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Impfkampagne in Rumänien geht weiter

Die rumänischen Behörden fordern die Menschen auf, sich impfen zu lassen.

Impfkampagne in Rumänien geht weiter
Impfkampagne in Rumänien geht weiter

, 22.04.2021, 16:46

Die Impfung sei der sicherste Weg, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, betonte Präsident Klaus Iohannis am Mittwoch erneut und forderte die Menschen auf, jede Möglichkeit zu nutzen, sich impfen zu lassen. Seine Aussagen kommen, da in dieser Woche die Zahl der verfügbaren Impfstoffe höher ist als die der Menschen auf den Wartelisten. Der Präsident nannte das Beispiel der Länder, die es geschafft haben, eine Impfrate zu erreichen, die es ihnen erlaubt, die Beschränkungen zu lockern. „Wir nähern uns dem Moment, in dem wir zur Normalität zurückkehren und in der Lage sind, Konzerte zu veranstalten, das Gastgewerbe wieder zu öffnen und einen friedlichen Sommer zu genie‎ßen und im In- oder Ausland in den Urlaub zu fahren. Die einzige Bedingung ist die Erhöhung der Impfrate“, sagte der Präsident, der fortfuhr:




„Wir befinden uns mitten in der Pandemie. Keiner sollte glauben, dass die Pandemie vorbei ist, nur weil der Frühling gekommen ist. Das ist leider nicht der Fall. Die Ma‎ßnahmen, die wir ergriffen haben, das, was wir Einschränkungen nennen, haben die Pandemie nicht beseitigt. Diese Beschränkungen vermindern nur ihre Auswirkungen, verlangsamen ihre Ausbreitung, damit unsere Helden an der Front, das medizinische Personal, eine Chance haben, diejenigen zu behandeln, die schwere Formen entwickeln. Es gibt nur einen Weg, die Pandemie zu bekämpfen, und das ist die Impfung.“




Präsident Klaus Iohannis nahm auch an der Eröffnung einer mobilen Impfstelle teil, wo er sich über die Ausbringung des Impfstoffs freute: An einem Tag wurden bis zu 90.000 Menschen geimpft. Die neue Gesundheitsministerin Ioana Mihăilă sagte, sie werde eine Notverordnung vorschlagen, damit Hausärzte ihren Patienten den Impfstoff geben können. Wir brauchen die Impfstoffe, um Menschen zu erreichen, die wir bisher nicht erreichen konnten. Alle möglichen Ressourcen müssen in den nächsten Monaten genutzt werden, um die Menschen zu impfen, denn das ist die einzige Lösung, um die Zahl der Fälle, die eine medizinische Behandlung benötigen, zu verringern, sagte Mihăilă auch.




Eine Meinungsumfrage des Unternehmens MedLife zeigt, dass nur etwa 30% der rumänischen Bevölkerung über 16 Jahren sich bis zum Ende des Jahres impfen lassen wollen, was weit unter den Erwartungen liegt. Die Umfrage deutet auch darauf hin, dass die Angst vor Nebenwirkungen, sowohl langfristig als auch unmittelbar, der Hauptgrund ist, warum die Menschen sich nicht impfen lassen wollen, und dass das Bildungsniveau ein Faktor für den Wunsch nach dem Covid-Impfstoff ist, wobei Menschen mit geringerer Bildung der Impfung weniger wahrscheinlich zustimmen.

Foto: Joan / unsplash.com
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