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Bilanz der rumänischen Olympia-Riege

Vier Medaillen, Patz 46 im Länder-Ranking

Bilanz der rumänischen Olympia-Riege
Bilanz der rumänischen Olympia-Riege

, 09.08.2021, 13:45

Die 32. Auflage der Olympischen Spiele ist vorbei. Die Abschlussfeier im Nationalstadion von Tokio setzte den Schlusspunkt für die ersten Spiele der Neuzeit ohne Zuschauer. Die Pandemie hat den Ablauf der Wettkämpfe stark beeinträchtigt, insbesondere durch die Verzögerung der Wettkämpfe um ein Jahr, was erhebliche Auswirkungen auf die endgültigen Ranglisten hatte. Obwohl Rumänien 101 Athleten nach Japan schickte, konnte es nur vier Medaillen gewinnen. Drei davon brachte der Rudersport ein. Ancuța Bodnar und Simona Radiș gewannen Gold im Doppelzweier. Silbermedaillen gab es für den Vierer ohne Steuermann in der Besetzung Mihăiță Țigănescu, Mugurel Semciuc, Ștefan Berariu und Cosmin Pascari sowie für den Doppelzweier mit Ciprian Tudosă und Marius Cozmiuc. Eine weitere Silbermedaille ging an die Fechterin Ana-Maria Popescu im Degen-Einzelwettbewerb. Nach den Spielen zog Mihai Covaliu, Präsident des rumänischen Olympia- und Sportkomitees, eine nüchterne Bilanz: „Wir hätten sicherlich mehr Medaillen gewinnen können. Und hier meine ich vor allem den Schwimmer David Popovici, der um zwei Hundertstelsekunden den Sprung auf das Podium verpasst hat. Natürlich hat er die Zukunft noch vor sich, aber hier in Tokio wäre es sehr, sehr wichtig für ihn gewinnen, eine Medaille zu gewinnen, zumal er noch sehr, sehr jung ist. Dann denke ich an die Schützen – Laura Ilie war auch sehr nahe an einem olympischen Finale, wo sie meiner Überzeugung nach eine Medaille hätte gewinnen können. Auch die Ringer Alina Vuc und Albert Saritov, hätten ebenfalls auf eine Medaille hoffen können – wenn sie die erste Runde überstanden hätten. Es sind gute Athleten, die es leider nicht geschafft haben, ihre Emotionen und den Druck dieser Olympischen Spiele zu überwinden. Leider haben wir nur vier Medaillen gewonnen. Die Olympische Technische Kommission für Leistungssport rechnete mit vier bis sechs Medaillen. Die Verbände hatten sich viel mehr vorgenommen, sie haben aber sehr wenig erreicht. Mit diesen vier Medaillen hier bei den Olympischen Spielen in Tokio bin ich nicht zufrieden,“ sagte Covaliu, ein ehemalige Säbelfechter, auf dessen Konto Olympia-Medaillen in 2004 und 2008 gehen. Seine Unzufriedenheit ist nachvollziehbar.



Rumänien belegte in der olympischen Rangliste der Nationen Platz 46, gleichauf mit Venezuela. Nur in Rio bei der Olympia 2016 hatten die rumänischen Athleten mit Platz 47 noch schlechter abgeschnitten. … Dazu kommt der gravierende Leistungsrückgang in bestimmten Sportarten wie dem Turnen, wo Rumänien jahrelang führend war und aus der mehr als ein Viertel der von rumänischen Athleten gewonnenen Goldmedaillen stammt. In Tokio schaffte es niemand aus der rumänischer Turnriege in ein Finale. Das traurige Bild des rumänischen Sports wird durch die Situation im Gewichtheben vervollständigt, wo nach der Suspendierung des rumänischen Verbands wegen mehrerer Dopingverstö‎ße kein rumänischer Gewichtheber in Tokio antreten durfte. Sicherlich werden in den kommenden Tagen die Gründe für die schlechte Leistung in Tokio ernsthaft analysiert werden. Die Freunde des rumänischen Sports können nur hoffen, dass es 2024 in Paris besser laufen wird.

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