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Nachrichten 17.04.2026

Die wichtigsten Meldungen des Tages

Nachrichten 17.04.2026
Nachrichten 17.04.2026

, 17.04.2026, 18:13

Der rumänische Präsident Nicuşor Dan nimmt heute an einer Videokonferenz von Staaten teil, die nicht in den Nahostkonflikt involviert sind. Das Treffen wird in Paris gemeinsam vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer geleitet. Die Staatengruppe will zu einer multilateralen Mission mit strikt defensivem Auftrag in der Straße von Hormus beitragen. Wie der Korrespondent von Radio Rumänien in Paris berichtet, geht die Initiative für ein Bündnis zur Überwachung der Wiederöffnung der Meerenge und zur Sicherung von Geleitschutz für Schiffe nach Ende der Kämpfe auf Präsident Macron zurück. Rumänien hat zudem gemeinsam mit anderen Ländern eine Erklärung zur Gewährleistung der freien Schifffahrt in der Region unterzeichnet.

 

Die Kraftstoffpreise in Rumänien sind in den vergangenen Tagen weiter gesunken. Experten begründen dies mit einer relativen Stabilisierung des Ölpreises bei rund 98 US-Dollar pro Barrel. Ein Liter Benzin kostet im Durchschnitt 8,67 Lei (etwa 1,70 Euro), Diesel 9,47 Lei (rund 1,90 Euro). Im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten gilt in Rumänien seit dem 1. April eine per Eilverordnung ausgerufene Krisensituation auf dem Kraftstoffmarkt. Auf dieser Grundlage hat die Regierung Maßnahmen beschlossen, um den Preisanstieg bei Benzin und Diesel zu dämpfen. Unter anderem wurde die Dieselsteuer gesenkt, der Biokraftstoffanteil im Benzin reduziert und die Preisaktualisierung an den Zapfsäulen reguliert.

 

Die Sozialdemokraten wollen am am kommenden Montag entscheiden, ob sie die Vier-Parteien-Regierungskoalition verlassen. Sie halten einen politischen Neustart für notwendig, um den aktuellen Kurs des Landes zu ändern. Die Koalitionspartner PNL und USR stellen sich weiterhin hinter den liberalen Regierungschef Ilie Bolojan. Die Liberalen kündigten zugleich an, künftig keine Koalition mehr mit den Sozialdemokraten einzugehen, sollten diese die Regierung durch ein Misstrauensvotum zu Fall bringen. Um ein Auseinanderbrechen der Koalition zu verhindern, hat Präsident Nicuşor Dan sowohl mit Premierminister Bolojan als auch mit PSD-Chef Sorin Grindeanu Gespräche geführt, ohne dabei Partei zu ergreifen. Er betonte, dass nur eine Koalition der derzeitigen prowestlichen Parteien die Regierungsfähigkeit sichern könne, und mahnte zumindest eine minimale Zusammenarbeit an.

 

Dutzende staatliche Unternehmen in Rumänien verzeichnen historische Verluste in Höhe von insgesamt rund 14 Milliarden Lei (etwa 2,7 Milliarden Euro). Das geht aus Daten hervor, die die stellvertretende Ministerpräsidentin Oana Gheorghiu am Donnerstag vorgestellt hat. Sie kündigte an, in der kommenden Woche der Regierung ein Pilotprojekt zur Sanierung von 22 staatlichen Unternehmen vorzulegen. Während einige Unternehmen wegen ihrer strategischen Bedeutung unterstützt werden müssten, seien andere umzustrukturieren oder zu reformieren, und wieder andere zu schließen, so die Vize-Premierministerin.

 

Rumänien hat in Washington Gespräche mit Vertretern des Pharmakonzerns Pfizer aufgenommen, um Schulden in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro in eine Lieferung innovativer Medikamente umzuwandeln. Gesundheitsminister Alexandru Rogobete und Finanzminister Alexandru Nazare erklärten, Ziel sei es, die Situation in einen Vorteil für Patienten zu verwandeln. Vorgeschlagen wird, die Verbindlichkeiten in moderne Therapien umzuwandeln, insbesondere für Krebspatienten und Menschen mit seltenen Erkrankungen. Pfizer soll nun den technischen Rahmen für weitere Verhandlungen prüfen. Anfang des Monats hatte Rumänien vor Gericht einen Rechtsstreit mit Pfizer verloren, nachdem die Regierung die Bezahlung von über 20 Millionen vorbestellten COVID-19-Impfdosen verweigert hatte.

 

Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union ist im März auf 2,8 Prozent gestiegen, nach 2,1 Prozent im Februar. Rumänien bleibt laut Angaben des EU-Statistikamts Eurostat das Land mit der höchsten Inflationsrate. Nach Daten des Nationalen Statistikamts lag die Jahresinflation in Rumänien im März bei 9,87 Prozent. Verteuert haben sich Dienstleistungen sowie Nahrungsmittel und Non-Food-Produkte. Auch Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch, Eier und Fleisch wurden trotz gedeckelter Handelsspannen teurer.

 

 In Rumänien gilt am Freitag und Samstag eine Unwetterwarnung der Stufe Gelb für den Süden, Osten, die Landesmitte und den Südosten des Landes. Erwartet werden Schauer, Gewitter sowie Windböen mit einer Geschwindigkeit von 50 bis 55 Stundenkilometern. Am Samstag tritt eine weitere gelbe Warnung wegen auffrischenden Winds in Kraft, vor allem im Osten sowie im Südosten und Süden. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 12 und 22 Grad. In Bukarest wurden am frühen Nachmittag 21 Grad bei strahlendem Sonnenschein gemessen.

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