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Für 2014-2020 wurden noch keine EU-Fonds abgerufen

Von den für den Zeitraum 2014-2020 zugewiesenen EU-Fonds hat Rumänien noch nichts abgerufen, sagt die EU-Kommissarin für Regionalpolitik, die Rumänin Corina Creţu.

Für 2014-2020 wurden noch keine EU-Fonds abgerufen
Für 2014-2020 wurden noch keine EU-Fonds abgerufen

, 30.09.2016, 17:01

Die EU-Kommissarin für Regionalpolitik Corina Creţu hält sich in Rumänien auf, um Gespräche mit den National- und Regionalbehörden über die Prioritäten der Euopäischen Kommission und über die Absorption der europäischen Gelder zu führen. In Bukarest und der nordöstlichen Stadt Iaşi, hat Corina Creţu ein Terminprogramm mit den Mitgliedern der Ausschüsse für Europafragen des Rumänischen Parlaments, mit dem Gesundheitsministerium, mit rumänischen Europaabgeordneten und Bürgermeistern festgelegt. Gemeinsam mit Vizepremierminister Vasile Dâncu wird sie an der Konferenz Meine Stadt in unserem Europa — aktuelle Herausforderungen für die langanhaltende urbane Entwicklung und die Rolle der EU-Fonds“ teilnehmen.



In einem Interview mit Radio Rumänien, hat die Brüsseler Vertreterin gesagt, dass die Absorptionsrate Rumäniens für den Zeitraum 2007-2013 88,7% beträgt. Im Vergleich sagte Corina Creţu, habe Rumänien von den zugewiesenen 22 Milliarden Euro, die für den Zeitraum 2014-2020 zur Verfügung stehen, noch keine Gelder agerufen. Grund dafür sei, dass die Anstalten, die sich mit der Aufnahme der Gemeinschaftsfonds befassen müssen, ihren Betrieb noch nicht aufgenommen haben. Au‎ßerdem sei dei Rolle der Nationalagentur für Öffentliche Vergaben noch nicht geklärt.



Corina Creţu: Für den Abbau des Haushalts für 2014- 2020 haben wir 22 Milliarden, aber jetzt befinden wir uns noch in der Phase, in der die Zertifizierungsanstalten, die Prüfmechanismus- und Verwaltungsanstalten für europäische Gelder ihren Betrieb aufnehmen. Wir hoffen dann, Rechungen in einem beschleunigten Rhythmus zu erhalten. Ich wei‎ß, dass die Antragsteller die Arbeiten auf eigene Kosten gestartet haben und dass sie auf die Gründung dieser Anstalten warten, damit sie die Rechnungen für die geleisteten Arbeiten offiziell an die Kommssion übermitteln können.“



In Iaşi sprach EU-Kommissarin Corina Creţu in Begleitung des Gesundheitsminsiters Vlad Voiculescu, unter anderen über die Vorbereitungen auf den Bau dreier Regionalkrankenhäusern mit europäischen Geldern. Ein besonderes Interese wird dem Nordosten Rumäniens gewährt, denn diese Region ist die ärmste in der ganzen Europäischen Union!



Erneut Corina Creţu: Für diesen Zeitraum, 2014-2020, wird diese Region ein Budget von 1,18 Milliarden Euro, im Rahmen des Operationellen Regionalprogramms haben. Das stellt rund 20% des Gesamtbetrages dar, der Rumänien aus dem Regionalfonds zugewiesen wird. Wir hoffen, dass die neuen Lokalvertreter aus den Lektionen der Vergangenheit etwas lernen und wichtige Projekte starten und weitere für die Zukunft vorbereiten.“



Die Aufnahme der europäischen Fonds hat sich nach dem EU-Beitritt Rumäniens 2007 als viel komplizierter erwiesen, als es sich jemand vorstellen konnte. Das mangelnde Interesse, die Bürokratie oder Ablenkungen von europäischen Geldern waren die Hindernisse im Weg der Durchführung von lokalen und Regionalen Vorhaben. Doch eine bessere Aufnahme dieser Gelder würde für die Rumänen ein besseres Leben bedeuten.

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