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Rumänien schließt sich internationaler Erklärung zur Straße von Hormus an

Rumänien hat sich einer internationalen Erklärung zur Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus angeschlossen. Hintergrund sind die gravierenden Auswirkungen der aktuellen Lage auf die globalen Energiemärkte und die Weltwirtschaft.

Foto: pixabay.com
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und , 23.03.2026, 12:38

Präsident Nicușor Dan erklärte, die Schließung der strategisch wichtigen Wasserstraße habe spürbare Folgen – auch in Rumänien, insbesondere durch steigende Kraftstoffpreise. Zugleich bekräftigte er, dass sich Bukarest nicht in den Konflikt im Nahen Osten einmischen werde. Man arbeite jedoch gemeinsam mit internationalen Partnern an einer Deeskalation der Lage.

Mehr als 20 Staaten, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Großbritannien, Frankreich, Kanada und Japan, verurteilten die angespannte Situation in der Straße von Hormus und forderten den Iran zur Deeskalation auf. In der gemeinsamen Erklärung betonen die Unterzeichner ihre Bereitschaft, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um eine sichere Passage durch die Meerenge zu gewährleisten und die Energiemärkte zu stabilisieren.

Zugleich werden die jüngsten Angriffe Irans auf unbewaffnete Handelsschiffe im Golf sowie auf zivile Infrastruktur, darunter Öl- und Gasanlagen, scharf verurteilt. Auch die faktische Blockade der Straße von Hormus durch iranische Kräfte wird kritisiert. Die Staaten unterstreichen, dass die Freiheit der Schifffahrt ein grundlegendes Prinzip des internationalen Rechts sei, wie es auch im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verankert ist. Die Folgen der aktuellen Entwicklungen würden weltweit spürbar sein, insbesondere für wirtschaftlich schwache Staaten und Bevölkerungsgruppen.

Darüber hinaus warnen die Unterzeichner, dass Eingriffe in den internationalen Seeverkehr und Störungen globaler Energie-Lieferketten eine ernsthafte Bedrohung für Frieden und internationale Sicherheit darstellen. Sie begrüßen zudem die Initiative der Internationalen Energieagentur, Gespräche mit Regierungen in Asien und Europa über mögliche Freigaben zusätzlicher Ölreserven zu führen.

Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran ein 48-stündiges Ultimatum gestellt, die Blockade der Meerenge aufzuheben. Andernfalls drohte er mit der Zerstörung iranischer Energieanlagen. Teheran wiederum kündigte an, die Straße von Hormus vollständig zu schließen, sollte Washington seine Drohungen umsetzen.

Der Iran hatte die Straße von Hormus, eine der wichtigsten und meistbefahrenen Öltransportrouten der Welt, am 28. Februar blockiert – nach Angriffen durch die USA und Israel. Die Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Arabischen Meer und wird vom Iran im Norden sowie von Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Süden begrenzt.

Nach Angaben internationaler Beobachter passieren üblicherweise rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports diese Route. Infolge der Eskalation sind die globalen Energiepreise deutlich gestiegen.

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