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Nachrichten 13.10.2025

Die wichtigsten Meldungen des Tages

Nachrichten 13.10.2025
Nachrichten 13.10.2025

, 13.10.2025, 17:51

Finanzminister Alexandru Nazare erklärte, Rumänien habe die Pflicht, seine Interessen entschlossen zu vertreten – mit Argumenten und mit einem realistischen Verständnis des europäischen Kontextes –, müsse dabei jedoch zugleich seine eingegangenen Verpflichtungen respektieren. Er nahm an der ECOFIN-Tagung der EU-Finanzminister in Luxemburg teil, bei der die Diskussionen auf die Zukunft des Haushalts der Europäischen Union ausgerichtet waren. Der Vertreter aus Bukarest teilte seinen Amtskollegen mit, dass die Finanzierung des EU-Haushalts auf den Prinzipien der Gerechtigkeit, Effizienz, Transparenz und Einfachheit beruhen müsse – unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Entwicklungsniveaus jedes einzelnen Mitgliedsstaates der Europäischen Union. Minister Alexandru Nazare betonte, dass die Folgenabschätzungen die Besonderheiten der Mitgliedsstaaten mit aufstrebenden Volkswirtschaften besser widerspiegeln und differenzierte Analysen einbeziehen sollten, um evidenzbasierte und an die nationalen Realitäten angepasste Entscheidungen zu ermöglichen.

 

55 % der Rumänen wünschen nicht, dass Bukarest Truppen in den Nachbarstaat entsendet, falls die Russische Föderation die Republik Moldau angreifen sollte – das geht aus einer von Avangarde durchgeführten und von den Medien zitierten Meinungsumfrage hervor. 28 % sprechen sich für die Entsendung von Truppen aus, während 17 % keine Antwort geben oder unentschlossen sind. Die Gefahr, dass Russland absichtlich Rumänien angreift, wird von 58 % der Befragten als gering, sehr gering oder nicht existent wahrgenommen; 33 % halten sie für groß oder sehr groß, und 9 % wissen es nicht oder antworten nicht.
49 % der Rumänen sind der Ansicht, dass die rumänische Armee im Falle eines Angriffs nicht in der Lage wäre, 48 Stunden standzuhalten, wie es in den NATO-Regelwerken vorgesehen ist; 35 % zeigen sich optimistisch, während 16 % keine Antwort geben. Einer Erhöhung der Militärausgaben aller NATO-Mitgliedsstaaten – und damit auch Rumäniens – stimmen 58 % zu, 30 % lehnen sie ab, und 12 % sind unentschlossen.
Die rumänische Regierung verwaltet den Bereich der nationalen Verteidigung nach Ansicht von 58 % der Bevölkerung schlecht; 22 % halten das Management für gut, und ein Fünftel (20 %) weiß es nicht oder antwortet nicht.
Angesichts der aktuellen geo-militärischen Lage Rumäniens meinen 75 % der Befragten, dass das Verteidigungsministerium von einem pensionierten, fachlich anerkannten Offizier geleitet werden sollte; 11 % bevorzugen einen Zivilisten, und 14 % wissen es nicht oder antworten nicht.
Die Umfrage wurde telefonisch zwischen dem 6. und 10. Oktober unter einem mehrstufig geschichteten, probabilistischen Stichprobenumfang von 920 nicht-institutionalisierten erwachsenen Personen (18 Jahre und älter) in Rumänien durchgeführt. Die maximale Stichprobenfehlermarge liegt bei einem Konfidenzniveau von 95 % bei ± 3,4 %.

 

Israel hat am Montag mit der Freilassung palästinensischer Gefangener begonnen, nachdem die letzten lebenden israelischen Geiseln aus dem Gazastreifen nach Hause zurückgekehrt waren. Gemäß der Waffenstillstandsvereinbarung mit der islamistischen Hamas soll Israel rund 1.700 Palästinenser freilassen, die nach dem 7. Oktober 2023 festgenommen wurden, sowie etwa 250 Häftlinge, von denen einige zu lebenslanger Haft verurteilt wurden.
Zuvor hatte Hamas die letzten 20 noch lebenden Geiseln an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz übergeben. Alle Geiseln – Männer – kehrten nach 738 Tagen Gefangenschaft nach Israel zurück. Die Übergabe aller von der Hamas entführten Geiseln, lebend oder tot, ist Teil der Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Israel und der Hamas, die einem Friedensgipfel in Ägypten mit der Teilnahme des US-Präsidenten Donald Trump vorausgeht.

 

Joel Mokyr, Philippe Aghion und Peter Howitt haben den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2025 erhalten – „für ihre Erklärung des innovationsbasierten Wirtschaftswachstums“. Genauer gesagt gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag bekannt, dass die eine Hälfte des Preises an den israelisch-amerikanischen Ökonomen Joel Mokyr geht, „weil er die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum durch technologischen Fortschritt identifiziert hat“, während die andere Hälfte gemeinsam an den Franzosen Philippe Aghion und den Kanadier Peter Howitt verliehen wird, „für die Theorie des nachhaltigen Wachstums durch kreative Zerstörung“.
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, dessen offizieller Name „Preis für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel“ lautet, ist der einzige der sechs Nobelpreise, der nicht ursprünglich von dem schwedischen Industriellen selbst gestiftet wurde, sondern erst 1968 eingeführt wurde.

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