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Globale Erwärmung wird zum globalen ‚Sieden‘

Die Entscheidungsträger des Planeten erklären, dass sie über das Ausmaß des Klimawandels entsetzt sind.

Globale Erwärmung wird zum globalen ‚Sieden‘
Globale Erwärmung wird zum globalen ‚Sieden‘

, 28.07.2023, 14:11

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, der Portugiese Antonio Guterres, plädiert für sofortige radikale Ma‎ßnahmen gegen den Klimawandel. Er sagt, die Rekordtemperaturen vom Juli beweisen, dass die Erde von einer Erwärmungsphase in eine „Ära des globalen Siedens“ übergegangen ist. In der Tat hat die Hitzewelle, die die nördliche Hemisphäre, Asien, Europa und Amerika gleicherma‎ßen heimgesucht hat, beispielsweise das Mittelmeer in einen Kessel verwandelt, in dem Waldbrände kochen. Es ist ein „grausamer Sommer“ – so der UN-Chef – und „für den ganzen Planeten eine Katastrophe“ und „wenn es in den nächsten Tagen nicht zu einer Mini-Eiszeit kommt, wird der Juli 2023 auf allgemeiner Ebene Rekorde brechen“. Die extremen Auswirkungen des Klimawandels entsprechen den „wiederholten Vorhersagen und Warnungen der Wissenschaftler“, so Guterres, der hinzufügte, dass „die einzige Überraschung die Geschwindigkeit des Wandels ist“.



Angesichts der „tragischen“ Folgen wiederholte er seine Forderung nach raschen und weitreichenden Ma‎ßnahmen, wie dem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. „Der Klimawandel ist da. Er ist erschreckend. Und er ist erst der Anfang. Das Zeitalter der globalen Erwärmung ist vorbei, das Zeitalter des globalen Siedens ist angebrochen“, so Gutteres abschlie‎ßend. Nach den Daten des von der Europäischen Union finanzierten Copernicus Climate Change Service waren die ersten drei Juliwochen die wärmsten drei Wochen, und der Monat ist auf dem besten Weg, der wärmste Juli und der wärmste Monat aller Zeiten zu werden. Die vollständigen Daten für Juli werden am 8. August vorliegen und veröffentlicht.



In den Vereinigten Staaten hat Präsident Joe Biden die steigenden Temperaturen aufgrund des Klimawandels als „existenzielle Bedrohung“ bezeichnet. Für Biden ist die Hitzewelle der „wetterbedingte Killer Nummer eins“, der in seinem Land jedes Jahr 600 Todesopfer fordert.



In Rumänien, wo diese Woche zu den Temperaturen von über 40 Grad Celsius Stürme hinzu kamen, die Menschenleben forderten, sagt Präsident Klaus Iohannis, dass die Frühwarnsysteme für extreme Wetterphänomene kontinuierlich ausgebaut werden müssen. Es ist besonders wichtig, Wetterwarnungen zu berücksichtigen, um Tragödien zu vermeiden – sagt das rumänische Staatsoberhaupt.



In Brüssel gibt die Europäische Kommission bekannt, dass sie 12 weitere Löschflugzeuge anschaffen und eine eigene Flotte aufbauen wird, um besser auf das Phänomen reagieren zu können. Die Flugzeuge werden in den europäischen Ländern des Mittelmeerraums stationiert, in denen die meisten Brände auftreten, so auch in diesem Jahr. Derzeit arbeitet der Europäische Zivilschutzmechanismus mit einer Übergangsflotte, die Flugzeuge aus den Mitgliedstaaten der Union und nur zwei Flugzeuge der Kommission umfasst.

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