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Angesichts der wiederholten Übergriffe russischer Drohnen: EU verstärkt Druck auf Russland

Die Europäer schließen sich zusammen, nachdem russische Flugzeuge und Drohnen in ihren Luftraum eingedrungen sind.

Ursula von der Leyen şi
Ursula von der Leyen şi

, 02.10.2025, 13:25

Im südostrumänischen Landkreis Tulcea, an der Grenze zur Ukraine, sind Warnungen der Behörden vor unbefugten Objekten im Luftraum an der Tagesordnung. Im vergangenen Monat tauchte in Polen ein russischer Drohnenschwarn auf, den die polnische Armee sofort abschoss. Auch der Luftraum Estlands wurde von der Moskauer Luftwaffe verletzt. Am Mittwoch trafen sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten in Kopenhagen, Dänemark, das selbst von unbekannten Drohnen überflogen wurde, zu einem informellen Gipfeltreffen, das der Stärkung der gemeinsamen Verteidigungsfähigkeiten sowie der Bereitstellung zusätzlicher Hilfe für die Ukraine gewidmet war. Die Gastgeberin des Treffens, die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen, erklärte laut Radio România, dass eine starke Reaktion auf die von Russland ausgelöste hybride Aggression erforderlich sei.

 

 

Sie forderte die Europäer auf, sich wieder zu bewaffnen und im Bereich der Verteidigung innovativ zu sein. „Ich hoffe, dass nun alle erkennen, dass wir uns in einem hybriden Krieg befinden. An einem Tag ist er in Polen, am nächsten in Dänemark, und nächste Woche werden wir wahrscheinlich an einem anderen Ort Sabotageakte oder Drohnenflüge erleben. Ich betrachte all diese Dinge aus europäischer Perspektive, und es gibt nur ein Land, das uns bedrohen will, nämlich Russland. Wenn ich mir das heutige Europa anschaue, glaube ich, dass wir die schwierigste und gefährlichste Situation seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs durchleben“, sagte Premierministerin Frederiksen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte ihrerseits, dass es Russland nicht gelingen wird, innerhalb der Union Angst zu verbreiten, und dass Moskau die europäischen Bürger nicht einschüchtern kann. „Wenn wir uns alle einig sind, dass die Ukraine unsere erste Verteidigungslinie ist, müssen wir die militärische Unterstützung für dieses Land verstärken.

 

 

Aus diesem Grund stellen wir heute vier Milliarden Euro für die Ukraine bereit, von denen zwei Milliarden Euro in Drohnen investiert werden sollen. Und wir müssen den Druck auf Russland verstärken. Deshalb habe ich vorgeschlagen, dass die in Europa eingefrorenen russischen Vermögenswerte für die Gewährung eines zinslosen Darlehens an die Ukraine verwendet werden. Wir beschlagnahmen die Vermögenswerte nicht, sondern verwenden die Barguthaben, um dieses Darlehen zu gewähren. Die Ukraine muss dieses Darlehen zurückzahlen, wenn Russland ihr eine Entschädigung für die verursachten Schäden zahlt, denn der Verursacher muss zur Verantwortung gezogen werden“, sagte die Präsidentin der EU-Kommission. Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas betonte ihrerseits, dass die beschlagnahmten russischen Vermögenswerte zur Finanzierung der Kriegsentschädigungen verwendet werden sollen, die letztendlich an die Ukraine gezahlt werden müssen, da sonst die europäischen Steuerzahler diese Last auf der Schulter tragen würden.

 

 

 

 

 

Photo: RRI
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