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Gescheiterte Privatisierungen

Die rumänische Regierung sucht strategische Investoren für bestimmte Staatsunternehmen, die privatisiert werden müssen. Bis jetzt kann man leider über Misserfolge der Verkaufsversuche sprechen.

Gescheiterte Privatisierungen
Gescheiterte Privatisierungen

, 24.10.2013, 13:54

Die Privatisierung einiger Staatsunternehmen zählt unter den Pflichten Rumäniens gegenüber den internationalen Kreditgebern, mit denen Rumänien nach 2009 drei Finanzierungsabkommen unterzeichnet hat. Trotz den Anstrengungen, den besten Investor zu finden, spricht man über das Scheitern der Privatisierungsverfahren.



Im Sommer 2012 ist die Privatisierung eines der bedeutendsten Chemiewerke im Süden Rumäniens Oltchim Râmnicu-Vâlcea gescheitert. Die Ausschreibung für den Kauf des Mehrheitspaketes ist von Dan Diaconescu, dem Vorsitzender einer populistischen Partei und Gründer des TV Senders OTV gewonnen worden. Diaconescu hat aber dem Staat die 45 Millionen Euro nicht zahlen können und die Ausschreibung ist annuliert worden. Das Kombinat ist wegen den riesigen Schulden in Insolvenz gegangen. Die Vertreter des Kombinats erklären, Oltchim hatte im September die besten Resultate aus diesem Jahr. Der Umsatz verdoppelte sich verglichen zum Vorjahr und stieg auf 11,43 Millionen Euro. Die Lage bleibt aber kompliziert, dazu trägt auch der Misserfolg des Verkaufs von Ramplast, der PVC-Abteilung Oltchims. Andrei Gerea, rumänischer Wirtschaftsminister, will für Oltchim einen kräftigen Investor, der den Jahresumsatz auf eine Milliarde Euro erhöhen soll.



Ein anderes Engagement Rumäniens, die Privatisierung der Güterbahn CFR Marfă, konnte bis zum 14. Oktober nicht finalisiert werden. Die Ausschreibung ist von dem privaten Bahnunternehmen GFR gewonnen worden. Das rumänische Transportministerium hat im September den Privatisierungsvertrag mit GFR unterzeichnet. Diese sollte 202 Millionen Euro für das Paket von 51% der Aktien zahlen und verpflichtete sich circa 204 Millionen Euro zu investieren. GFR hat aber die Differenz von 170 Millionen Euro nicht gezahlt, weil einige Kreditbanken der CFR für einen anderen Inhaber nicht zugestimmt haben. Der Wettbewerbsrat hatte keine Zeit , die Transaktion zu billigen.



Der IFWs hält sich diese Tage in Bukarest auf, um das im September unterzeichnete stand-by Abkommen zu evaluieren. Die Finanzorganisation hat der rumänischen Regierung empfohlen, die Privatisierungsprozedur der rumänischen Güterbahn CFR Marfă zu wiederholen. Eine bestrittene Prozedur sei ein schwarzer Punkt. Ramona Mănescu, rumänische Transportministerin, erklärte, der Privatisierungskalender sei festgelegt worden und dass das Ausschreibungsdatum mit dem IWFs bestimmt werde. Die rumänischen Behörden hoffen, der Prozess soll bis nächsten Sommer finalisiert werden.




Foto: facebook.com/CNAIRSA/photos
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