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Nachrichten 09.02.2026

Die wichtigsten Meldungen des Tages

Nachrichten 09.02.2026
Nachrichten 09.02.2026

und , 09.02.2026, 18:00

WIRTSCHAFT: Die rumänische Regierung will in dieser Woche das dritte Paket fiskal- und haushaltspolitischer Maßnahmen verabschieden und dafür anschließend die Vertrauensfrage im Parlament stellen. Es umfasst zwei zentrale Vorhaben: die Reform der öffentlichen Verwaltung sowie erste Maßnahmen zur wirtschaftlichen Erholung. Beide Gesetze sollen gemeinsam beschlossen werden, da die Umsetzung der Reform die finanziellen Mittel für die Konjunkturmaßnahmen liefern soll. Ziel der Verwaltungsreform ist eine Senkung der Personalausgaben um zehn Prozent, keine Kürzungen bei den Grundgehältern, bei gleichzeitiger Steigerung von Effizienz und Qualität öffentlicher Dienstleistungen. Das Programm zur wirtschaftlichen Wiederankurbelung setzt auf Investitionsanreize und besteht aus steuerlichen Maßnahmen sowie Unterstützungsprogrammen für Unternehmen. Ministerpräsident Ilie Bolojan kündigte an, dass die Beratungen über den Haushalt 2026 bis etwa 20. Februar abgeschlossen sein sollen. Vorgesehen sind unter anderem ein Defizit von 6,2 Prozent, Investitionen in Höhe von sieben Prozent des BIP, der Abschluss der Projekte aus dem nationalen Wiederaufbauplan bis September sowie eine Inflationsrate von vier Prozent zum Jahresende.

FRIEDENSRAT: Präsident Nicuşor Dan hat bestätigt, eine Einladung zur ersten Sitzung des sogenannten Board of Piece erhalten zu haben, die am 19. Februar in Washington stattfinden soll. Rumänien begrüße die Friedensinitiativen des Weißen Hauses, eine Entscheidung über die Teilnahme werde jedoch erst nach Konsultationen mit den amerikanischen Partnern getroffen. Dabei soll geprüft werden, ob die Charta des Gremiums mit den internationalen Verpflichtungen Rumäniens vereinbar ist. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat seine Teilnahme bereits angekündigt. Mehrere bedeutende Staaten haben die Einladung abgelehnt oder prüfen sie noch. Für eine dauerhafte Mitgliedschaft ist eine Gebühr von einer Milliarde Dollar vorgesehen. Rumänien hat auf die Einladung bislang nicht geantwortet.

BESUCH: Außenministerin Oana Ţoiu beginnt heute einen zweitägigen Arbeitsbesuch in London. Ziel ist es, den politischen Dialog und die bilaterale Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich zu vertiefen. Auf dem Programm stehen Gespräche mit der britischen Amtskollegin Yvette Cooper, mit Mitgliedern der parlamentarischen Freundschaftsgruppe für Rumänien sowie mit Vertretern der rumänischen Gemeinschaft in London. Zudem besucht die Ministerin die Universität Oxford, wo es eine vom rumänischen Staat finanzierte Lektorenstelle für rumänische Sprache gibt.

STRATEGIE: Europäische Vertreter, darunter auch Außenministerin Oana Ţoiu, haben in Washington an einem von den USA organisierten Treffen zu seltenen Erden und Metallen teilgenommen. China gilt derzeit als führend bei Förderung und Verarbeitung dieser strategisch wichtigen Rohstoffe. Ziel der Vereinigten Staaten ist es, gemeinsam mit Partnern die Bezugsquellen zu diversifizieren. Das Treffen stand unter Leitung von US-Außenminister Marco Rubio, auch Vizepräsident J.D. Vance ergriff das Wort. Beteiligt waren unter anderem Außenminister aus fünf EU-Staaten sowie Vertreter aus insgesamt 54 Ländern und der EU-Kommission. Seltene Erden sind für moderne Technologien von zentraler Bedeutung und gewinnen mit dem Fortschritt in Bereichen wie Künstliche Intelligenz und Robotik weiter an Gewicht.

OLYMPIA: Bei den heutigen Wettbewerben der Winterspiele in Italien gehen drei rumänische Athleten an den Start. Corina Buzăţoiu tritt im Einzel-Rennrodeln an, Daniel Cacina und Mihnea Spulber im Skispringen von der Normalschanze. Insgesamt ist Rumänien bei den Spielen mit 29 Sportlern in neun Disziplinen vertreten. Der Präsident des Rumänischen Olympischen Komitees, Mihai Covaliu, sieht die besten Medaillenchancen im Männerbob. Beim letzten Abschnitt des olympischen Fackellaufs war auch der rumänische Fußballtrainer Cristian Chivu dabei, derzeit Coach von Inter Mailand.

WETTER: In Rumänien zeigt sich das Wetter heute trüb. Die Temperaturen liegen zwischen minus sechs und elf Grad. Im Süden, Osten und in den Bergen fällt Schnee, in der Landesmitte gibt es teils Schneeregen, in den übrigen Regionen Regen. Der Wind weht schwach bis mäßig, in höheren Lagen teils stärker. In Bukarest war es gegen Mittag bedeckt bei rund null Grad Celsius.

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