Die rumänische Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr deutlich schwächer wachsen als bisher erwartet. Darauf weist die Nationale Kommission für Strategie und Prognose in ihrer aktuellen Einschätzung hin. Die Gründe liegen sowohl in den internationalen Entwicklungen als auch in den innenpolitischen Maßnahmen zur Stabilisierung der Staatsfinanzen.
In Rumänien halten die Proteste gegen die geplante Reform der Gehälter im öffentlichen Dienst an. Gewerkschaften aus verschiedenen Bereichen warnen vor erheblichen Einkommenseinbußen und fordern Nachbesserungen am Gesetzentwurf. Die Regierung hingegen verweist auf Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union und den nationalen Aufbau- und Resilienzplan.
In Bukarest sind am Montagabend die wichtigsten Theaterpreise Rumäniens verliehen worden. Die UNITER-Gala würdigte nicht nur herausragende künstlerische Leistungen, sondern setzte auch ein Zeichen für die Widerstandskraft der Kultur in schwierigen Zeiten.
Bukarest hat einen neuen Ort für zeitgenössische Kunst: Das Kunstpavillon „Art Safari“ ist in sein neues Zuhause am Amzei-Platz im Zentrum der rumänischen Hauptstadt gezogen. Zum Auftakt der Saison 2026 präsentiert das „Art Safari New Museum“ Ausstellungen zur rumänischen und internationalen Kunst – darunter eine ungewöhnliche Annäherung an den Nationaldichter Mihai Eminescu.
Die Europäische Kommission hat das SAFE-Abkommen mit Rumänien gebilligt. Damit erhält das Land Zugang zu milliardenschweren EU-Krediten für Verteidigung, Sicherheit und strategische Infrastruktur.
Die rumänische Wirtschaft ist offiziell in eine technische Rezession geraten. Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes ist das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge geschrumpft. Gleichzeitig bleibt die Inflation auf einem sehr hohen Niveau und belastet Verbraucher wie Unternehmen gleichermaßen.
Rumänien hat nach Angaben der Regierung wichtige Fortschritte bei der Stabilisierung der Staatsfinanzen erzielt. Sinkende Haushalts-, Handels- und Leistungsbilanzdefizite senden nach Darstellung des Finanzministeriums positive Signale an die internationalen Ratingagenturen. Gleichzeitig warnen die Behörden jedoch davor, dass die kommenden Monate entscheidend für die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes sein werden.
Die diesjährige Gopo-Preisgala (rumänischer Filmpreis) feierte ihre 20. Ausgabe und fand im Nationaltheater „I.L. Caragiale“ Bukarest statt. Die Veranstaltung zeichnete die wichtigsten Leistungen des rumänischen Filmschaffens des vergangenen Jahres aus und beinhaltete Programmpunkte, die den zwei Jahrzehnten des Bestehens der Gala gewidmet waren – mit Retrospektiven, Hommagen und künstlerischen Interventionen.
In Rumänien wird derzeit öffentlich über ein neues Gesetz zur einheitlichen Bezahlung im öffentlichen Dienst diskutiert. Die Reform gilt als wichtiger Meilenstein im nationalen Aufbau- und Resilienzplan und ist Voraussetzung für die Auszahlung bedeutender EU-Mittel.
Die rumänische Regierung hat kurz vor einer wichtigen politischen Abstimmung einen milliardenschweren Kreditrahmen mit der Europäischen Kommission auf den Weg gebracht. Es geht um Investitionen in die Verteidigung und die Stärkung der europäischen Sicherheit.
Im Suțu-Palast in Bukarest, dem Hauptsitz des Museums der Stadt Bukarest, ist derzeit eine Ausstellung zu sehen, die einen besonderen Blick auf die Anfänge der modernen rumänischen Keramik wirft. Unter dem Titel „Moderne rumänische Keramik aus der Sammlung des Museums Dr. Nicolae Minovici“ werden Objekte gezeigt, die Tradition und künstlerische Erneuerung miteinander verbinden.
Das Gesetz zur Prävention und Bekämpfung von Femizid sowie der ihm vorausgehenden Gewalt wurde am Donnerstag im Amtsblatt veröffentlicht.
Nach dem Rückzug der Unterstützung durch die Sozialdemokraten für Premierminister Ilie Bolojan hat Präsident Nicușor Dan die pro-europäischen Parteien zu Beratungen eingeladen. Eine Lösung ist bislang nicht in Sicht.
Die Sicherheitslage in Europa bleibt angespannt – insbesondere mit Blick auf die Schwarzmeerregion und internationale Konflikte. In Rumänien stehen deshalb sowohl militärische Übungen als auch politische Initiativen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit im Fokus. Unser Korrespondent berichtet.
Nach einer erfolgreichen internationalen Festivalreise ist der Film „Catane“ der rumänischen Regisseurin Ioana Mischie nun auch dem Publikum in Rumänien vorgestellt worden. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Internationalen Filmfestival von Goa in Indien, erhielt eine Hollywood-Nominierung für die beste Originalmusik und wurde mehrfach für sein Drehbuch ausgezeichnet.