Der Rückgang der Inflation in den letzten zwei Monaten bedeutet nicht zwangsläufig günstigere Lebenshaltungskosten in Rumänien, da sich einige laufende Ausgaben nur schwer reduzieren oder verschieben lassen.
Die rumänische Wirtschaft zeigt Anzeichen von Erschöpfung, was sich auch in der Industrieproduktion widerspiegelt, die den zweitgrößten Rückgang in der Europäischen Union verzeichnete.
Rumänien verzeichnete im Januar mit 8,5 % die höchste jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union.
Armut bleibt ein drängendes soziales Problem – in Rumänien ebenso wie in der gesamten Europäischen Union. Neue Zahlen des Nationalen Statistikamts zeigen, dass fast jeder Fünfte in Rumänien im vergangenen Jahr armutsgefährdet war. Auch auf europäischer Ebene ist die Lage besorgniserregend: Einer von fünf EU-Bürgern lebt mit dem Risiko von Armut oder sozialer Ausgrenzung. Die Europäische Kommission arbeitet deshalb an einer neuen Strategie, um diesen Trend umzukehren – und Armut bis 2050 ganz zu beseitigen.
Laut den jüngsten Daten des Europäischen Statistikamtes führt Rumänien die Rangliste der höchsten durchschnittlichen jährlichen Inflationsrate Eu-weit nicht mehr an, bleibt aber unter Top 3.