Die wichtigsten Meldungen im Überblick. Der designierte rumänische Ministerpräsident Luca Niculescu ist zuversichtlich, die für die Bestätigung seines…
Der Rückgang der Inflation in den letzten zwei Monaten bedeutet nicht zwangsläufig günstigere Lebenshaltungskosten in Rumänien, da sich einige laufende Ausgaben nur schwer reduzieren oder verschieben lassen.
Die Inflation ist um zwei Prozent gesunken, doch der Preisdruck bleibt bestehen, insbesondere bei Dienstleistungen und Energie.
Als Mitglied der Europäischen Union seit 2007 hat sich Rumänien verpflichtet, den Euro einzuführen, sobald es die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Diese sogenannten Maastricht-Kriterien sollen demonstrieren, dass die Wirtschaft stabil genug ist, damit ein Land auf seine nationale Währung und eine eigene Geldpolitik verzichten kann.
Stromkrise+++ Inflation +++ Gesetze +++ Sport
Der Chefvolkswirt der Rumänischen Nationalbank, Valentin Lazea, hat gewarnt, dass Rumänien derzeit sowohl die höchste Inflationsrate als auch das größte Haushaltsdefizit in der Europäischen Union aufweist. Zudem werde die Staatsverschuldung noch in diesem Jahr die Marke von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschreiten. Dies könne das Länderrating gefährden.
Die rumänische Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr deutlich schwächer wachsen als bisher erwartet. Darauf weist die Nationale Kommission für Strategie und Prognose in ihrer aktuellen Einschätzung hin. Die Gründe liegen sowohl in den internationalen Entwicklungen als auch in den innenpolitischen Maßnahmen zur Stabilisierung der Staatsfinanzen.
Inflation +++ Regierung +++ Umfragen +++ Eurovision +++ Fussballmeister
Die Rumänische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose für das Jahresende nach oben korrigiert – auf 5,5 Prozent. Bis dahin bleibe sie allerdings im zweistelligen Bereich, so der Bericht des Notenbankchefs.
Die rumänische Wirtschaft ist offiziell in eine technische Rezession geraten. Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes ist das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge geschrumpft. Gleichzeitig bleibt die Inflation auf einem sehr hohen Niveau und belastet Verbraucher wie Unternehmen gleichermaßen.
Die jüngste Erklärung des Gouverneurs der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, wonach die Einführung des Euro zum neuen „einvernehmlichen nationalen Ziel des Landes“ werden könnte, markiert eine wichtige Weichenstellung im wirtschaftspolitischen Diskurs in Bukarest. Auf einer Fachkonferenz erklärte der oberste Finanzhüter des Landes, dies könne nach Abschluss des derzeitigen nationalen Großprojekts geschehen – dem Beitritt zur OECD, der Organisation der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten der Welt. Dieser Prozess befinde sich nach der Stabilisierung der Wirtschaft und dem Abbau des hohen Haushaltsdefizits inzwischen in der Endphase.