RRI Live!

Hören Sie Radio Rumänien International Live

Nachrichten 04.06.2026

Die wichtigsten Meldungen des Tages

Nachrichten 04.06.2026
Nachrichten 04.06.2026

, 04.06.2026, 18:22

Der rumänische Staatspräsident Nicușor Dan hat seinen Berater Eugen Tomac als neuen Ministerpräsidenten nominiert. Der rumänische Europaabgeordnete Tomac ist seit dem 6. Oktober 2025 ehrenamtlicher Berater des Präsidenten für die Beziehungen zu den im Ausland lebenden Rumänen. Gemäß der rumänischen Verfassung hat Eugen Tomac nun zehn Tage Zeit, sein Regierungsprogramm sowie die Liste der vorgesehenen Minister vorzulegen. Anschließend muss er sich dem Parlament stellen und das Vertrauen der Abgeordneten und Senatoren gewinnen, die zu einer gemeinsamen Sitzung zusammentreten werden.

 

Die Absorptionsrate der Mittel aus dem Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) in Rumänien hat inzwischen die Marke von 60 Prozent überschritten. Das erklärte der geschäftsführende Minister für Investitionen und europäische Projekte, Dragoș Pîslaru. Nach seinen Angaben könnte der ECOFIN-Rat, in dem die Wirtschafts- und Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten vertreten sind, am Freitag die letzte Zustimmung zur vierten Zahlungsanforderung Rumäniens erteilen. In den kommenden Wochen sollen rund drei Milliarden Euro ins Land fließen. Gleichzeitig befindet sich Rumänien in der Schlussphase der Verhandlungen mit der Europäischen Kommission über die letzte Änderung des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans. Pîslaru betonte, oberstes Ziel sei es, die vollständige Sicherung der nicht rückzahlbaren EU-Fördermittel zu gewährleisten. Dazu solle die Finanzierung verstärkt auf Projekte konzentriert werden, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Umsetzungsstadium befinden.

 

Die Europäische Kommission empfiehlt Rumänien, seinen Kurs zur Verringerung des Haushaltsdefizits fortzusetzen, die Steuereinnahmen zu erhöhen und die Staatsausgaben weiter zu senken. In ihrem aktuellen Länderbericht würdigt die Kommission die Fortschritte Rumäniens im vergangenen Jahr. Gleichzeitig warnt Brüssel, dass das Land ohne eine zusätzliche und konsequente Haushaltskonsolidierung sowie vorsichtige Einnahmenpolitik und wirksame Strukturreformen weiterhin anfällig für steigende Zinsen und einen möglichen Vertrauensverlust bei Investoren bleibt. Nach Einschätzung der Europäischen Kommission ist die Haushaltslage Rumäniens nach wie vor fragil und von Unsicherheiten geprägt. Als Gründe werden unter anderem das aktuelle politische Umfeld und bestehende wirtschaftliche Risiken genannt. Zudem leidet Rumänien unter einem akuten Arbeitskräftemangel. Die Erwerbsquote liegt fast zehn Prozentpunkte unter dem Durchschnitt der Europäischen Union. Ausdrücklich erwähnt wird Rumänien auch bei den Defiziten im Gesundheitswesen und in der Langzeitpflege. Der Zugang zu entsprechenden Leistungen gilt als unzureichend. Die öffentlichen Gesundheitsausgaben betragen rund sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts und liegen damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von acht Prozent.

 

Das Verfassungsgericht Rumäniens hat heute eine Beschwerde der Opposition gegen das Gesetz zur Umsetzung des Programms „Security Action for Europe“, kurz SAFE, zurückgewiesen. Das Programm dient der Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie. Die Entscheidung wurde mit Stimmenmehrheit getroffen. Die Verfassungsbeschwerde war von mehreren Abgeordneten parlamentarischer Gruppen der Abgeordnetenkammer sowie von fraktionslosen Parlamentariern eingereicht worden. Bereits am 26. Mai hatte der rumänische Senat den Gesetzentwurf mit einer Reihe von Regierungsänderungen verabschiedet. Die Änderungen betreffen die Verteilung europäischer Mittel an Einrichtungen des nationalen Sicherheitssystems. Darüber hinaus ermöglichen die neuen Bestimmungen den betroffenen Institutionen, finanzielle Verpflichtungen innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung des Darlehensabkommens einzugehen. Nach der bislang geltenden Rechtslage beginnt diese Frist erst mit der formellen Genehmigung des Abkommens.

