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EU verabschiedet Zusammenarbeitsabkommen mit Rumänien

Rumänien ist der 11. Staat, der die Genehmigung der Europäischen Union für das Partnerschaftsabkommen 2014-2020 erhalten hat.

EU verabschiedet Zusammenarbeitsabkommen mit Rumänien
EU verabschiedet Zusammenarbeitsabkommen mit Rumänien

, 07.08.2014, 15:20

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch ein Partnerschaftsabkommen mit Rumänien für den Zeitraum 2014-2020 verabschiedet. Die besagte Urkunde beinhaltet die Strategie zur optimalen Anwendung der Strukturfonds und für europäische Investitionen. Diese ist eine Vorbereitung auf Investitionen von 23 Milliarden Euro. Dieser Betrag stellt die Gesamtfinanzierung im Rahmen der Kohäsionspolitik für die kommenden 7 Jahre dar.



Welchen Bereichen dieses Geld zugewiesen werden soll, erklärt für Radio Rumänien der Minister für Europäische Fonds, Eugen Teodorovici: Grundsätzlich setzen wir unsere Prioritäten weiterhin im selben Bereich, d.h. in der Gro‎ßinfrastruktur: Umwelt, Transport, Energie. Der Privatbereich wurde auch nicht beiseite gelassen. Im Gegenteil. Es werden über 4 Milliarden Euro für Privatunternehmen zugewiesen.“



4 Milliarden Euro werden erstmals für Forschung und Innovation vergeben, als getrennte Sparte der Europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik. Der rumänische Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Dacian Cioloş, erklärte für Radio Rumänien, dass für diesen Bereich zum ersten mal spezifische Ma‎ßnahmen und Regelungen eingesetzt werden.



Dacian Cioloş: Es werden Forschungs- und Innovationsprogramme finanziert, insbesondere die Umsetzung derer Ergebnisse in der Landwirtschaft. Gleichzeitig haben die Mitgliedsländer die Möglichkeit, durch die Programme zur ländlichen Entwicklung im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik die operativen Gruppen zu finanzieren, die Landwirte, Forscher, Berater und Experten in Berufsausbildung integrieren. Diese sollen zusammenarbeiten, um den Forschungsbedarf zu erkennen. Die erkannten Themen sollen dann in den Forschungslabors, an den Universitäten erforscht werden und deren Eregbnisse sollen in die Praxis umgesetzt werden.“



Rumänien erhält au‎ßerdem 8 Milliarden Euro für ländliche Entwicklung und 168 Millionen Euro für Fischfang und den Maritimbereich. Im Zeitraum 2014-2020 stehen Rumänien aus dem Europäischen Sozialfonds rund 5 Milliarden Euro zur Verfügung. Laut der Europäischen Kommission, sollen die europäischen Investitionen die Arbeitslosigkeit zurückfahren und die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Wirtschaftssteigerung durch die Unterstützung der Innovation, der Berufsausbildung und des Unterrichts in Städten und auf dem Lande ankurbeln.



Au‎ßerdem sollen Investitionen den Unternehmergeist fördern, die soziale Isolierung bekämpfen und zur Entwicklung einer Ökowirtschaft beitragen, in der Ressourcen effektiver eingesetzt werden. Die Hauptprioritäten Rumäniens zur Finanzierung beinhalten die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die Verbesserung der Relevanz des Unterrichts und der Berufsausbildung für den Arbeitsmarkt, die Bekämpfung der Armut und der sozialen Isolierung sowie die Steigerung der Effektivität und der Qualität der öffentlichen Verwaltung.

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