ana-Maria Stancu. Sie ist das Gesicht hinter „Bucharest Robots“, dem ersten Start-up Rumäniens für humanoide Service-Roboter. Doch sie ist weit mehr als eine Unternehmerin: Als Gründerin des „RoboHub“ bringt sie Programmierung und Robotik direkt zu den Menschen – vor allem dorthin, wo der Zugang schwierig ist, zu Kindern aus sozial benachteiligten Gruppen.
Ausgerüstet mit All-Season-Wanderschuhen, wasserdichter Hose und Trekkingstöcken können wir auch im Winter zu Bergwanderungen mit Führung aufbrechen.
Die Ursprünge der Firma Hora in Reghin reichen bis ins Jahr 1951 zurück. Damals gründete Meister Roman Boianciuc eine kleine Werkstatt, in der im ersten Betriebsjahr 37 meisterhaft gefertigte Geigen entstanden. Ein Jahr später stieg die Zahl bereits auf 435 Instrumente. Die Produktion wuchs stetig mit der Nachfrage nach den neuen Saiteninstrumenten, die für ihre Qualität und den Klang des karpatischen Holzes begehrt waren. Gegen Ende der 1950er-Jahre begann die Fabrik, auch Gitarren, Mandolinen sowie andere traditionelle Instrumente aus verschiedenen Ländern zu fertigen.
In Rumänien wurden humanistische oder kulturelle Berufe von vielen lange Zeit mit Skepsis betrachtet – als finanziell unattraktiv, wenn nicht gar als eine Art „Verurteilung zur Armut“. Dies rührte auch daher, dass während der kommunistischen Ära Hochschulabsolventen häufig in der Provinz auf Stellen versetzt wurden, die nichts mit ihrem Studium zu tun hatten. Obwohl seit dem Regimewechsel einige Zeit vergangen ist, hat sich die Situation in diesen Bereichen nicht grundlegend verbessert, sodass eine gewisse Zurückhaltung bis heute spürbar ist.
Eine Stadt im Westen Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn und beim wichtigen Straßen- und Eisenbahn-Grenzübergang Nădlac: Arad. Ein Ort, der im Winter besonders viel Freude macht – auch dank der „Weihnachtsmann-Straßenbahn“, die Besucher durch die Stadt fährt.
Wir nehmen Sie heute mit auf eine Reise in die Vergangenheit des Buzău-Tals in Rumänien. Ein Ort, der heute mit seiner reinen Luft punktet, da die Industrie längst abgewandert ist. Doch zu Beginn des letzten Jahrhunderts boomte die Region wirtschaftlich. Dies führte zum Bau einer Eisenbahnstrecke, die in der Ära als lebensnotwendig galt: die Verbindung von Buzău nach Nehoiașu. Berühmt wurde sie durch ihren Zug: den legendären „Țuicarul“.
In den letzten Jahren ist die rumänische Stadt Craiova vor allem für ihren Weihnachtsmarkt bekannt geworden, doch hat sie Besuchern zu jeder Jahreszeit viel mehr zu bieten.