 

In Rumänien fordert der Nationale Gewerkschaftsbund die sofortige Rücknahme des Gesetzentwurfs zur Neuregelung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Nach Ansicht der Gewerkschaft wurde die Reform intransparent ausgearbeitet, basiert nicht auf belastbaren Daten und widerspricht den Grundsätzen der Fairness. In einer Stellungnahme erklärt die auf nationaler Ebene repräsentative Gewerkschaftskonföderation, dass der Entwurf in seiner derzeitigen Form keine echte Reform darstelle. Vielmehr würden bestehende Ungleichgewichte fortgeschrieben und möglicherweise sogar verschärft. Zudem drohten neue strukturelle Ungerechtigkeiten im gesamten öffentlichen Sektor. Der Nationale Gewerkschaftsbund fordert die Regierung unter anderem auf, zentrale und lokale Behörden verbindlich zu verpflichten, dem Arbeitsministerium sämtliche Stellenprofile, die aktuellen Gehälter sowie deren vollständige Zusammensetzung transparent offenzulegen. Unterdessen kam es am Donnerstag zu weiteren Protesten gegen das geplante Besoldungsgesetz. Demonstrationen fanden diesmal vor dem Finanzministerium, der Steuerbehörde ANAF sowie in Einrichtungen der Justiz statt. Das Gesetz soll bis Ende August vom Parlament verabschiedet werden. Andernfalls droht Rumänien eine Finanzierungsrate aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan in Höhe von rund 700 Millionen Euro zu verlieren.

 

 

Nachrichten 04.08.2026
Newsflash Dienstag, 04 August 2026

Nachrichten 04.08.2026

Die Arbeiten an der Donau werden fortgesetzt, damit Reaktor 2 des Kernkraftwerks Cernavodă im Südosten Rumäniens weiter betrieben werden kann....

Nachrichten 04.08.2026
Nachrichten 03.08.2026
Newsflash Montag, 03 August 2026

Nachrichten 03.08.2026

PNRR: Rumäniens Präsident Nicușor Dan will noch in dieser Woche mehrere Gesetze unterzeichnen, die für die Umsetzung des europäischen...

Nachrichten 03.08.2026
Nachrichten 2.08.2026
Newsflash Sonntag, 02 August 2026

Nachrichten 2.08.2026

Die Abgeordnetenkammer in Bukarest tritt vom 3. bis 6. August zu einer Sondersitzung zusammen, wie das Ständige Büro des Parlaments beschloss. Auf...

Nachrichten 2.08.2026
Nachrichten 1.08.2026
Newsflash Samstag, 01 August 2026

Nachrichten 1.08.2026

Präsident Nicușor Dan hat am Samstag den Fitch-Bericht begrüßt, der Rumäniens Finanzstabilität bestätigt. Die Ratingagentur bestätigt...

Nachrichten 1.08.2026
Newsflash Freitag, 31 Juli 2026

Nachrichten 31.07.2026

Der rumänische Gewerkschaftsverband Sanitas hat den landesweiten Generalstreik bis zur Vorlage eines neuen Gesetzentwurfs zur Bezahlung von...

Nachrichten 31.07.2026
Newsflash Donnerstag, 30 Juli 2026

Nachrichten 30.07.2026

PNRR – Der rumänische Senat befasst sich am heutigen Donnerstag mit mehreren Gesetzentwürfen, die für den nationalen Wiederaufbauplan PNRR von...

Nachrichten 30.07.2026
Newsflash Mittwoch, 29 Juli 2026

Nachrichten 29.07.2026

Die rumänische Übergangsregierung reagiert auf den Personalmangel im Gesundheitswesen. Das Kabinett hat die Schaffung von mehr als 6.850 neuen...

Nachrichten 29.07.2026
Newsflash Dienstag, 28 Juli 2026

Nachrichten 28.07.2026

Hunderte öffentliche Krankenhäuser in Rumänien befinden sich seit heute im Generalstreik. Die Gewerkschaftsmitglieder der Föderation Sanitas...

Nachrichten 28.07.2026

Partner

Muzeul Național al Țăranului Român Muzeul Național al Țăranului Român
Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS
Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online
Institului European din România Institului European din România
Institutul Francez din România – Bucureşti Institutul Francez din România – Bucureşti
Muzeul Național de Artă al României Muzeul Național de Artă al României
Le petit Journal Le petit Journal
Radio Prague International Radio Prague International
Muzeul Național de Istorie a României Muzeul Național de Istorie a României
ARCUB ARCUB
Radio Canada International Radio Canada International
Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti” Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”
SWI swissinfo.ch SWI swissinfo.ch
UBB Radio ONLINE UBB Radio ONLINE
Strona główna - English Section - polskieradio.pl Strona główna - English Section - polskieradio.pl
creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti
italradio italradio
Institutul Confucius Institutul Confucius
BUCPRESS - știri din Cernăuți BUCPRESS - știri din Cernăuți

Mitgliedschaften

Euranet Plus Euranet Plus
AIB | the trade association for international broadcasters AIB | the trade association for international broadcasters
Digital Radio Mondiale Digital Radio Mondiale
News and current affairs from Germany and around the world News and current affairs from Germany and around the world
Comunità radiotelevisiva italofona Comunità radiotelevisiva italofona

Provider

RADIOCOM RADIOCOM
Zeno Media - The Everything Audio Company Zeno Media - The Everything Audio Company