Nachrichten 17.01.2026
Die wichtigsten Meldungen des Tages
Newsroom und Florin Lungu, 17.01.2026, 18:18
Die jüngsten Gerüchte, Frankreich sei mit Rumäniens Position zum EU-Mercosur-Handelsabkommen äußerst unzufrieden oder es bestehe ein Zusammenhang zwischen diesem Abkommen und der französischen Militärpräsenz in Rumänien, seien falsch, so die französische Botschaft in Bukarest. Die französische Militärpräsenz sei Teil der Verpflichtungen zur kollektiven Sicherheit und zur Stärkung der NATO-Ostflanke. Die Botschaft bekräftigte zudem ihr Engagement für die französisch-rumänische strategische Partnerschaft und die Sicherheit der Region. Die Reaktion erfolgte auf Äußerungen des PSD-Europaabgeordneten Victor Negrescu, der angedeutet hatte, Frankreich könnte mit Rumäniens Position unzufrieden sein und dies könne geostrategische Konsequenzen haben, bis hin zu einem möglichen Abzug französischer Truppen aus dem Land.
WETTER: Die Temperaturen sanken heute Morgen in Zentralrumänien auf minus 22 Grad Celsius – die niedrigste Temperatur im ganzen Land und die niedrigste in diesem Winter bisher. Meteorologen erklären die Kältewelle mit einer Kaltluftmasse, klarem Himmel und einer Schneedecke. Sie erinnern sich daran, dass nach vielen Jahren mit milden Wintern das Wetter wieder zu niedrigen Temperaturen wie früher zurückzukehren scheint. Laut den neuesten Wettervorhersagen soll diese Kältewelle bis Ende des Monats anhalten. In den östlichen und südöstlichen Regionen Rumäniens werden Schneefälle erwartet. In Bukarest werden mittags Temperaturen um -4 Grad Celsius erwartet.
SPORT: Die rumänische Handballnationalmannschaft musste sich am Freitagabend in Herning im ersten Gruppenspiel der Europameisterschaft (EHF EURO 2026) in Dänemark, Schweden und Norwegen Portugal mit 34:40 geschlagen geben. Laut Sportpublikationen in Bukarest zeigte Rumänien zunächst eine starke Leistung, verlor aber nach sechs Toren in Folge die Durchschlagskraft. Im anderen Gruppenspiel gewann Dänemark mit 36:24 gegen Nordmazedonien. Rumänien trifft am 18. Januar erneut auf Dänemark.