RRI Live!

Hören Sie Radio Rumänien International Live

Reaktionen auf das Atom-Abkommen mit dem Iran

Mit einigen beträchtlichen Ausnahmen - Israel und Saudiarabien - begrüßte die internationale Gemeinschaft das historische Abkommen in der Atomakte des Iran.

Reaktionen auf das Atom-Abkommen mit dem Iran
Reaktionen auf das Atom-Abkommen mit dem Iran

, 15.07.2015, 16:54

21 Monate hat man für die Verhandlungen gebraucht, damit der Iran und die 5+1 Gruppe“ (die USA, Russland, China, Gro‎ßbritannien, Frankreich und Deutschland) ein Abkommen über das Atomprogramm Teherans abschlie‎ßen. Wenn dieses eingehalten wird, soll es Schritt für Schritt die Befürchtungen über die atomaren Militärbestrebungen des Iran auflösen und graduell auch den Druck der internationalen Sanktionen von dessen Schultern abbauen.


Ein Abkommen, über das der amerikanische Präsident Barack Obama nüchtern sagte, es sei nicht auf Vertrauen aufgebaut, sondern auf Überprüfungen. Die Prüfer — so der Führer im Wei‎ßen Haus — sollen 24 Stunden am Tag Zugang zu den Schlüssel-Atomanlagen des Iran haben, um sich zu vergewissern, dass dieser keine Nuklearmaterialien von den bekannten Anlagen zu den Anlagen, die dieser versteckt, verlagert.


Eine historische Errungenschaft, die sobald sie umgesetzt wird, diese die internationale Sicherheit verstärken wird.“ So bewertet die Nato das Abkommen von Dienstag.


In Bukarest begrü‎ßte das Auswärtige Amt seinerseits das besagte Abkommen. Wesentlich — hei‎ßt es vom Rumänischen Au‎ßenministerium — sei die volle Umsetzung der eingegangenen Ma‎ßnahmen, sodass die internationale Gemeinschaft sich ständig auf unanfechtbare Garantien der ausschlie‎ßlich friedlichen Natur des iranischen Atomprogramms verlassen kann. Dies soll im Einklang mit dem Recht des Iran geschehen, Atomenergie friedlich zu verwenden.


Moskau nutzte den durch den Abschluss des besagten Abkommens verursachten Enthusiasmus geschickt aus, um geschickt auf eine der Angelegenheiten zurück zu kommen, die ihm kalt dem Rücken herunter laufen lässt: die Anbringung einiger Bestandteile des Raketenabwehrschirms in Europa. Laut Au‎ßenminister Sergei Lawrow erwarte Russland, dass die Vereinigten Staaten und die Nato ihren Plan zur Anbringung einiger Bestandteile des Raketenabwehrschirms auf dem Kontinent, im neuen Kontext des Abkommens der Gro‎ßmächte mit dem Iran im Atombereich, abbrechen.


Wir erinnern daran, dass Moskau wiederholt seine Besorgnis über die Bestandteile des Raketenabwehrschirms geäu‎ßert hat, die in Rumänien, Polen, Spanien und der Türkei angebracht werden sollen.


Neulich sagte Nikolai Patruschew, Sekretär des Russischen Landessicherheitsrates, dass die Raketenabwehrschirme der Nato gegen Russland und China gerichtet seien. Die ballistische Bedrohung auf die Nato steigt. Zahlreiche Länder besitzen oder versuchen ballistische Technik anzuschaffen. Das internationale Abkommen mit dem Iran ändere die Situation nicht“, antwortete ein Vertreter der Allianz, der anonym bleiben wollte.



Laut diesem werde das Antiraketensystem die europäischen Alliierten der Nato gegen ballistische Bedrohungen schützen. Daher ist dessen Existenz gerechtfertig solange es ballistische Raketen gibt und diese die Fähigkeit haben, den europäischen Teil der Nato zu erreichen. Das Ziel ist, sagte er, alle Bedrohungen die au‎ßerhalb der euroatlantischen Zone kommen, zu bekämpfen. Die Vereinigten Staaten und die Nato betonten erneut, dass die in Europa angebrachten Elemente des Raketenabwehrschirms nicht gegen Russland gerichtet seien, sondern die Rolle haben, Bedrohungen aus Ländern zu bekämpfen, die sich nicht nach den internationalen Regelungen richten.

Stichworte:
Vizepremierministerin Oana Gheorghiu (Fotoquelle: gov.ro)
RRI Aktuell Donnerstag, 02 April 2026

Vizepremier Oana Gheorghiu: „Rumäniens Wirtschaftsmodell muss reformiert werden“

Rumänien hat in den vergangenen 20 Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Doch das bisherige Wachstumsmodell stößt an seine Grenzen. Es basiert...

