Wir starten in dieses neue Jahr mit der Hoffnung, dass Frieden, Schönheit und Wahrheit einen festen Platz in der Welt und in uns selbst finden. Bevor wir nach vorne schauen, lassen wir heute noch einmal einige der Themen Revue passieren, die uns im vergangenen Jahr besonders begeistert haben.
Rumänien setzt auf die Energiewende: Mit der Verabschiedung der „Nationalen Wasserstoffstrategie 2025-2030“ hat das Land einen offiziellen Meilenstein für die Dekarbonisierung der Wirtschaft gesetzt.
Heute blicken wir auf die Welt der Bildungsroboter! Bei uns zu Gast ist Ana-Maria Stancu. Sie ist das Gesicht hinter „Bucharest Robots“, dem ersten Start-up Rumäniens für humanoide Service-Roboter. Doch sie ist weit mehr als eine Unternehmerin: Als Gründerin des „RoboHub“ bringt sie Programmierung und Robotik direkt zu den Menschen – vor allem dorthin, wo der Zugang schwierig ist, zu Kindern aus sozial benachteiligten Gruppen.
Silvester in Rumänien – für viele gehört das bunte Feuerwerk um Mitternacht einfach dazu. Doch der Wind dreht sich! In den letzten zehn Jahren ist eine hitzige Debatte entbrannt: Wie viel Dreck und Lärm vertragen unsere Umwelt und unsere Gesundheit eigentlich noch? Immer mehr Städte in Rumänien und der gesamten EU ziehen jetzt die Reißleine und setzen auf Verbote. Warum? Das wollen wir im Folgenden erfahren.
Die Ursprünge der Firma Hora in Reghin reichen bis ins Jahr 1951 zurück. Damals gründete Meister Roman Boianciuc eine kleine Werkstatt, in der im ersten Betriebsjahr 37 meisterhaft gefertigte Geigen entstanden. Ein Jahr später stieg die Zahl bereits auf 435 Instrumente. Die Produktion wuchs stetig mit der Nachfrage nach den neuen Saiteninstrumenten, die für ihre Qualität und den Klang des karpatischen Holzes begehrt waren. Gegen Ende der 1950er-Jahre begann die Fabrik, auch Gitarren, Mandolinen sowie andere traditionelle Instrumente aus verschiedenen Ländern zu fertigen.
In einem entscheidenden Moment für den Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung hat Rumänien einen wesentlichen Schritt zur Angleichung an internationale Standards im Schutz des Naturerbes vollzogen. Anfang dieses Monats wurde am Sitz der Nationalen UNESCO-Kommission Rumäniens die „Charta der Internationalen UNESCO-Geoparks in Rumänien“ unterzeichnet.
In Rumänien wurden humanistische oder kulturelle Berufe von vielen lange Zeit mit Skepsis betrachtet – als finanziell unattraktiv, wenn nicht gar als eine Art „Verurteilung zur Armut“. Dies rührte auch daher, dass während der kommunistischen Ära Hochschulabsolventen häufig in der Provinz auf Stellen versetzt wurden, die nichts mit ihrem Studium zu tun hatten. Obwohl seit dem Regimewechsel einige Zeit vergangen ist, hat sich die Situation in diesen Bereichen nicht grundlegend verbessert, sodass eine gewisse Zurückhaltung bis heute spürbar ist.
Umweltbildungsprojekte gewinnen im Bildungssystem immer mehr an Bedeutung und definieren den schulischen Raum neu. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das Konzept der „Schulgärten“, das vom Verein „Mai Mult Verde“ (Mehr Grün) als pädagogische Plattform entwickelt wurde, um Schülerinnen und Schüler der Natur näherzubringen. Der jüngste dieser Lernräume wurde nun auf dem Gelände des Nationalkollegs „Ion Maiorescu“ in Giurgiu eingerichtet.
Wir nehmen Sie heute mit auf eine Reise in die Vergangenheit des Buzău-Tals in Rumänien. Ein Ort, der heute mit seiner reinen Luft punktet, da die Industrie längst abgewandert ist. Doch zu Beginn des letzten Jahrhunderts boomte die Region wirtschaftlich. Dies führte zum Bau einer Eisenbahnstrecke, die in der Ära als lebensnotwendig galt: die Verbindung von Buzău nach Nehoiașu. Berühmt wurde sie durch ihren Zug: den legendären „Țuicarul“.
In Timișoara, der Kulturhauptstadt, gibt es eine bemerkenswerte Premiere in der städtischen Digitalisierung: Das Pilotprojekt „Green Twin“ – ein digitaler Zwilling für städtisches Grün.
Google Rumänien feiert sein 15-jähriges Bestehen, seit es im November 2010 als Büro mit wenigen Mitarbeitern seine Tätigkeit aufnahm. Heute, da sich die Aktivitäten ständig erweitert haben, ist Google ein echtes Zentrum für Innovation. Und die Bilanz kann sich sehen lassen.
Jedes Jahr aufs Neue startet die Rumänische Ornithologische Gesellschaft ihr Bildungsprojekt „Schulen, die naturfreundlich sind“ – die Ausgabe 2025/2026 steht gerade in den Startlöchern. Das Projekt ist als Unterstützungsprogramm für Lehrkräfte aus dem Vorschul-, Grundschul- und Gymnasialbereich konzipiert.
Laura Karaman bereitete gerade ihre Abschlussarbeit als Modedesignerin an der Nationalen Kunstuniversität in Bukarest vor. Ihr ursprüngliches Thema war die Wandlung des Little Black Dress (LBD, auf Deutsch: das „Kleine Schwarze“) durch verschiedene Stile. Doch dieses Thema inspirierte sie dazu, den Visual Kei-Stil – diesen ganz besonderen japanischen Musik- und Kleidungsstil – für sich zu adaptieren.
Die Energiewende in Rumänien nimmt Fahrt auf! Das Land hat enormes Potenzial, durch die Nutzung erneuerbarer Ressourcen zu einem regionalen Drehkreuz für die Produktion und Speicherung von Grünstrom zu werden. Experten sehen nicht nur in Wasser, Wind und Sonne große Chancen, sondern auch in der Geothermie und der Biogas-Produktion aus Abfällen. Das ist entscheidend, denn Rumäniens Energie- und Wärmenetze müssen dringend modernisiert werden. Der Nutzen ist enorm: niedrigere Kosten für Verbraucher und saubere Städte durch Dekarbonisierung!
In einer digitalen Ära, in der sich Reiseziele gegenseitig überbieten, enthüllt eine bislang etwas übersehene Region Rumäniens jetzt ihren kulturellen Reichtum: Ostsiebenbürgen (Estul Transilvaniei)! Dieses Gebiet der ethnischen Vielfalt und lebendigen Geschichte wird dank des modernen Projekts „Muzet“ – kurz für „Muzeele din Estul Transilvaniei“ – ins nationale und internationale Rampenlicht gerückt.