Das PISA-Programm der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, testet alle drei Jahre Schüler im Alter von etwa 15 Jahren in Dutzenden Ländern und Volkswirtschaften. Dabei geht es nicht darum, ob die Jugendlichen den Lerninhalt einer Unterrichtsstunde auswendig wiedergeben können. Getestet wird vielmehr, ob sie ihre Kenntnisse in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften auf konkrete Situationen anwenden können.
Bei den jüngsten PISA-Tests lag Rumänien auf dem drittletzten Platz der Europäischen Union. Doch wie beunruhigend ist dieses Ergebnis tatsächlich? Und sagt es etwas über das gesamte Potenzial der 15-Jährigen aus – oder gar über den Zustand einer ganzen Generation?
Die neuen PISA-Ergebnisse sorgen in Rumänien für Besorgnis. Die Leistungen der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler liegen in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Länder. Besonders problematisch sind die grundlegenden Kompetenzen. Die Ergebnisse im Einzelnen.
In den 1950er Jahren träumte man von der maschinellen Übersetzung – mit Hilfe von Computern und neuen Wissenschaften wie der mathematischen Linguistik. Doch abgesehen von wenigen Enthusiasten waren viele Forscher skeptisch.
Mit einer interaktiven e-Learning-Plattforrm für Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen will man überholten Lehrmethoden entgegenwirken. Mathe kann auch Spaß machen, wenn das Fach spielerisch vermittelt wird.
Kinder und Jugendliche sind neugierig und experimentieren nun mal gerne. Das in Bukarest neu eröffnete Wissenschaftszentrum – das Haus der Experimente – bietet nun die Möglichkeit dazu. Mehr als 100 Experimente können im Entdeckerhaus versucht werden.
Der bereits vierte Bericht der EU-Kommission über den Stand der Bildungssysteme attestiert große Mängel. Im Vergleich zum EU-Durchschnitt sind Chancenungleichheit und Benachteiligung in bestimmten sozialen Milieus immer noch überproportional groß.
Mathematik und Poesie – da sieht man gleich die enge Verbindung. Oder nicht? Der 90-jährige Wissenschaftler Solomon Marcus erklärt uns, welche Beziehungen es zwischen den verschiedenen Fächern gibt und dass diese sich eigentlich alle überlappen.
Mit seinem Essayband erregte der Schriftsteller und Mathematiker Bogdan Suceavă erneut die Aufmerksamkeit des rumänischen Kulturbetriebs.
Das Bildungsministerium in Bukarest will im September die rumänischen Preisträger der diesjährigen internationalen Schülerwettbewerbe auszeichnen. Die Liste der Olympia-Sieger der Wissenschaften ist lang – die Ergebnisse können sich allemal sehen lassen.