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Die Auswirkungen von Hitzewellen und extremen Temperaturen in Rumänien

Der Klimawandel hat sich in eine spürbare Realität verwandelt die, wie aus dem vorläufigen Bericht "Der Zustand des Klimas – Rumänien 2025" hervorgeht, welcher am 2. September 2025 von InfoClima veröffentlicht wurde, die öffentliche Gesundheit in Rumänien direkt beeinträchtigt. Die erfassten Daten bestätigen, dass kritische Temperaturschwellen häufiger und für längere Zeiträume überschritten werden. Dies hat direkte Folgen für die öffentliche Gesundheit, da der menschliche Körper nicht darauf vorbereitet ist, längerer intensiver Hitze standzuhalten.

Die Auswirkungen von Hitzewellen und extremen Temperaturen in Rumänien
Die Auswirkungen von Hitzewellen und extremen Temperaturen in Rumänien

und , 15.09.2025, 17:54

Konkret, so die neuesten Daten, ist die hitzebedingte Sterblichkeit um 8 % gestiegen, und die Hälfte der städtischen Bevölkerung Rumäniens wird von extremen Hitzewellen betroffen sein. Andererseits ermöglicht das rumänische Warnsystem die Existenz von Risikofenstern zwischen 3 und 5 Grad Celsius, wenn die Bevölkerung einem thermischen Risiko ausgesetzt ist, ohne dass es Warnungen gibt. Der Klimawandel, über den wir häufig sprechen, wird normalerweise mit dem assoziiert, was wir globale Erwärmung nennen, sagt Universitätsprofessorin Dr. Adina-Eliza Croitoru, Koautorin der InfoClima-Studie.

„Diese globale Erwärmung manifestiert sich unter anderem in einer höheren Häufigkeit solcher extremen Phänomene, wie wir sie gewohnt sind zu nennen. Und von diesen sind Hitzewellen einige derjenigen, die eine Zunahme erfahren haben. Ich werde Ihnen erklären, warum ich es nur Zunahme und nicht sehr starke Intensivierung in den letzten Jahrzehnten nenne. Warum habe ich Zunahme gesagt? Weil tatsächlich nicht nur eine Intensivierung von ihnen festgestellt wird, also ein Anstieg ihrer Temperatur, sondern auch eine Zunahme ihrer Dauer, der Anzahl der aufeinanderfolgenden Tage, wie lange eine solche Hitzewelle dauert und der Anzahl dieser Wellen. Wenn wir über Hitzewellen in der gegenwärtigen Zeit, in den letzten 20-30 Jahren sprechen, müssen wir bedenken, dass sie sowohl zahlreicher als auch häufiger und länger sind, als sie es vor 30 oder 40 Jahren waren. Dies zumindest zeigt unsere Studie für Rumänien, aber auch die auf internationaler Ebene durchgeführten Studien.“

Bis zum Jahr 2100, so weit wie die derzeitigen Klimamodelle Projektionen erlauben, wird eine weitere Zunahme der Intensität, Dauer und Häufigkeit dieser Hitzewellen prognostiziert.

„Diese Tendenz, die wir in den letzten 50 Jahren in den bereits durchgeführten Studien, praktisch auf historischen Daten, festgestellt haben, wird sich in der Zukunft mit Phänomenen derselben Art fortsetzen. Aber wir werden Kältewellen nicht ausschließen. Man würde vielleicht erwarten, dass wir spiegelbildlich eine Abnahme der Häufigkeit von Kältewellen feststellen. Sicherlich werden sie nicht mehr so intensiv sein, wie sie es in der ersten Hälfte der 80er Jahre waren, aber Kältewellen werden nicht fehlen. Sie werden also weniger sein, eine geringere Intensität haben, aber sie werden nicht fehlen.“

Die mangelnde Korrelation zwischen meteo-klimatischen und medizinischen Daten, die unzureichende sanitäre Infrastruktur, das Fehlen einer systematischen Klimabildung und Mängel in der Risikokommunikation gegenüber der Bevölkerung stellen große Lücken in der Reaktionsfähigkeit Rumäniens dar. Obwohl es vielversprechende nationale Initiativen gibt, wie die Nationale Strategie zur Anpassung an den Klimawandel oder das Nationale Register der Gesundheitsrisiken in Bezug auf Umweltfaktoren, ist ihre Umsetzung fragmentarisch und unzureichend angesichts des beschleunigten Tempos des Klimawandels.

Foto: pixabay.com

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