In Bukarest sind am Montagabend die wichtigsten Theaterpreise Rumäniens verliehen worden. Die UNITER-Gala würdigte nicht nur herausragende künstlerische Leistungen, sondern setzte auch ein Zeichen für die Widerstandskraft der Kultur in schwierigen Zeiten.
Der Revolutionsplatz ist einer der meistbesuchten Orte in Bukarest. Er ist umgeben von symbolträchtigen Gebäuden der rumänischen Hauptstadt, wie dem Rumänischen Athenäum und dem Nationalen Kunstmuseum, das im ehemaligen Königspalast untergebracht ist. Die seit dem Fall des kommunistischen Regimes errichteten Statuen und Denkmäler rekonstruieren die historische Wahrheit auf einem Platz, der im Dezember 1989 voller Demonstranten war, die gegen das kommunistische Regime protestierten und Diktator Nicolae Ceaușescu zur überstürzten Flucht per Hubschrauber aus dem damaligen „Zentralkomitee“-Gebäude veranlassten.
Bukarest hat einen neuen Ort für zeitgenössische Kunst: Das Kunstpavillon „Art Safari“ ist in sein neues Zuhause am Amzei-Platz im Zentrum der rumänischen Hauptstadt gezogen. Zum Auftakt der Saison 2026 präsentiert das „Art Safari New Museum“ Ausstellungen zur rumänischen und internationalen Kunst – darunter eine ungewöhnliche Annäherung an den Nationaldichter Mihai Eminescu.
Im Suțu-Palast in Bukarest, dem Hauptsitz des Museums der Stadt Bukarest, ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die einen besonderen Blick auf die Anfänge der modernen rumänischen Keramik wirft. Unter dem Titel „Moderne rumänische Keramik aus der Sammlung des Museums Dr. Nicolae Minovici“ werden Objekte gezeigt, die Tradition und künstlerische Erneuerung miteinander verbinden.
Einer der einflussreichsten Theatermacher der Welt feiert einen besonderen Geburtstag – und zwar in Bukarest. Das unabhängige Teatrul Grivița 53 veranstaltet im März eine Mikro-Spielzeit zu Ehren von Eugenio Barba. Der Gründer des Odin Teatret wird 90 Jahre alt. Die Veranstaltungsreihe bringt Aufführungen, Workshops und Begegnungen mit einem der wichtigsten Vertreter des modernen Theaters.
Eine Reise in die Welt vor mehr als sechs Jahrtausenden – und zu den großen Fragen der Menschheit: Leben, Tod und Erinnerung. Das Stadtmuseum Bukarest zeigt derzeit eine außergewöhnliche Ausstellung über prähistorische Bestattungsrituale aus dem Raum Varna. Zu sehen ist sie im Palatul Suțu – und sie bringt einige der ältesten Goldfunde der Welt erstmals in dieser Form nach Rumänien.
Das Museum für Immersive Neue Kunst MINA präsentiert bis Ende Juli seinem Publikum zwei neue immersive Shows, die den großen Meistern der Malerei Claude Monet und Wassily Kandinsky gewidmet sind.
Im kollektiven Gedächtnis der Hauptstadtbewohner steht der Universitätsplatz vor allem für soziale Proteste oder für spontanes Feiern nach sportlichen Erfolgen. Gleichzeitig gehört er aber auch zur Bukarester Altstadt – und ist damit eine wichtige Attraktion für viele Besucher der rumänischen Hauptstadt.
Da wir uns im Laufe des gesamten Jahres viel mit Kino und bildender Kunst befasst haben – mit Vernissagen, Premieren, Festivals und Trends –, richten wir den Blick auf einen anderen Teil der Kulturszene Rumäniens, die dem Kulturleben des Jahres 2025 Substanz verliehen haben: Theater, Literatur, Musik sowie die großen Ereignisse, die das Publikum in Bewegung gesetzt haben.
Capucine Gros wurde in der Schweiz geboren, wuchs in Frankreich und China auf, lebte eine Zeit lang in den Vereinigten Staaten und ist seit sieben Jahren in Rumänien.
Am Sonntag wurde der Generalbürgermeister von Bukarest gewählt – bei den Wahlen mit der geringsten Wahlbeteiligung in der Geschichte der rumänischen Hauptstadt seit 1989.
Rund 2,2 Millionen Wahlberechtigte werden am Sonntag für Kommunalwahlen an die Urnen gerufen.
Ein kuratorisches Jahr geht zu Ende – und mit ihm ein ungewöhnliches Kunstprojekt, das textile Installationen und poetische Formen zusammenbringt: Die Celula de Artă in Bukarest schließt die Saison 2025 mit der Ausstellung „Full Season“ ab. Präsentiert werden Arbeiten jener Künstlerinnen und Künstler, die die Galeria Verticală über das Jahr hinweg geprägt haben. In einer Zeit des Übergangs – zwischen Licht und Dunkelheit, Abschluss und Neubeginn – lädt die Schau ein zu Introspektion und Sensibilität. Über Konzept, Auswahl und Wirkung dieser Ausstellung hat Ion Puican mit Anca Spiridon, Kultur-PR und Kuratorin von „Full Season“, gesprochen.
In Rumänien gilt die Verkehrsinfrastruktur seit Jahren als Achillesferse – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sicherheitspolitisch. Im aktuellen, angespannten europäischen Umfeld spielt sie eine Schlüsselrolle in den Verteidigungsplänen der EU. Umso wichtiger sind die Fortschritte beim Ausbau des rumänischen Autobahnnetzes. Jetzt wurde ein weiterer Abschnitt der A7 – der sogenannten Moldau-Autobahn – freigegeben. Ein Überblick.
Der 1. Dezember bleibt in der Geschichte Rumäniens als Symbol für die Einheit des Landes.