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Rumänien beschließt neue restriktive Maßnahmen

Die Behörden in Bukarest führen im Zusammenhang mit der Verbreitung des neuen Coronavirus neue Beschränkungen ein.

Rumänien beschließt neue restriktive Maßnahmen
Rumänien beschließt neue restriktive Maßnahmen

, 06.10.2020, 13:40

Der Anstieg der Zahl der Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus hat die rumänischen Behörden veranlasst, neue restriktive Ma‎ßnahmen vorzubereiten, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Am Montagabend kündigte Gesundheitsminister Nelu Tătaru eine Reihe von Entscheidungen an, die sich an Reisende nach Rumänien richten, die aus Ländern kommen, in denen die Zahl der Covid-19-Fälle höher ist als die lokale Zahl. Das Nationale Komitee für Notfallsituationen hat eine gelbe Liste von 49 Staaten mit hohem epidemiologischem Risiko erstellt, deren Bürger, die ab Mittwoch in Rumänien ankommen, eine bestimmte Isolationszeit einhalten müssen. Zu diesen Ländern gehören Österreich, Belgien, Frankreich, Israel, Gro‎ßbritannien, die Niederlande, die Republik Moldau, Spanien, die Vereinigten Staaten und Ungarn.



Gesundheitsminister Nelu Tătaru erklärt: Personen, die nach Rumänien kommen, um maximal drei Tage hier zu verbringen, können den Behörden einen negativen Covid-Test vorweisen, der 48 Stunden vor der Reise durchgeführt wurde. Im Falle von Personen, die sich länger in Rumänien aufhalten, werden die vierzehn Tage jedoch obligatorisch. Am achten Tag ihrer Anwesenheit auf rumänischem Boden könnten sie jedoch auf Anfrage getestet werden, und wenn das Ergebnis negativ ist und sie asymptomatisch bleiben, werden sie ab dem 10. Tag aus der Isolation. Für die anderen wird die Entlassung nach 14 Tagen erfolgen“.



Darüber hinaus kündigen die Behörden neue Beschränkungen für Orte an, an denen die Häufigkeitsrate von Covid-19 in den letzten 14 Tagen 1,5 Fälle pro 1.000 Einwohner überschritten hat. Das Nationale Komitee für Notsituationen bittet die Landkreiskomitees, die Situation auf lokaler Ebene dringend zu beurteilen und zusätzliche Ma‎ßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus zu ergreifen. Zu diesen Ma‎ßnahmen gehören die Schlie‎ßung von Restaurants und das Verbot von privaten Veranstaltungen. Der Leiter der Abteilung für Notfälle, Raed Arafat, überprüft die Einschränkungen, die die lokalen Behörden vorbereiten, wenn es die Situation erfordert.



Das Tragen von Masken in geschlossenen Räumen oder im Freien an Orten wo es einen starken Menschenverkehr gibt. Vierzehn Orte, an denen die Inzidenz des Virus 3 Fälle pro 1.000 Einwohner übersteigt. Das Verbot von Hochzeiten und Taufen an Orten, an denen die Inzidenz in den letzten zwei Wochen mehr als 1,5 Fälle pro 1.000 Einwohner beträgt. Die Schlie‎ßung von Restaurants, die in geschlossenen Räumen betrieben werden, an allen Orten mit einer Inzidenz über 1,5. Die Behörden müssen die Möglichkeit in Betracht ziehen, die Tätigkeit von Einrichtungen, die die Beschränkungen nicht einhalten, einzustellen“.



Darüber hinaus wird Rumänien einen Rechtsrahmen entwickeln, der es all denjenigen, die die Wahlen vom 27. September gewonnen haben und sich in Quarantäne oder Isolation befinden, ermöglicht, den Eid zu leisten, ohne dass ihre physische Anwesenheit erforderlich ist, und zwar mithilfe von elektronischen Mitteln. Was die Organisation religiöser Feste betrifft, so sind diese unter der Voraussetzung erlaubt, dass die Teilnahme auf die in den jeweiligen Orten lebenden Gläubigen beschränkt ist. Die Anwesenheit von Pilgern ist untersagt.

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