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DIICOT: Russland greift Rumänien hybrid an – Drogenkonsum wächst

Rumänien war im vergangenen Jahr Ziel von „Sabotage“-Aktionen und hybriden Angriffen aus Russland – zeigt der neueste Bericht der Staatsanwaltschaft zur Untersuchung von organisiertem Verbrechen und Terrorismus (DIICOT).

Foto: facebook.com/www.diicot.ro
Foto: facebook.com/www.diicot.ro

, 13.02.2025, 12:54

Rumänien wurde im Jahr 2024, zusammen mit anderen europäischen Staaten, Ziel von „Sabotage“-Aktionen und hybriden Angriffen, die typisch für Russland sind. Ziel dieser Operationen war es, die Verteidigungsbereitschaft der NATO-Staaten zu testen und Schwachstellen in der Infrastruktur zu identifizieren, heißt es im aktuellen Tätigkeitsbericht der Staatsanwaltschaft zur Untersuchung von organisiertem Verbrechen und Terrorismus (DIICOT).

 

Laut dem Bericht wurden seit 2022 mindestens 50 Vorfälle in 13 europäischen Ländern registriert, die als russische hybride Operationen eingestuft werden könnten. Diese umfassten Spionage, Sabotage, Vandalismus, Cyberangriffe, Desinformationskampagnen sowie drei Attacken auf die Unterwasserinfrastruktur in der Ostsee.

 

Gleichzeitig betont der Bericht, dass Rumänien im vergangenen Jahr keiner konkreten terroristischen Bedrohung ausgesetzt war und keine Terroranschläge verzeichnet wurden – das Risiko bleibe weiterhin gering. Rumänische Unterstützer terroristischer Organisationen seien laut DIICOT zwar aktiv gewesen, ihre Handlungen seien jedoch von begrenztem Umfang und ohne größere Wirkung geblieben.

 

Ein weiteres alarmierendes Thema des Berichts ist der zunehmende Drogenkonsum. Cannabis bleibt die am meisten nachgefragte und beschlagnahmte Droge. Rumänien fungiert zudem weiterhin als Transitland für Hochrisikodrogen, wobei Schwarzmeerhäfen als alternative Einfallstore für den Drogenschmuggel in die Europäische Union dienen könnten.

 

Im Jahr 2024 bearbeitete DIICOT rund 33.000 Fälle von Drogenhandel – ein Anstieg von fast 25 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Ermittler beschlagnahmten über eine Tonne Drogen, mehr als sieben Tonnen verbotene Dopingmittel sowie etwa 16 Tonnen Fruchtmark, das Kokain enthielt. Zudem wurden über 12.000 Cannabispflanzen oder -kulturen sichergestellt – viermal so viele wie im Jahr zuvor. Besonders der Versandhandel wurde als bevorzugte Methode zur Einfuhr kleiner und mittlerer Drogenmengen identifiziert.

 

Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass die Zahl minderjähriger Drogenhändler in den letzten Jahren stark gestiegen ist. Kriminelle Netzwerke nutzen zunehmend spezialisierte Online-Plattformen mit Kryptowährungszahlungen, um verbotene Substanzen nach Rumänien zu bringen und zu vertreiben.

 

Laut der Nationalen Antidrogen-Agentur nimmt der Drogenkonsum in Rumänien kontinuierlich zu. Der rumänische Markt wird vor allem durch Konsumenten in Bukarest geprägt, deren Zahl relativ stabil bleibt und die Versorgung erfolgt über kriminelle Gruppen aus der Hauptstadt.

Foto: facebook.com/CNAIRSA/photos
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