Nach vier gescheiterten Anläufen zur Regierungsbildung und fast sechs Monaten politischer Blockade hat Rumänien endlich wieder eine stabile Regierung. Das Parlament in Bukarest hat das Kabinett des parteilosen designierten Ministerpräsidenten Luca Niculescu bestätigt.
Nach der ersten Gesprächsrunde mit den Parlamentsfraktionen erklärte der designierte Ministerpräsident Luca Niculescu, die Verhandlungen zur Regierungsbildung seien vorangekommen.
Der rumänische Präsident Nicușor Dan hat einen neuen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten nominiert. Zuvor hatte er erneut Gespräche mit den im Parlament vertretenen Parteien geführt. Doch ob eine Einigung um ein neues Kabinett in der komplizierten parlamentarischen Konstellation erzielt werden kann, bleibt ungewiss.
Regierungsbildung +++ Kimberly-Gate +++ Untersuchungshaft +++ Verteidigungsprojekte +++ Fußball
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Die politische Krise in Bukarest dauert seit dem 5. Mai an, als die Minderheitsregierung der PNL-USR-UDMR unter Führung des Liberalen Ilie Bolojan durch ein Misstrauensvotum des Parlaments abgesetzt wurde. Zwei Versuche, eine neue Regierung zu bilden, scheiterten.
Am Montagabend ist die von Adrian Veștea vorgeschlagene Regierungsformel im Parlament an der Abstimmung gescheitert.