Die rumänische Wirtschaft ist offiziell in eine technische Rezession geraten. Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes ist das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge geschrumpft. Gleichzeitig bleibt die Inflation auf einem sehr hohen Niveau und belastet Verbraucher wie Unternehmen gleichermaßen.
Rumänien hat nach Angaben der Regierung wichtige Fortschritte bei der Stabilisierung der Staatsfinanzen erzielt. Sinkende Haushalts-, Handels- und Leistungsbilanzdefizite senden nach Darstellung des Finanzministeriums positive Signale an die internationalen Ratingagenturen. Gleichzeitig warnen die Behörden jedoch davor, dass die kommenden Monate entscheidend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes sein werden.
Die diesjährige Gopo-Preisgala (rumänischer Filmpreis) feierte ihre 20. Ausgabe und fand im Nationaltheater „I.L. Caragiale“ Bukarest statt. Die Veranstaltung zeichnete die wichtigsten Leistungen des rumänischen Filmschaffens des vergangenen Jahres aus und beinhaltete Programmpunkte, die den zwei Jahrzehnten des Bestehens der Gala gewidmet waren – mit Retrospektiven, Hommagen und künstlerischen Interventionen.
In Rumänien wird derzeit öffentlich über ein neues Gesetz zur einheitlichen Bezahlung im öffentlichen Dienst diskutiert. Die Reform gilt als wichtiger Meilenstein im nationalen Aufbau- und Resilienzplan und ist Voraussetzung für die Auszahlung bedeutender EU-Mittel.
Die rumänische Regierung hat kurz vor einer wichtigen politischen Abstimmung einen milliardenschweren Kreditrahmen mit der Europäischen Kommission auf den Weg gebracht. Es geht um Investitionen in die Verteidigung und die Stärkung der europäischen Sicherheit.
Im Suțu-Palast in Bukarest, dem Hauptsitz des Museums der Stadt Bukarest, ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die einen besonderen Blick auf die Anfänge der modernen rumänischen Keramik wirft. Unter dem Titel „Moderne rumänische Keramik aus der Sammlung des Museums Dr. Nicolae Minovici“ werden Objekte gezeigt, die Tradition und künstlerische Erneuerung miteinander verbinden.
Das Gesetz zur Prävention und Bekämpfung von Femizid sowie der ihm vorausgehenden Gewalt wurde am Donnerstag im Amtsblatt veröffentlicht.
Nach dem Rückzug der Unterstützung durch die Sozialdemokraten für Premierminister Ilie Bolojan hat Präsident Nicușor Dan die pro-europäischen Parteien zu Beratungen eingeladen. Eine Lösung ist bislang nicht in Sicht.
Die Sicherheitslage in Europa bleibt angespannt – insbesondere mit Blick auf die Schwarzmeerregion und internationale Konflikte. In Rumänien stehen deshalb sowohl militärische Übungen als auch politische Initiativen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit im Fokus. Unser Korrespondent berichtet.
Nach einer erfolgreichen internationalen Festivalreise ist der Film „Catane“ der rumänischen Regisseurin Ioana Mischie nun auch dem Publikum in Rumänien vorgestellt worden. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival von Goa in Indien, erhielt eine Hollywood-Nominierung für die beste Originalmusik und wurde mehrfach für sein Drehbuch ausgezeichnet.
Der Konflikt im Nahen Osten wirkt sich auch auf die Energiemärkte aus. Die Ölpreise schwanken stark, und auch in Rumänien sind die Kraftstoffpreise zuletzt gestiegen. Die Behörden beobachten die Entwicklung genau.
Der rumänische Präsident Nicușor Dan hat mit dem Präsidenten des Europäischen Rates über die Vorbereitung des nächsten EU-Gipfels gesprochen. Im Mittelpunkt standen Wettbewerbsfähigkeit, Energiepolitik und der künftige EU-Haushalt.
Einer der einflussreichsten Theatermacher der Welt feiert einen besonderen Geburtstag – und zwar in Bukarest. Das unabhängige Teatrul Grivița 53 veranstaltet im März eine Mikro-Spielzeit zu Ehren von Eugenio Barba. Der Gründer des Odin Teatret wird 90 Jahre alt. Die Veranstaltungsreihe bringt Aufführungen, Workshops und Begegnungen mit einem der wichtigsten Vertreter des modernen Theaters.
Rumänien und Polen wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Beide Länder hätten in vielen Bereichen ähnliche Interessen und gemeinsame strategische Ziele. Das erklärte Präsident Nicușor Dan bei einem Besuch in Warschau.
In Rumänien stehen wichtige Personalentscheidungen in der Justiz an. Der Justizminister hat seine Vorschläge für die Spitzenposten bei den großen Staatsanwaltschaften bekanntgegeben. Es geht um das Amt des Generalstaatsanwalts, um die Leitung der Antikorruptionsbehörde DNA und um die Führung der Anti-Mafia-Behörde DIICOT.