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Mindestlohn steigt ab dem 1.Januar 2025

Der Brutto-Mindestlohn in Rumänien wird ab dem 1. Januar 2025 auf 4.050 Lei (ca. 800 Euro) steigen. Den Gewerkschaften zufolge, soll die Erhöhung des Mindestlohns auch zu anderen Lohnerhöhungen in Unternehmen und Institutionen führen.

(foto: Septimiu / pixabay.com)
(foto: Septimiu / pixabay.com)

, 17.10.2024, 14:11

In den sozialen Medien scrieb Ministerpräsident Marcel Ciolacu, dass Rumänien nun 47 % des europäischen Mindestlohns erreiche und damit die EU-Richtlinie erfülle, wonach der Mindestlohn zwischen 47 und 52 % liegen müsse. Der Vorsitzende des Nationalen Gewerkschaftsverbands, Dumitru Costin, zeigte sich nur teilweise zufrieden mit der Erhöhung. Ihm zufolge werden etwa eine Million Menschen von dieser Erhöhung profitieren.

 

Dumitru Costin: „Diese Erhöhung ist nicht genug, sie stellt nur einen Schritt nach vorne dar. Kürzlich stimmte der Senat für eine Änderung des von der Regierung gebilligten Gesetzentwurfs, der ein Minimum von 50 und ein Maximum von 52 vorsah, eine Verhandlungsspanne für die Regierung, die Arbeitgeber und die Gewerkschaften. Das Wirtschaftsumfeld hatte sogar politische Unterstützung von der Regierungskoalition, da wir uns in der Debatte wiederfanden, dass die Mindestzahl 50 und die Höchstzahl 52 in eine Mindestzahl von 47 geändert wurde. Die Debatten und die endgültige Abstimmung über das Gesetz in der Abgeordnetenkammer werden jedoch in den kommenden Tagen folgen“.

 

Nach Ansicht des Gewerkschaftsführers wird diese Erhöhung des Mindestlohns auch zu anderen Lohnerhöhungen in Unternehmen und Institutionen führen, da diese nach Verantwortung, Komplexität der Arbeit und Dienstalter differenzieren müssen. Ihm zufolge werden rund eine Million Menschen von dieser Erhöhung profitieren. Der Generalsekretär des Nationalen Rates der KMU, Sterică Fudulea, weist jedoch darauf hin, dass die Erhöhung des Mindestlohns bedeutet, dass die Unternehmen 350 Lei (70 Euro) pro Mitarbeiter zusätzlich bereitstellen müssen, was für kleine Unternehmen eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt.

 

Sterică Fudulea sagte zu der erneuten Erhöhung des Mindestlohns: „Er hätte nicht erhöht werden dürfen, denn es ist bereits die zweite Erhöhung innerhalb von sechs Monaten. Wir sprechen bereits von einer Erhöhung um weitere 12 %, verglichen mit der Erhöhung zur Jahresmitte von Es handelt sich um die Beibehaltung der Möglichkeit, den Betrag von 300 Lei des nationalen Bruttomindestlohns von Steuern und Sozialabgaben zu befreien, worauf sich die Regierung und die Sozialpartner ebenfalls geeinigt haben.

Foto: wqqh87ok4g / pixabay.com
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