Die Sicherheitslage in Europa bleibt angespannt – insbesondere mit Blick auf die Schwarzmeerregion und internationale Konflikte. In Rumänien stehen deshalb sowohl militärische Übungen als auch politische Initiativen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit im Fokus. Unser Korrespondent berichtet.
Nach einer erfolgreichen internationalen Festivalreise ist der Film „Catane“ der rumänischen Regisseurin Ioana Mischie nun auch dem Publikum in Rumänien vorgestellt worden. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival von Goa in Indien, erhielt eine Hollywood-Nominierung für die beste Originalmusik und wurde mehrfach für sein Drehbuch ausgezeichnet.
Der Konflikt im Nahen Osten wirkt sich auch auf die Energiemärkte aus. Die Ölpreise schwanken stark, und auch in Rumänien sind die Kraftstoffpreise zuletzt gestiegen. Die Behörden beobachten die Entwicklung genau.
Der rumänische Präsident Nicușor Dan hat mit dem Präsidenten des Europäischen Rates über die Vorbereitung des nächsten EU-Gipfels gesprochen. Im Mittelpunkt standen Wettbewerbsfähigkeit, Energiepolitik und der künftige EU-Haushalt.
Einer der einflussreichsten Theatermacher der Welt feiert einen besonderen Geburtstag – und zwar in Bukarest. Das unabhängige Teatrul Grivița 53 veranstaltet im März eine Mikro-Spielzeit zu Ehren von Eugenio Barba. Der Gründer des Odin Teatret wird 90 Jahre alt. Die Veranstaltungsreihe bringt Aufführungen, Workshops und Begegnungen mit einem der wichtigsten Vertreter des modernen Theaters.
Rumänien und Polen wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Beide Länder hätten in vielen Bereichen ähnliche Interessen und gemeinsame strategische Ziele. Das erklärte Präsident Nicușor Dan bei einem Besuch in Warschau.
In Rumänien stehen wichtige Personalentscheidungen in der Justiz an. Der Justizminister hat seine Vorschläge für die Spitzenposten bei den großen Staatsanwaltschaften bekanntgegeben. Es geht um das Amt des Generalstaatsanwalts, um die Leitung der Antikorruptionsbehörde DNA und um die Führung der Anti-Mafia-Behörde DIICOT.
Eine Reise in die Welt vor mehr als sechs Jahrtausenden – und zu den großen Fragen der Menschheit: Leben, Tod und Erinnerung. Das Stadtmuseum Bukarest zeigt derzeit eine außergewöhnliche Ausstellung über prähistorische Bestattungsrituale aus dem Raum Varna. Zu sehen ist sie im Palatul Suțu – und sie bringt einige der ältesten Goldfunde der Welt erstmals in dieser Form nach Rumänien.
Das Reformprojekt zu den Magistratenpensionen der Regierung in Bukarest ist vom rumänischen Verfassungsgericht für gültig erklärt worden.
Sie ist 89 Jahre alt, steht noch immer auf der Bühne, lacht viel, widerspricht gern – und denkt nicht im Geringsten daran, sich in die Rolle der „Grande Dame“ zurückzuziehen. Die Sängerin Marina Voica gehört seit Jahrzehnten zur rumänischen Musikgeschichte, doch der Film Fluturi de noapte interessiert sich weniger für Legendenbildung als für den Menschen hinter der öffentlichen Figur. Regisseur Andrei Răuțu hat sie über mehrere Jahre begleitet und dabei ein sehr persönliches Porträt gedreht – eines, das auch von Erinnerung erzählt, vom Älterwerden und davon, wie viel Gegenwart in einem langen Leben steckt.
Der Rechtsstaat in Rumänien steht erneut im Fokus der Europäischen Union. In Bukarest war jetzt der EU-Kommissar für Demokratie und Justiz zu Gesprächen vor Ort. Dabei ging es auch um ein Thema, das innenpolitisch seit Monaten für Streit sorgt: die Reform der Sonderpensionen im Justizsystem.
Die Reform der Sonderrenten für Richter und Staatsanwälte in Rumänien verzögert sich weiter. Das Verfassungsgericht hat seine Entscheidung erneut vertagt – und das könnte das Land teuer zu stehen kommen.
Bei einem Arbeitsbesuch in London hat Außenministerin Oana Țoiu über wirtschaftliche Zusammenarbeit, Sicherheit und die europäische Perspektive Rumäniens gesprochen. Im Mittelpunkt standen Investitionen, Handel und die strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern.
In der vergangenen Woche haben wir den Film „Milchzähne“ vorgestellt. In der heutigen Ausgabe sprechen wir mit dem Regisseur Andrei Epure über seinen neuen Film „Lass mich nicht sterben“. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Festival von Locarno, in der Sektion für neue Stimmen des Kinos.
Mit Dinți de lapte legt der rumänische Regisseur Mihai Mincan einen der eindrucksvollsten Filme des Jahres vor. Angesiedelt im Jahr 1989 und erzählt aus der Perspektive eines Kindes, verzichtet der Film auf politische Anklage und konzentriert sich auf Angst, Erinnerung und Wahrnehmung.