Rumänien hat in Washington Finanzmittel in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar für strategische Projekte in der Energie- und Erdgasförderung und im Transportwesen ausgehandelt.
Obwohl es der Regierung in Bukarest gelungen ist, das Haushaltsdefizit – nach wie vor das größte in der Europäischen Union – auch durch unpopuläre Maßnahmen zu reduzieren, sind ihre Möglichkeiten zur Inflationsbekämpfung weiterhin begrenzt. Steigende Energiepreise beeinflussen die jährliche Inflationsrate.
Die rumänische Wirtschaft hat mit internen und externen Herausforderungen zu kämpfen. Die sogenannten Zwillingsdefizite bereiten den Entscheidungsträgern in Bukarest erhebliche Probleme. Um die seit Jahren anhaltende Schieflage zu korrigieren, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die in der Bevölkerung wenig Zustimmung finden.
Das Konzept eines Europas der zwei Geschwindigkeiten ist keineswegs neu und zählt zu den umstrittenen Zukunftsvisionen der Europäischen Union. Die Realität zeigt, dass sich die Mitgliedstaaten nicht im gleichen Tempo entwickeln.
Der liberale Ministerpräsident Ilie Bolojan hat ein umfangreiches Paket wirtschaftspolitischer Maßnahmen angekündigt. Zugleich rudert die Regierung bei den erhöhten Steuern und Abgaben teilweise zurück.
Die Regierung in Bukarest hat am Dienstag neue Steuervorschruiften erlassen, die ab dem kommenden Jahr finanz- und haushaltspolitische Maßnahmen korrigieren, streichen oder neu einführen und die Grundlage für den Staatshaushalt 2026 bilden. Vorgesehen sind Ausgabenkürzungen, Schritte zur wirtschaftlichen Belebung, Anreize für private Investitionen, Unterstützung für benachteiligte Menschen sowie Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung
In Rumänien übersteigt der Konsum der Bevölkerung die Einkommen – heißt es in einem Bericht der Nationalbank Rumäniens (BNR). Anders gesagt – viele Menschen leben über ihre Verhältnisse oder auf Pump.
Europa will bis 2050 klimaneutral werden. Dafür müssen die Treibhausgasemissionen auf Null reduziert oder durch CO2-Entnahme wieder ausgeglichen werden.
Die rumänische Wirtschaft wird in der kommenden Zeit langsam wachsen – prognostizieren IWF-Experten.
Der Entwurf zur Haushaltsänderung Rumäniens wurde auf der Website des Finanzministeriums veröffentlicht.
Die rumänische Regierung wird sich in der kommenden Woche durch eine Vertrauensfrage im Parlament für ein neues Maßnahmenpaket zur Reduzierung der öffentlichen Ausgaben verantworten.