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Das Staatsvermögen Rumäniens

Das Nettovermögen der Rumäninnen und Rumänen steigt, in den Statistiken zumindest. Eine Verbesserung war bisher jedoch in Lebensstandard kaum zu spüren.

Das Staatsvermögen Rumäniens
Das Staatsvermögen Rumäniens

, 23.06.2022, 19:48


Das Nettovermögen der Rumäninnen und Rumänen zieht weiterhin kräftig an. Im vergangenen Jahr kletterte es um 10 % auf über 2.600 Mrd. Lei (umgerechnet mehr als 500 Mrd. Euro). Dies geht aus dem von der Zentralbank (NBR) veröffentlichten Bericht über die Finanzstabilität hervor. Dem Dokument zufolge trug vorwiegend das Immobilienvermögen zu diesem Wachstum bei. Einerseits wurden neue Häuser und Wohnblöcke gebaut, andererseits stieg der Wert der alten Immobilien in einem immer noch lebhaften Markt.




Wie die EU-Statistiken zeigen, ist Rumänien zudem das EU-Land mit den meisten Eigenheimbesitzern. Im Jahr 2020 wohnten über 95 % der Bevölkerung in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung, während es in der EU insgesamt nur etwa 70 % waren. Am anderen Ende der Skala, in Deutschland, dem bevölkerungsreichsten EU-Land mit der stärksten Wirtschaft, lebt etwa die Hälfte der Menschen in Mietwohnungen. Dies bedeutet, so die Analysten, dass das Vermögen der rumänischen Bevölkerung ein relativer Begriff ist, da er hauptsächlich auf Immobilien beruht, während die Löhne und Renten zu den niedrigsten in der EU gehören.




Ferner ist Rumänien laut EU-Statistiken das Land mit den meisten überfüllten Wohnungen unter den 27 Mitgliedstaaten. Und die Zeiten, in denen Wohnungen und Häuser für riesige Summen verkauft wurden, sind anscheinend endgültig vorbei. Das sagen zumindest Bankexperten. Für diesen Sommer rechnen etwa 30 % der von der Zentralbank befragten Banken mit einer rückläufigen Entwicklung der Kreditnachfrage für Immobilien. Aus dem Bericht der Zentralbank geht auch hervor, dass der Wert der Einlagen über der 100.000-Euro-Garantieschwelle um 14 % gestiegen ist, gegenüber 4 % bei den anderen Einlegern. Auch die Bestände an Investmentfonds und börsennotierten Aktien stiegen deutlich an, und zwar um 80 % bzw. 2,3 % des BIP.




Der Landesrat für Wirtschaft und Finanzen ist überzeugt, dass die Begrenzung der Energiepreise zwar eine nützliche Ma‎ßnahme ist, um die Einkommen der Haushalte kurzfristig zu schützen, dass aber die Bemühungen der Behörden hauptsächlich auf die Entwicklung neuer erneuerbarer Energiequellen und die Verringerung der Abhängigkeit von Importen gerichtet sein sollten. Dem Bericht zufolge entsprach die Entwicklung des durchschnittlichen Nettoeinkommens dem Anstieg der Verbraucherpreise. Die Haushalte im Raum Bukarest verzeichneten ein doppelt so hohes Einkommen als die Haushalte im Nord-Osten des Landes. Städtische Haushalte hatten auch ein um 50 % höheres durchschnittliches Bareinkommen als ländliche Haushalte. Die Schuldenquote der privaten Haushalte stieg im März 2022 um 9 % gegenüber März 2021.


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