Der Bedarf der EU, ihre eigene Verteidigungsfähigkeit zu stärken, ist immer deutlicher geworden. Geopolitische Entwicklungen – der Krieg in der Ukraine, der verschärfte globale Wettbewerb und Veränderungen in der US-Sicherheitspolitik – zwingen Brüssel zu einem robusteren, kohärenteren und besser abgestimmten Verteidigungsmodell. Der Wille der Union ist aus der strategischen Notwendigkeit erwachsen, bei der Sicherung des eigenen Gebiets in gerungerem Maße von anderen Akteuren abhängig zu sein.
Dass Rumäniens Wirtschaftslage derzeit alles andere als bequem ist, überrascht niemanden mehr. Die Menschen kämpfen weiter mit signifikaten Teuerungsraten – den höchsten in der EU –, Unternehmer verweisen auf diesen Inflationsdruck und warnen, dass die wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit das Vertrauen in die Zukunft bremst und Investitionen dämpft. Auch die Regierung steht unter Zugzwang und muss Lösungen in einer Lage mit vielen Unbekannten finden. Am Ende ist die Ursache einfach darzustellen: Der Konsum, das wichtigste Zugpferd der Wirtschaft, ist eingebrochen – gedrückt von Inflation sowie höheren Steuern und Abgaben. Und das alles vor dem Hintergrund eines seit Jahren hohen Haushaltsdefizits.
Informationen rasen heute in einem Tempo um den Globus, das noch vor Kurzem unvorstellbar war. Jeder kann eine Botschaft in Sekunden an riesige Gruppen schicken, soziale Netzwerke vervielfältigen Ideen im Dauerlauf – und mit ihnen wächst die Desinformation. Sie hat neue Formen angenommen: ein globales, oft finanziertes und koordiniertes Phänomen, das Wahlen beeinflussen, Gesellschaften spalten oder internationale Beziehungen belasten kann. Forschende sprechen von einem Krieg um Köpfe und Wahrnehmungen – einem unsichtbaren Krieg.
Rund 2,2 Millionen Wahlberechtigte werden am Sonntag für Kommunalwahlen an die Urnen gerufen.
Haushaltsdefizit +++ Wirtschaftsprognosen +++ SAFE-Rechtsrahmen +++ Anträge gegen Minister +++ Italien-Besuch +++ Ilie Ilașcu +++ Fußball-WM
Die rumänische Migration zählt zu den stärksten sozialen Bewegungen Europas. Seit Jahrzehnten verlassen Millionen Menschen das Land – aus wirtschaftlichen, politischen oder sozialen Gründen. Heute lebt fast ein Viertel der rumänischen Bevölkerung im Ausland. Was bedeutet das für ein Land, das ohnehin mit demografischem Rückgang kämpft? Und welche Lösungen gibt es?
Die Herbstprognose der EU-Kommission zeigt, dass die rumänische Wirtschaft in eine Phase verlangsamten Wachstums eintritt – vor dem Hintergrund der Sparmaßnahmen, die zur Verringerung des Haushaltsdefizits, des größten in der Union, umgesetzt wurden.
Europa muss lernen, in einer gefährlichen Nachbarschaft zu leben – und gleichzeitig bereit sein, sich selbst zu verteidigen, eng abgestimmt mit der NATO. Darin sieht der Osteuropa-Experte Armand Goșu die große Bewährungsprobe für Europa:
Rumäniens Präsident Nicușor Dan hat die nationale Verteidigungsstrategie für die Jahre 2025 bis 2030 vorgestellt. Sie steht unter dem Leitbegriff „solidarische Unabhängigkeit“. Damit will der Präsident betonen, dass Rumänien seine Souveränität wahren, aber zugleich auf starke internationale Partnerschaften setzen soll – in einer Zeit wachsender Spannungen und globaler Unsicherheit.
10 Jahre sind vergangenen, seit dem die Brandkatastrophe im Bukarester Club Colectiv 65 Menschen tötete und 140 weitere zum Teil schwer verletzte. Das Feuer brach damals während eines Konzerts der Band Goodbye to Gravity aus, ausgelöst durch illegal installierte Pyrotechnik in einem Raum, in dem sich 500 Menschen drängten – weit über dem Fassungsvermögen des Lokals. Viele Verletzte starben erst später an Keimen, mit denen sie sich im Krankenhaus angesteckt hatten. Die Aufarbeitung läuft immer noch, doch die Angehörige und viele Menschen dachten am Donnerstag den Opfern.
Zwei EU-Kommissare sind in diesen Tagen in Rumänien eingetroffen und führten Gespräche mit Entscheidungsträgern in Bukarest.
Europa will bis 2050 klimaneutral werden. Dafür müssen die Treibhausgasemissionen auf Null reduziert oder durch CO2-Entnahme wieder ausgeglichen werden.
Haushaltsdefizit +++ USA-Besuch +++ Besuch des Agrarkommissars Christophe Hansen +++ Sicherheitszentrum am Schwarzen Meer
Die Parlamentswahlen im September in der Republik Moldau galten als entscheidender Test für die Zukunft des Landes: Bleibt der Kurs klar proeuropäisch – oder folgt eine Rückkehr in den Einflussbereich Russlands? Das Ergebnis war eindeutig.
In Washington hat Rumäniens Außenministerin Oana Țoiu ihren amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Bei dem Gespräch ging es um die Vertiefung der strategischen Partnerschaft zwischen Bukarest und Washington – von der Sicherheit an der NATO-Ostflanke bis zur Zusammenarbeit in Wirtschaft und Energie.