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Zwei EU-Kommissare in Bukarest

Das europäische Projekt muss sich vor allem auf die Menschen konzentrieren – auf hochwertige Arbeitsplätze, auf Investitionen in Bildung und Gesundheit sowie auf den Schutz der Rechte jedes Bürgers.

Roxana Mînzatu şi Nicuşor Dan (Foto: presidency.ro)
Roxana Mînzatu şi Nicuşor Dan (Foto: presidency.ro)

, 31.03.2026, 17:55

Das erklärte Rumäniens Staatspräsident Nicușor Dan in einem Facebook-Beitrag nach seinem Treffen am Montag in Bukarest mit der Exekutivvizepräsidentin der Europäischen Kommission, seiner Landsfrau Roxana Mînzatu, EU-Kommissarin für Soziale Rechte und Kompetenzen, hochwertige Arbeitsplätze und Vorsorge.

 

Arbeitskräftemobilität, die grenzüberschreitende Anerkennung von Diplomen und Berufsqualifikationen, die Förderung von Investitionen in nachhaltigen Wohnungsbau, die Unterstützung gefährdeter Bevölkerungsgruppen sowie die Notwendigkeit, dass der EU-Haushalt für Rumänien substanziell bleibt – zumindest auf dem derzeitigen Niveau –, um das Investitionstempo in strategischen Bereichen aufrechtzuerhalten: Das waren die Themen der Gespräche zwischen Nicușor Dan und Roxana Mînzatu.

 

Im Rahmen des Rumänienbesuchs der EU-Beamtin war auch die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung eines EU-kofinanzierten Projekts zur Verwaltung externer Fördermittel und zur Überwachung ihres Beitrags zur nachhaltigen Entwicklung vorgesehen. Das über vier Jahre laufende Projekt wird die Kohärenz der Kohäsionspolitik mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung verfolgen, eine aktualisierte Karte der externen Fördermittel bereitstellen und durch die Schulung von 200 Personen aus den acht Entwicklungsregionen in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und Kreislaufwirtschaft Kompetenzen aufbauen – alles mit dem Ziel einer effizienten, digitalisierten und nachhaltigkeitsorientierten Verwaltung.

 

Das wichtige Thema der Beschleunigung von Projekten und Reformen – einige davon verzögert –, die Rumänien im Rahmen des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans zugesagt hat, fehlte auch nicht in den Gesprächen, die Roxana Mînzatu mit Premierminister Ilie Bolojan führte, der möchte, dass das Land die durch diesen europäischen Mechanismus verfügbaren Mittel bestmöglich ausschöpft.

 

Andererseits waren die Lage bei den Kraftstoffpreisen, Verkehrsvernetzungsprojekte, militärische Mobilität sowie der Dialog über die Ausarbeitung einer künftigen europäischen Strategie für nachhaltigen Tourismus die Hauptthemen, die Premierminister Bolojan ebenfalls am Montag und ebenfalls in Bukarest mit Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für Nachhaltigen Verkehr und Tourismus, erörterte. Dieser hob die geostrategische Bedeutung Rumäniens für die Sicherheit der Region und Europas hervor und betonte die Notwendigkeit, die Vernetzungsprojekte zu beschleunigen, wobei er erklärte, dass „Rumänien mit den Prioritäten seines Mandats verbunden ist.“ Unter den genannten Projekten wurden die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Rumänien, Griechenland und Bulgarien im Bereich der Verkehrsinfrastruktur, die Nutzung von Mitteln aus dem SAFE-Programm für die Vernetzung Rumäniens mit der Republik Moldau und der Ukraine über die Autobahnen A8 und A7 sowie die Entwicklung des Hafens Constanța am Schwarzen Meer erwähnt.

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