Eine internationale Filmproduktion bringt Hollywoodstars wie Kevin Costner und Morgan Freeman nach Rumänien. Die Miniserie „The Gray House“ wurde vollständig in Rumänien gedreht und erzählt von einem geheimen Netzwerk von Frauen, die während des amerikanischen Bürgerkriegs als Spioninnen tätig waren. Mit dabei ist auch die rumänische Schauspielerin Olivia Niță. Sie spricht im Beitrag von Corina Sabau über die Arbeit an der internationalen Produktion – und über ihren ungewöhnlichen Weg auf die Bühne.
Rumäniens Präsident Nicușor Dan hat bei seinem ersten Auftritt vor der UN-Generalversammlung den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine scharf kritisiert. Er bekräftigte die Unterstützung Rumäniens für die Ukraine und warnte zugleich vor einer zunehmenden hybriden Bedrohung für Europa. Dabei ging es auch um die Rolle Rumäniens in der Region und um höhere Verteidigungsausgaben.
Die Gespräche über eine neue Regierung kommen nur langsam voran. Die Sozialdemokraten wollen ein Kabinett unter dem designierten Ministerpräsidenten Siegfried Mureșan nicht unterstützen. Mureșan hält trotzdem an seinem Plan fest, sein Regierungsprogramm und seine Ministerliste dem Parlament zur Abstimmung vorzulegen. Für eine Mehrheit fehlen ihm derzeit noch 64 Stimmen.
Der designierte Ministerpräsident Siegfried Mureșan hat zehn Tage Zeit, um Unterstützung im Parlament zu finden.
Dorina Lazăr ist bei der Gopo-Gala mit dem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Mehr als sechs Jahrzehnte steht sie auf der Bühne und vor der Kamera. Ihre Karriere reicht von populären Filmen der 70er und 80er Jahre bis zum rumänischen Autorenkino der 90er und 2000er Jahre. Im Gespräch blickt Dorina Lazăr auf ihre lange Laufbahn zurück – und erzählt, warum mit dem Alter nicht unbedingt mehr Freiheit, sondern auch mehr Verletzlichkeit kommt.
Bukarest hat einen neuen Ort für zeitgenössische Kunst: Das Kunstpavillon „Art Safari“ ist in sein neues Zuhause am Amzei-Platz im Zentrum der rumänischen Hauptstadt gezogen. Zum Auftakt der Saison 2026 präsentiert das „Art Safari New Museum“ Ausstellungen zur rumänischen und internationalen Kunst – darunter eine ungewöhnliche Annäherung an den Nationaldichter Mihai Eminescu.
Nach einer erfolgreichen internationalen Festivalreise ist der Film „Catane“ der rumänischen Regisseurin Ioana Mischie nun auch dem Publikum in Rumänien vorgestellt worden. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival von Goa in Indien, erhielt eine Hollywood-Nominierung für die beste Originalmusik und wurde mehrfach für sein Drehbuch ausgezeichnet.
Der Krieg in der Ukraine und die Sicherheit in Südosteuropa standen im Mittelpunkt eines Gipfeltreffens in Kiew. Mit dabei war auch der rumänische Präsident Nicușor Dan. Die Teilnehmer bekräftigten ihre Unterstützung für die Ukraine und verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung.
Die NATO-Staaten haben auf ihrem Gipfeltreffen in Ankara ihre Entschlossenheit zur gemeinsamen Verteidigung bekräftigt. Zugleich kündigten sie deutlich höhere Investitionen an, um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses weiter zu stärken.
Die rumänische Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr deutlich schwächer wachsen als bisher erwartet. Darauf weist die Nationale Kommission für Strategie und Prognose in ihrer aktuellen Einschätzung hin. Die Gründe liegen sowohl in den internationalen Entwicklungen als auch in den innenpolitischen Maßnahmen zur Stabilisierung der Staatsfinanzen.
In Rumänien halten die Proteste gegen die geplante Reform der Gehälter im öffentlichen Dienst an. Gewerkschaften aus verschiedenen Bereichen warnen vor erheblichen Einkommenseinbußen und fordern Nachbesserungen am Gesetzentwurf. Die Regierung hingegen verweist auf Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union und den nationalen Aufbau- und Resilienzplan.
In Bukarest sind am Montagabend die wichtigsten Theaterpreise Rumäniens verliehen worden. Die UNITER-Gala würdigte nicht nur herausragende künstlerische Leistungen, sondern setzte auch ein Zeichen für die Widerstandskraft der Kultur in schwierigen Zeiten.
Die Europäische Kommission hat das SAFE-Abkommen mit Rumänien gebilligt. Damit erhält das Land Zugang zu milliardenschweren EU-Krediten für Verteidigung, Sicherheit und strategische Infrastruktur.