Vizepremier Oana Gheorghiu: „Rumäniens Wirtschaftsmodell muss reformiert werden“
Moldauischer Premier Alexandru Munteanu (l. i. B.) mit Rumäniens Staatspräsident Nicușor Dan im Präsidentenpalast Cotroceni (Foto: presidency.ro)
RRI Aktuell Mittwoch, 01 April 2026

Moldauischer Premierminister in Bukarest: Republik Moldau weiterhin auf EU-Kurs

Bei dem Treffen mit Präsident Nicușor Dan am Dienstag betonte Munteanu, dass die Republik Moldau dauerhaft auf Rumäniens Hilfe bauen könne –...

Moldauischer Premierminister in Bukarest: Republik Moldau weiterhin auf EU-Kurs
Roxana Mînzatu şi Nicuşor Dan (Foto: presidency.ro)
RRI Aktuell Dienstag, 31 März 2026

Zwei EU-Kommissare in Bukarest

Das erklärte Rumäniens Staatspräsident Nicușor Dan in einem Facebook-Beitrag nach seinem Treffen am Montag in Bukarest mit der...

Zwei EU-Kommissare in Bukarest
Regierungsgebäude in Bukarest (Fotoquelle: gov.ro)
RRI Aktuell Montag, 30 März 2026

Nach Haushaltsverabschiedung: immer noch Spannungen in der Regierungskoalition

Mit einer noch nie zuvor dagewesenen Verzögerung von nahezu drei Monaten hat die rumänische Regierung gegen Ende März den Haushalt für das...

Nach Haushaltsverabschiedung: immer noch Spannungen in der Regierungskoalition
RRI Aktuell Montag, 30 März 2026

Haushalt in Kraft getreten

Das Verfassungsgericht hat die Klagen einstimmig abgewiesen und mitgeteilt, es habe keine Unregelmäßigkeiten im Gesetzgebungsverfahren...

Haushalt in Kraft getreten
RRI Aktuell Donnerstag, 26 März 2026

Femizid-Gesetz verabschiedet

In den vergangenen Jahren ist in Rumänien die Zahl der bekannt gewordenen Femizidfälle besorgniserregend gestiegen. Statistiken zufolge wurde im...

Femizid-Gesetz verabschiedet
RRI Aktuell Mittwoch, 25 März 2026

Bergleute protestieren gegen Dekarbonisierungsprogramm der Regierung

Rund 1 000 Beschäftigte des Energiekomplexes Oltenia im Südwesten Rumäniens haben am Dienstag vor dem Regierungssitz in Bukarest demonstriert....

Bergleute protestieren gegen Dekarbonisierungsprogramm der Regierung
RRI Aktuell Dienstag, 24 März 2026

Sicherheitslage: Rumänien untersucht militärische Mobilität

Die Abgeordnetenkammer in Bukarest hat sich mit einem Vorschlag des Europäischen Parlaments zur militärischen Mobilität befasst. Ziel ist es, den...

Sicherheitslage: Rumänien untersucht militärische Mobilität

Partner

Muzeul Național al Țăranului Român Muzeul Național al Țăranului Român
Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS
Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online
Institului European din România Institului European din România
Institutul Francez din România – Bucureşti Institutul Francez din România – Bucureşti
Muzeul Național de Artă al României Muzeul Național de Artă al României
Le petit Journal Le petit Journal
Radio Prague International Radio Prague International
Muzeul Național de Istorie a României Muzeul Național de Istorie a României
ARCUB ARCUB
Radio Canada International Radio Canada International
Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti” Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”
SWI swissinfo.ch SWI swissinfo.ch
UBB Radio ONLINE UBB Radio ONLINE
Strona główna - English Section - polskieradio.pl Strona główna - English Section - polskieradio.pl
creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti
italradio italradio
Institutul Confucius Institutul Confucius
BUCPRESS - știri din Cernăuți BUCPRESS - știri din Cernăuți

Mitgliedschaften

Euranet Plus Euranet Plus
AIB | the trade association for international broadcasters AIB | the trade association for international broadcasters
Digital Radio Mondiale Digital Radio Mondiale
News and current affairs from Germany and around the world News and current affairs from Germany and around the world
Comunità radiotelevisiva italofona Comunità radiotelevisiva italofona

Provider

RADIOCOM RADIOCOM
Zeno Media - The Everything Audio Company Zeno Media - The Everything Audio Company