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Investitionsstandort Rumänien: Attraktivität nimmt zu in den nächsten drei Jahren

Sieben von zehn Investoren erwarten, dass die Attraktivität Rumäniens als Investitionsstandort in den nächsten drei Jahren zunehmen wird, so das Ergebnis einer Studie von Ernst & Young.

Foto: pixabay.com
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, 21.06.2024, 13:00

Laut einer Umfrage der Finanzberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young erwarten 67% der Investoren in Rumänien eine Steigerung der Attraktivität des Landes als Investitionsstandort in den nächsten drei Jahren. Dem Dokument zufolge sinkt die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze in Rumänien zwischen 2022 und 2023 um 8%, von 6.460 auf 5.935. Bei diesem Indikator und im allgemeinen Kontext Mittel- und Osteuropas schnitt Ungarn 2023 besser ab als Rumänien, aber unser Land überholte Griechenland und Bulgarien bei der Zahl der ausländischen Direktinvestitionsprojekte.

Gleichzeitig liegt Rumänien bei der durchschnittlichen Zahl der pro Projekt geschaffenen Arbeitsplätze auf Platz 5 und übertrifft damit stärkere Länder wie Polen. Die Umfrage zeigt auch, dass 46% der befragten CEOs Rumänien im vergangenen Jahr für einen robusten und widerstandsfähigen Markt für Investitionen hielten und angaben, dass sie in naher Zukunft eine Konsolidierung oder Ausweitung ihrer Aktivitäten in diesem Land planen. Der Zugang zu nicht rückzahlbaren Finanzierungen wird von 72% der Investoren als ein entscheidender Faktor angesehen.

Zu den Sektoren, die für sie von Interesse sind, gehören Software und IT-Dienstleistungen, Transport und Logistik sowie Elektronik, die bei der Anwerbung ausländischer Direktinvestitionen dominieren. Die Integration neuer Technologien und der Zugang zu gut ausgebildeten Arbeitskräften sind von entscheidender Bedeutung und stärken Rumäniens Position als attraktives Ziel für nachhaltige Investitionen mit erheblichen langfristigen Auswirkungen, heißt es in der Studie.

Bukarest ist mit einem beachtlichen Anteil von 40% weiterhin das wichtigste Ziel für ausländische Direktinvestitionen. Iași im Nordosten und Temeschwar im Westen zogen jeweils drei Investitionsprojekte an, während Klausenburg im Nordwesten und Kronstadt im Zentrum jeweils zwei anzogen. Das Investitionsmuster deutet jedoch auf eine Abkehr von der traditionellen Konzentration auf große Wirtschaftszentren und auf eine breitere Streuung von Projekten in kleineren Städten hin. Die Großinvestoren bleiben indes unverändert. Deutschland behauptete seine führende Position mit 16 Projekten, genauso viele wie im Jahr 2022, gefolgt vom Vereinigten Königreich und den USA mit jeweils 6 Projekten.

Der Studie zufolge sind die Investoren der Meinung, dass sich Rumänien durch sein günstiges Steuersystem, die Einführung neuer Technologien und die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften auszeichnet. Die Studie wurde zwischen Februar und März 2024 online bei einer repräsentativen Stichprobe von 100 Entscheidungsträgern auf Geschäftsführungs- und Vorstandsebene durchgeführt. Die Hälfte der Befragten ist in Rumänien ansässig, 40% in anderen europäischen Ländern, 6% in den USA und der Rest in Japan, China, Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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