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Geschichte

Muslimische Bevölkerung im Königreich Rumänien – die Geschichte einer gelungenen Integration

Muslimische Bevölkerung im Königreich Rumänien – die Geschichte einer gelungenen Integration

Seit 1878 gehört auch eine muslimische Minderheit zur Bevölkerung Rumäniens. Ihre Zahl hat sich im Laufe der Zeit verändert. Damals wurde die Dobrudscha Teil des rumänischen Königreichs. Seitdem teilen die türkischen und tatarischen Muslime des Landes die Geschichte und die Geschicke Rumäniens mit der Mehrheitsbevölkerung und anderen ethnischen und religiösen Minderheiten.

Muslimische Bevölkerung im Königreich Rumänien – die Geschichte einer gelungenen Integration
Dennis Deletant

Dennis Deletant – ein britischer Historiker und seine Liebe zu Rumänien

Dennis Deletant ist ein renommierter britischer Historiker, der Rumänien ins Herz geschlossen hat. Er ist emeritierter Professor für Rumänienkunde am University College London. Von 1969 bis 2011 lehrte er an der dortigen Fakultät für slawische und osteuropäische Studien. Außerdem war er bis Juni 2020 Gastprofessor am Ion-Rațiu-Lehrstuhl für Rumänienkunde an der School of Foreign Service der Georgetown University in Washington. Am Woodrow Wilson Center in Washington war er zudem als Public Policy Fellow tätig.

Dennis Deletant – ein britischer Historiker und seine Liebe zu Rumänien
Schwarzes Meer (Foto: Mariana Chiriţă/RRI)

Antike Vorstellungen vom Schwarzen Meer

Das Schwarze Meer verbindet Rumänien mit der Welt. Über dieses Meer gelangen rumänische Schiffe und Seeleute bis in die entlegensten Winkel der Erde. Schon in der Antike gehörte das Schwarze Meer zu einem Kulturraum, den die alten Griechen in ihren Schriften beschrieben. Sie betrachteten es sowohl aus der Ferne als auch aus unmittelbarer Nähe – und ihre Vorstellungen davon veränderten sich im Laufe der Zeit.

Antike Vorstellungen vom Schwarzen Meer
Frauenbewegung im kommunistischen Rumänien: zwischen realen Fortschritten und ideologischer Vereinnahmung

Frauenbewegung im kommunistischen Rumänien: zwischen realen Fortschritten und ideologischer Vereinnahmung

Nach 1945 wurde die Frauenbewegung in Rumänien der Politik des kommunistischen Regimes untergeordnet, und es war die Ideologie, die vorgab, was zu tun sei. Während die Maßnahmen des Regimes zur Unterstützung von Frauen in Not und Leid propagandistisch dargestellt wurden und in der Realität nur begrenzte Wirkung hatten, erlitten andere Frauen die schlimmsten Verfolgungen: Sie saßen in Gefängnissen als politische Häftlinge ein, und ihre Familien wurden verfolgt und marginalisiert.

Frauenbewegung im kommunistischen Rumänien: zwischen realen Fortschritten und ideologischer Vereinnahmung
1960-ті роки та відродження румунської дипломатії

Die römische Donau und der rumänische Raum

Die Donau ist ein europäischer Fluss par excellence, und das Römische Reich machte sie zum Symbol einer harten Grenze, die Zivilisation von Barbarei trennte. Gleichzeitig betrachtete das Reich die Donau jedoch weiterhin als eine Grenze, die es zu überwinden galt, als einen Weg, mit dem Rest der Menschheit außerhalb seiner Herrschaft in Kontakt zu treten.

Die römische Donau und der rumänische Raum
Poiana Brașov (Foto: Iulia Opran/RRI)
Radiotour 22.02.2026

Poiana Braşov: Jahr für Jahr, der beliebteste Ort für Skiurlaub in Rumänien

Der Ferienort Poiana Brașov, der am Fuße des Massivs Postăvaru, im Herzen Rumäniens liegt, gilt als das modernste Skigebiet Rumäniens. Auf über 24 Pistenkilometern trifft hier europäische Infrastruktur auf unberührte Naturlandschaften. Doch das Reiseziel bietet weit mehr als Wintersport: Wanderwege und zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ergänzen das touristische Angebot von Poiana Brașov.

Poiana Braşov: Jahr für Jahr, der beliebteste Ort für Skiurlaub in Rumänien
Vatra Dornei (foto: Andrei Balau)
Reiseland Rumänien 03.02.2026

Vatra Dornei: Skifahren auf perfekten Pisten und Entspannung in Wellness-Hotels

Die reichlichen Schneefälle kurz vor Weihnachten haben die Bukowina in eine veritable Winterlandschaft verwandelt und zahlreiche Liebhaber des Wintersports in den Kurort Vatra Dornei gezogen.

Vatra Dornei: Skifahren auf perfekten Pisten und Entspannung in Wellness-Hotels
Eingequetscht zwischen Republik Moldau und Ukraine: Transnistrien

Krieg in Transnistrien 1992: Russland hat von Anfang an mitgemischt

Im Frühjahr und in der ersten Hälfte des Sommers 1992, genauer zwischen März und Juli, kam es in Transnistrien – im Osten der Republik Moldau – zu einem militärischen Konflikt zwischen moldauischen Truppen und separatistischen Kräften, die von der russischen Armee unterstützt wurden. Infolge des Konflikts wurde Transnistrien zu einem abtrünnigen Gebiet, das Russland seither als Druckmittel nutzt, um die Politik der Republik Moldau auf höchster Ebene zu beeinflussen.

