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Maßnahmen für Rumänen in Konfliktgebieten

Die Rückführung rumänischer Staatsbürger aus dem Konfliktgebiet im Nahen Osten hat für Bukarest höchste Priorität.

Ministrul de Externe Oana Ţoiu (foto www.mae.ro)
Ministrul de Externe Oana Ţoiu (foto www.mae.ro)

und , 03.03.2026, 13:29

Seit Beginn des andauernden Konflikts im Nahen Osten haben die Behörden in Bukarest erklärt, dass die Rückführung aller in der Region gestrandeten Rumänen oberste Priorität hat. Ob Urlauber, Arbeitnehmer oder Einwohner – die Zahl der dort Festsitzenden ist groß. Da sich die Lage seit Samstag stündlich zuspitzt, koordinieren die Ministerien in Bukarest ihre Maßnahmen, um den rumänischen Staatsbürgern die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen, da einige von ihnen nicht einmal die Gewissheit haben, in den nächsten Tagen eine Unterkunft zu haben. Auch schwere medizinische Fälle werden überwacht.

Laut Außenministerin Oana Țoiu befinden sich allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten rund 14.000 Rumänen. Oana Ţoiu rief die Rumänen dazu auf, ihre Anwesenheit zu melden, um diese möglichst genau zu dokumentieren: „Die Lösung ist, das Formular auf econsulat.ro oder in der App auszufüllen oder eine der zahlreichen verfügbaren Telefonnummern zu nutzen. Einige der Nummern werden von Kollegen in Dubai, andere von Kollegen in Bukarest beantwortet. Sowohl in Dubai als auch in Bukarest können diese nur begrenzte Informationen geben, da weder Sie noch wir noch irgendein anderer EU-Mitgliedstaat Sie über die Öffnung des Luftraums informieren kann, bis die zuständigen Behörden dies tun.“

Rumänen wurden dringend gebeten, in erster Linie den offiziellen Empfehlungen der Länder, in denen sie sich aufhalten, Folge zu leisten. In Rumänien koordinieren die Behörden unterdessen mit Reisebüros, Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften die Rückführung. Es wurden zwei WhatsApp-Kanäle eingerichtet: einer für Informationen der diplomatischen Vertretungen und ein weiterer für Rumänen im Nahen Osten, um ihnen den Zugang zu offiziellen Informationen zu erleichtern. Die Anzahl der Mitarbeiter im zentralen Callcenter des Außenministeriums wurde ebenfalls erhöht. Auf europäischer Ebene wurde der zivile Mechanismus für Notfälle aktiviert.

Oana Ţoiu erläuterte dazu: „Das bedeutet die Koordination mit den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Wenn ein Mitgliedstaat ein Flugzeug entsenden kann, egal ob zivil oder militärisch, prüfen wir, inwieweit wir und andere dazu in der Lage befindliche Mitgliedstaaten dringende Fälle von Staatsbürgern anderer Staaten in die jeweiligen Transporte einbeziehen können. Wir suchen nach der schnellsten Lösung für jeden dringenden Fall. In manchen Fällen kann dies in Zusammenarbeit mit einem anderen Mitgliedstaat erfolgen, genauso wie wir in deren Fällen – je nach Anzahl der verfügbaren Plätze – ebenfalls helfen können. Es handelt sich außerdem um einen Mechanismus zur gemeinsamen Sicherstellung der dafür notwendigen finanziellen Mittel.“

Obwohl die Lage äußerst schwierig ist, appellieren die Behörden an die Rumänen im Nahen Osten, vorsichtig, ruhig und geduldig zu bleiben und versichern ihnen, dass sie alle Möglichkeiten ihrer Rückführung prüfen.

foto: pixabay.com@
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