Die Europäische Kommission hat 2025 eine Liste von 47 strategischen Projekten im Rahmen des Gesetzes über kritische Rohstoffe veröffentlicht. Ziel der Initiative ist es, die Abhängigkeit Europas von strategischen Materialien zu verringern – vor allem von Importen aus China. Bis 2030 will die Europäische Union die Einfuhren solcher kritischer Mineralien aus Nicht-EU-Staaten um 30 Prozent senken. Drei dieser Projekte sollen im Westen Rumäniens umgesetzt werden - doch sie sind nicht unumstritten.
Der moldauische Premierminister Alexandru Munteanu hat bei einem offiziellen Besuch in Bukarest die Zusicherung erhalten, dass die Republik Moldau weiterhin auf die Unterstützung Rumäniens zählen kann.
Das globale Dorf war diesmal in Brüssel, wo neulich die neue Ausgabe der jährlich organisiertn Veranstaltung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) stattgefunden hat. Ziel der diesjährigen Ausgabe von „Your Europe, Your Say!“ – Dein Europa, deine Meinung - war es, das Thema „Sinnvolle Verbindungen, aktive Beteiligung und demokratisches Engagement“ zu beleuchten.
In einer Welt, in der Energiesicherheit, Klimawandel und globaler Wettbewerb immer intensiver werden, befindet sich die Europäische Union an einem entscheidenden Punkt ihrer wirtschaftlichen und technologischen Transformation. Die Art und Weise, wie Energie produziert und verbraucht wird, bestimmt nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die geostrategische Rolle des Kontinents. Nun zeichnet sich ein Umdenken in der EU hinsichtlich der Energieversorgung ab.
Rumänien und Polen wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Beide Länder hätten in vielen Bereichen ähnliche Interessen und gemeinsame strategische Ziele. Das erklärte Präsident Nicușor Dan bei einem Besuch in Warschau.
Seit fast vier Jahren bringt der militärische Konflikt in der Ukraine Leid und erhebliche Verluste an Menschenleben mit sich. Sanktionen und Verhandlungen lassen weiterhin auf ein Ergebnis warten, das der Konfrontation ein Ende setzen könnte. Der Krieg hat Schicksale verändert, aber auch die europäische Sicherheitsarchitektur neu gezeichnet und wirkt sich tiefgreifend auf die internationalen Beziehungen aus. Es handelt sich längst nicht mehr nur um eine militärische Auseinandersetzung, sondern auch um gestörte Lieferketten, Energieunsicherheit, Politikverdrossenheit und wachsenden Druck auf die internationale Ordnung.
Für erhebliche Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union sorgt derzeit die Absicht von US-Präsident Donald Trump, Grönland zu übernehmen – trotz der klaren Ablehnung durch Dänemark, dem die weitgehend autonome arktische Insel angehört, sowie durch weitere europäische Staaten.
Rumäniens Außenpolitik wird auch künftig auf der strategischen Dreierachse Europäische Union, NATO und Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten beruhen. Das hat Staatspräsident Nicușor Dan in seiner Ansprache bei der Jahrestagung mit den in Bukarest akkreditierten Botschaftern erklärt.
Die Europäische Union lockert ihre Pläne für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor. Statt eines vollständigen Verkaufsverbots ab 2035 sollen Benzin- und Dieselautos unter bestimmten Bedingungen weiter zugelassen bleiben. Die EU-Kommission spricht von mehr Flexibilität für die Autoindustrie – Kritiker sehen einen Rückschritt bei den Klimazielen.
Die Europäische Kommission hat am Dienstag angekündigt, das Verfahren wegen eines übermäßigen Defizits gegen neun Mitgliedstaaten, darunter auch Rumänien, vorerst auszusetzen. Zu den anderen Ländern gehören Österreich, Belgien, Frankreich, Ungarn, Italien, Malta, Polen und die Slowakei.
Die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola war am Freitag zu einem offiziellen Besuch in Chișinău, wo sie im Plenum des Parlaments die Unterstützung Brüssels für den EU-Beitritt der Republik Moldau bekräftigte.
Armut bleibt ein drängendes soziales Problem – in Rumänien ebenso wie in der gesamten Europäischen Union. Neue Zahlen des Nationalen Statistikamts zeigen, dass fast jeder Fünfte in Rumänien im vergangenen Jahr armutsgefährdet war. Auch auf europäischer Ebene ist die Lage besorgniserregend: Einer von fünf EU-Bürgern lebt mit dem Risiko von Armut oder sozialer Ausgrenzung. Die Europäische Kommission arbeitet deshalb an einer neuen Strategie, um diesen Trend umzukehren – und Armut bis 2050 ganz zu beseitigen.