Krieg in Transnistrien 1992: Russland hat von Anfang an mitgemischt
„România Atractivă”
Radiotour 18.01.2026

Attraktives Rumänien: Geschichte, Tradition und Natur

„Attraktives Rumänien“ ist das erste nationale Programm zur Förderung des historischen Kulturtourismus, finanziert aus EU-Mitteln im Rahmen des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (PNRR). Das Programm startete im Mai 2024 und wird vom Ministerium für Investitionen und Europäische Projekte koordiniert, der Institution, die für die Gewinnung europäischer Fördermittel für Rumänien zuständig ist. In einer Zeit, in der sich der globale Tourismus hin zu authentischen und nachhaltigen Erlebnissen entwickelt, unternimmt Rumänien damit einen wichtigen Schritt zur Modernisierung seines Kulturangebots.

Attraktives Rumänien: Geschichte, Tradition und Natur
1960-ті роки та відродження румунської дипломатії

Religiöse Druckwerke aus den rumänischen Fürstentümern für levantinische Christen

Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert waren die rumänischen Fürstentümer ein Teil jener kulturellen Welt, die unter der Vorherrschaft des Osmanischen Reiches stand. An der Peripherie der islamischen Expansion gelegen, entwickelten sich die rumänischen Länder zu Unterstützern der christlichen Gemeinden im Nahen Osten – insbesondere durch die Herausgabe religiöser Bücher. So entstanden auf rumänischem Boden die ersten christlich-orthodoxen Texte in arabischer Sprache.

Religiöse Druckwerke aus den rumänischen Fürstentümern für levantinische Christen
1960-ті роки та відродження румунської дипломатії

Die Schlacht von Stalingrad: Erinnerungen eines rumänischen Zeitzeugen

In der Geschichte der großen militärischen Auseinandersetzungen gibt es Schlachten, die sich durch besonders viele Opfer, durch einen Wendepunkt im Kriegsgeschehen, die völlige Verwüstung eines Ortes oder durch den Tod bedeutender Persönlichkeiten ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Während im Ersten Weltkrieg die Schlacht von Verdun zur „Mutter aller Schlachten“ erklärt wurde – als Sinnbild für Blutvergießen und Zermürbung –, war es im Zweiten Weltkrieg die Schlacht um Stalingrad, die zwischen August 1942 und Februar 1943 zu einem der entscheidendsten und verlustreichsten Kapitel wurde.

Die Schlacht von Stalingrad: Erinnerungen eines rumänischen Zeitzeugen
Foto: ExplorerBob / pixabay.com

Rumäniens Vertretungen am anderen Ende der Welt – die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Australien und Neuseeland

1965 nahm die Sozialistische Republik Rumänien offiziell diplomatische Beziehungen zu Australien und Neuseeland auf. Der internationale Kontext war günstig: Der Diktator Ceaușescu hatte die Beteiligung Rumäniens am Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei, um den sogenannten Prager Frühling um Alexander Dubček zu beenden, abgelehnt. Das hat ihm und dem vermeintlich aufmüpfigen Ostblockland Rumänien für einige Zeit internationales Ansehen gebracht. Der damalige Botschafter in den Ländern am Antipodenpunkt erinnerte sich in einem Zeitzeugeninterview von 1994 an die warmherzige Aufnahme, die er in Australien und Neuseeland erfuhr – auch durch die zumeist regimekritische rumänische Diaspora.

Rumäniens Vertretungen am anderen Ende der Welt – die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Australien und Neuseeland
35 Jahre seit den ersten Wahlen nach dem Kommunismus – Rumäniens schwieriger Neubeginn

35 Jahre seit den ersten Wahlen nach dem Kommunismus – Rumäniens schwieriger Neubeginn

Am 20. Mai 1990 gingen Millionen Menschen in Rumänien an die Wahlurnen. Es waren die ersten freien Parlaments- und Präsidentschaftswahlen nach dem Sturz des kommunistischen Regimes am 22. Dezember 1989. Der Wahltag – ein Sonntag – ging in die Geschichte ein als die sogenannte „Sonntagswahl der Blinden“. Denn viele Wähler stimmten voller Hoffnung, aber auch voller Illusionen ab.

35 Jahre seit den ersten Wahlen nach dem Kommunismus – Rumäniens schwieriger Neubeginn
Der Tag, an dem Rumänien seine Freiheit verlor

Der Tag, an dem Rumänien seine Freiheit verlor

Einer der dunkelsten Tage in der modernen Geschichte Rumäniens ist der 6. März 1945. An diesem Tag wurde unter dem Druck des sowjetischen Gesandten Andrei Wyschinski eine Regierung eingesetzt, die von der Demokratischen Nationalen Front gebildet wurde, einer von der Kommunistischen Partei Rumäniens geführten Allianz.

Der Tag, an dem Rumänien seine Freiheit verlor
Foto f
Radiotour 16.03.2025

Natur, Kultur und Geschichte im Landkreis Mureș

Heute entdecken wir die wichtigsten touristischen Attraktionen im Kreis Mureș. Das Angebot umfasst besondere Landschaften mit jahrhundertealten Bäumen, Erlebnisparks, aber vor allem alte Herrenhäuser und Schlösser, von denen einige Veranstaltungen beherbergen. Um das kulturelle Angebot hervorzuheben, öffnen wir auch die Türen des Kreismuseums Mureș.

Natur, Kultur und Geschichte im Landkreis Mureș

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