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Rumänische Bürger, gefangen in der Nahost-Krise

Die rumänischen Behörden sind angesichts des Konflikts im Nahen Osten in höchster Alarmbereitschaft.

Foto: Tumisu / pixabay.com
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und , 02.03.2026, 11:49

„Rumänien ist absolut sicher und keiner direkten Bedrohung ausgesetzt. Auch wenn sich die regionale Sicherheitslage im Nahen Osten deutlich verschlechtert hat, ist unser Land außer Gefahr. Die für Außen- und Sicherheitspolitik zuständigen rumänischen Staatsinstitutionen beobachten die Entwicklung der Lage und ergreifen alle notwendigen Maßnahmen“, sagte Präsident Nicușor Dan. Er betonte, die Sicherheit der Rumänen in den Konfliktgebieten habe oberste Priorität und appellierte an sie, Ruhe zu bewahren und den Anweisungen der lokalen und nationalen Behörden Folge zu leisten.

Ministerpräsident Ilie Bolojan versicherte den vom Konflikt im Nahen Osten betroffenen Rumänen seine Solidarität und sein Verständnis für ihre Sorgen. Die Sicherheit aller rumänischen Staatsbürger hat für die Behörden in Bukarest oberste Priorität, fügte er hinzu. Er versicherte, dass die Entwicklung der Lage in der Region genau beobachtet werde und man in ständigem Kontakt mit dem Außenministerium sowie den rumänischen Botschaften und Konsulaten stehe und von diesen fortlaufend informiert werde. Diplomatisches und konsularisches Personal sei mobilisiert und bereit, allen Hilfesuchenden beizustehen, so der Premierminister. Er empfahl den Rumänen im Nahen Osten außerdem, die Anweisungen der lokalen Behörden strikt zu befolgen, unnötige Reisen zu vermeiden und ihre Anwesenheit den rumänischen Botschaften oder Konsulaten zu melden, um Unterstützung zu erhalten.

Darüber hinaus berief er am Montag eine Regierungssitzung zur Lage der im Grenzgebiet zum Iran gestrandeten rumänischen Staatsbürger ein, nachdem das Außenministerium zuvor eine Sitzung des eigens zu diesem Zweck eingerichteten Krisenstabs einberufen hatte. An dieser Sitzung nahmen auch die Leiter der rumänischen diplomatischen Vertretungen in den vom Konflikt betroffenen Staaten der Region online teil. Der Premierminister erklärte, die Behörden bemühten sich um ständigen Kontakt zu den gestrandeten Rumänen und suchten nach Lösungen, um sie so bald wie möglich zurückzubringen.

Außenministerin Oana Ţoiu rief ihrerseits die rumänischen Staatsbürger im Konfliktgebiet auf, ihre Kontaktdaten an die Konsulate in der Region zu übermitteln. Sie fügte hinzu, Bukarest werde, abhängig von den Empfehlungen der jeweiligen Länder, Evakuierungspläne vorlegen, sobald der Luftraum wieder geöffnet und der Transit als sicher gilt. Angesichts der jüngsten Sicherheitsentwicklungen im Nahen Osten teilte das Außenministerium mit, es beobachte die Lage der rumänischen Staatsbürger in der Region permanent und stehe in ständigem Kontakt mit den diplomatischen Vertretungen und Konsulaten Rumäniens. Laut der Ministerin koordinieren sich alle rumänischen diplomatischen Vertretungen und Konsulate in der Konfliktregion auch mit dem Konsularnetz der anderen EU-Staaten, um gemeinsam rumänischen und europäischen Staatsbürgern Hilfe leisten und den politischen Dialog mit den Staats- und Regierungschefs der Länder in der Region koordinieren zu können.

Darüber hinaus nahm die rumänische Außenministerin am Sonntagabend an einer Online-Sitzung des Rates „AußenministerInnen“ teil, die von der Hohen Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik einberufen wurde. Dort erörterte sie mit den anderen EU-MinisterInnen die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten.

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