Immer mehr Menschen in Rumänien haben Schwierigkeiten, ihre Raten, Kredite oder andere finanzielle Verpflichtungen zu begleichen. Die Privatinsolvenz wird daher zunehmend als Lösung diskutiert. Die Nationale Behörde für Verbraucherschutz (ANPC) bereitet wichtige Änderungen vor, die den Zugang zu diesem Verfahren erleichtern und zugleich das Familienheim vor Zwangsvollstreckung schützen sollen.
Die internationale Ratingagentur Moody’s hat die Perspektive für Rumäniens Wirtschaft von „stabil“ auf „negativ“ herabgestuft.
Die Ratingagentur Fitch hat den Kreditausblick Rumäniens herabgestuft. Dabei verwies sie auf die politische Instabilität und das Haushaltsdefizit.
Die Regierung in Bukarest hat steuerliche Maßnahmen gebilligt, die darauf abzielen, die Schulden natürlicher und juristischer Personen gegenüber dem Staatshaushalt so weit wie möglich einzutreiben. Am Ende wollen die Verantwortlichen damit das Haushaltsdefizit verringern, das zu den höchsten in der Europäischen Union gehört.