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EU fordert zu mehr Solidarität auf

Die durch die Coronavirus-Pandemie verursachte Krise kann durch Solidarität überwunden werden, lautet die Botschaft der Europäischen Kommission. Ursula von der Leyen sagte, dass mit europäischen Geldern medizinische Geräte gekauft werden.

EU fordert zu mehr Solidarität auf
EU fordert zu mehr Solidarität auf

, 07.04.2020, 13:34

Einigkeit und gegenseitige Unterstützung sind zwei der Wege, um den Krieg gegen die durch das neue Coronavirus ausgelöste Krise zu gewinnen, die immer mehr Bereiche betrifft: Gesundheit, Wirtschaft, Bildung. Europa, das durch die Pandemie in Bedrängnis geraten ist, sucht nach Lösungen zur Überwindung dieser schwierigen Zeiten, in denen die Rettung von Leben eine Priorität im Kampf gegen das bösartige Virus geworden ist.



Das am stärksten betroffene Land auf dem alten Kontinent ist Italien, das eine Rekordzahl von Infektionen und Todesfällen verzeichnet, obwohl die Einheimischen in der vierten Woche in ihrer eigenen Wohnung isoliert sind. Ein Beweis für die europäische Solidarität kommt auch aus Rumänien, das durch die Stimme von Präsident Klaus Iohannis angekündigt hat, dass es ein Team von 11 Ärzten und 6 Krankenschwestern auf die Halbinsel im Raum Mailand entsenden wird.



Tatsächlich hat die Europäische Kommission erneut zur Solidarität angesichts der durch das neue Coronavirus ausgelösten Krise aufgerufen. Die Präsidentin der europäischen Anstalt, Ursula von der Leyen, erwähnte in einem exklusiv für Radio Rumänien gewährten Interview, dass die Gemeinschaftsexekutive eine Reihe von Ma‎ßnahmen ergriffen hat, darunter die Beschleunigung der Produktion von medizinischen Geräten und die finanzielle Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen. Gleichzeitig würdigte die europäische Beamte den Beitrag Rumäniens für das medizinische Personal in den Krankenhäusern in Mailand:



In der Tat handelt es sich um eine beispiellose Krise, die alle Länder der Europäischen Union, insbesondere aber Spanien und Italien, getroffen hat. Wir stehen diesen Ländern beiseite und unterstützen sie mit allem, was wir können. Ich bin sehr erfreut, dass Rumänien 11 Ärzte und 6 Krankenschwestern nach Italien entsandt hat. Dies zeigt die europäische Solidarität. In diesem Zusammenhang haben wir die Katastrophenschutzma‎ßnahme rescEU eingeleitet, die die Schaffung eines Vorrats an lebenswichtiger Ausrüstung ermöglichen wird.



Ursula von der Leyen sagte, dass medizinische Ausrüstung mit europäischen Geldern gekauft wird und diese soll in die Länder mit dem grö‎ßten Bedarf geschickt werden:



Ich bin froh und dankbar, dass Rumänien sich freiwillig bereit erklärt hat, als erstes Land im Namen der EU, Beatmungsgeräte zu kaufen und zu lagern. Es hat bereits 150 Beatmungsgeräte bestellt, und sobald sie in Rumänien ankommen, werden wir in der Lage sein, sie schnell in die Länder zu schicken, die sie brauchen, einschlie‎ßlich in Spanien und Italien“ – sagte die europäische Beamte.



Wirtschaftlich gesehen ist die Priorität der Europäischen Kommission die Rettung der Arbeitsplätze der Menschen, fügte Ursula von der Leyen hinzu, die ein Programm ankündigte, das 100 Milliarden Euro bereitstellen wird, um den Mitgliedsstaaten des EU-Blocks zu helfen, die Angestellten zu bezahlen, auch wenn sie nur ein paar Stunden arbeiten.



Die europäische Beamte erwähnte auch die Bedeutung der Strukturfonds, die eine Quelle von Arbeitsplätzen darstellen, und erklärte, dass sie vorgeschlagen hat, diese völlig flexibel zu gestalten.

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