Vergessen Sie alles, was Sie über Vampire wissen. Oder die alte Gruselgeschichte, dass sich Fledermäuse in menschlichen Haaren verfangen. Das alles gehört ins Reich der Mythen. Die Realität sieht anders aus: Fledermäuse sind streng geschützte Wildtiere. Man darf sie nicht fangen, und man kann sie auch nicht einfach füttern.
Das Donaudelta ist eine der letzten großen Schatzkammern der europäischen Natur – ein unverzichtbarer Lebensraum für viele bedrohte Tierarten. Eine davon sticht besonders hervor: der Krauskopfpelikan (Pelecanus crispus). Er ist nicht nur die größte Pelikanart der Welt, sondern leider auch ein Sorgenkind des Naturschutzes.
Hundert Meter tief unter der Erde, genau an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich, wird an den ganz großen Fragen der Menschheit geforscht. Das CERN ist das weltweite Zentrum der Teilchenphysik – und mittendrin arbeitet eine starke Gemeinschaft rumänischer Wissenschaftler. Wir stellen Ihnen heute eine junge Forscherin vor, die dort unten im Tunnel nicht nach Magie sucht, sondern nach echtem Fortschritt für uns alle.
Rumänien zeigt derzeit zwei völlig verschiedene Gesichter, wenn es um Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht. Während die öffentliche Verwaltung beim Recycling von Haushaltsabfällen immer noch vor riesigen Problemen steht, legt die Privatwirtschaft ein beeindruckendes Tempo vor.
Eine Sternenwolke trägt den Namen Bârlad. Es ist ein Phänomen, das dort – am Astronomischen Observatorium der Stadt – zum allerersten Mal von einem menschlichen Auge erblickt wurde. Was wie Poesie klingt, ist zugleich strenge Wissenschaft. Genau an dieser Schnittstelle setzt die „Rezidența9“ in Bukarest an. Sie lädt Neugierige zu einer Reihe von Events und zur Gruppenausstellung „Ce ascundem“ („Was wir verbergen“) ein. Der Funke dafür sprang von der siebten Ausgabe des Magazins Scena9 über.
Anlässlich des „Tages der nationalen Kultur“, der in diesem Monat begangen wurde, gibt es ein besonderes Geschenk für alle, die die rumänische Sprache und das Theater lieben: Vor kurzem ist die neue Plattform eteatru.ro an den Start gegangen.
Rumänien stellt die Weichen für eine grüne Zukunft: Mit dem Start von „M100“ wurde ein innovativer Mechanismus ins Leben gerufen, der rumänische Städte auf ihrem Weg zur Klimaneutralität begleiten soll. Doch M100 ist keine starre Behörde, sondern ein Projekt, das auf Kooperation und praktischen Nutzen setzt.
Die Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften stellen einen grundlegenden Paradigmenwechsel dar, was die Art und Weise betrifft, wie Elektrizität produziert und verbraucht wird. Sie ermöglichen es Bürgern, kleinen Unternehmen und lokalen Behörden, sich zu organisieren, um Energie aus grünen Quellen wie Sonne oder Wind zu erzeugen.
Vom Lieferwagen direkt in die Weltspitze der Chocolatiers – das ist die beeindruckende Reise von Marinel Bejan. Alles begann im Jahr 2002 im Familienbetrieb in Craiova. Seine Mutter war Konditorin, und Marinel hat dort alles gemacht: die Buchhaltung, die Lieferungen, sogar das Putzen. Aber sein Blick wanderte immer wieder zurück in die Backstube, ins Labor. Heute, 25 Jahre später, kreiert er seine eigene Schokolade und mischt dabei Aromen aus der ganzen Welt.
Wir starten in dieses neue Jahr mit der Hoffnung, dass Frieden, Schönheit und Wahrheit einen festen Platz in der Welt und in uns selbst finden. Bevor wir nach vorne schauen, lassen wir heute noch einmal einige der Themen Revue passieren, die uns im vergangenen Jahr besonders begeistert haben.
Rumänien setzt auf die Energiewende: Mit der Verabschiedung der „Nationalen Wasserstoffstrategie 2025-2030“ hat das Land einen offiziellen Meilenstein für die Dekarbonisierung der Wirtschaft gesetzt.
Heute blicken wir auf die Welt der Bildungsroboter! Bei uns zu Gast ist Ana-Maria Stancu. Sie ist das Gesicht hinter „Bucharest Robots“, dem ersten Start-up Rumäniens für humanoide Service-Roboter. Doch sie ist weit mehr als eine Unternehmerin: Als Gründerin des „RoboHub“ bringt sie Programmierung und Robotik direkt zu den Menschen – vor allem dorthin, wo der Zugang schwierig ist, zu Kindern aus sozial benachteiligten Gruppen.
Silvester in Rumänien – für viele gehört das bunte Feuerwerk um Mitternacht einfach dazu. Doch der Wind dreht sich! In den letzten zehn Jahren ist eine hitzige Debatte entbrannt: Wie viel Dreck und Lärm vertragen unsere Umwelt und unsere Gesundheit eigentlich noch? Immer mehr Städte in Rumänien und der gesamten EU ziehen jetzt die Reißleine und setzen auf Verbote. Warum? Das wollen wir im Folgenden erfahren.
Die Ursprünge der Firma Hora in Reghin reichen bis ins Jahr 1951 zurück. Damals gründete Meister Roman Boianciuc eine kleine Werkstatt, in der im ersten Betriebsjahr 37 meisterhaft gefertigte Geigen entstanden. Ein Jahr später stieg die Zahl bereits auf 435 Instrumente. Die Produktion wuchs stetig mit der Nachfrage nach den neuen Saiteninstrumenten, die für ihre Qualität und den Klang des karpatischen Holzes begehrt waren. Gegen Ende der 1950er-Jahre begann die Fabrik, auch Gitarren, Mandolinen sowie andere traditionelle Instrumente aus verschiedenen Ländern zu fertigen.
In einem entscheidenden Moment für den Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung hat Rumänien einen wesentlichen Schritt zur Angleichung an internationale Standards im Schutz des Naturerbes vollzogen. Anfang dieses Monats wurde am Sitz der Nationalen UNESCO-Kommission Rumäniens die „Charta der Internationalen UNESCO-Geoparks in Rumänien“ unterzeichnet.