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Rumänische Wirtschaft verzeichnet hohes Wirtschaftswachstum

Rumänien wird dieses und nächstes Jahr das höchste Wirtschaftswachstumsniveau europaweit verzeichnen. Dies geht aus den Prognosen des Internationalen Währungsfonds hervor.

Rumänische Wirtschaft verzeichnet hohes Wirtschaftswachstum
Rumänische Wirtschaft verzeichnet hohes Wirtschaftswachstum

, 05.10.2016, 17:05

Rumänien wird dieses und nächstes Jahr das höchste Wirtschaftswachstumsniveau europaweit von 5% verzeichnen, gefolgt von Irland mit 4,9%. Diese optimistische Einschätzung gehört dem Internationalen Währungsfonds, der die Prognosen über die rumänische Wirtschaft für dieses Jahr nach oben revidiert hat. Im April hatte die Finanzinstitution ein Wachstum von 4,2% vorausgesagt. In der Frühjahrsprognose ging der Nationale Prognoseausschuss von einem Wirtschaftswachstum von 4,2% aus. Der besagte Ausschuss ist dem Finanzministerium untergeordnet. Auf dessen Prognosen basiert die Regierung ihre Haushalts- und Wirtschaftsprojektionen. Denselben ursprünglichen Stand von 4,2% hatte auch die Europäische Kommission vorausgesagt.



Im September hat der Nationale Prognoseausschuss die offizielle Wirtschaftswachstumsprognose für dieses Jahr von 4,2% auf 4,8% nach oben überarbeitet, nach der Entwicklung in der ersten Hälfte dieses Jahres, die alle Erwartungen übertroffen hat. Laut dem jüngsten Bericht World Economic Outlook, der am Dienstag veröffentlicht wurde, warnt der IWF, dass das Wachstumshoch, das Rumänien 2016 verzeichnet, von einer Verlangsamung bis auf 3,8% 2017 gefolgt werden soll, ein wenig Höher als im April vorausgesagt. Nichtsdestotrotz werde das Land auch nächstes Jahr das höchste Wirtschaftswachstumsniveau europaweit verzeichnen.



Gleichzeitig geht der IWF für 2018 davon aus, dass die rumänische Wirtschaft ein Wachstum von 3,3% verzeichnen wird. Unterdessen änderte der Fonds die Entwicklung der Verbrauchsgüterpreise in Rumänien für dieses Jahr. Die Schätzungen wurden von -0,4% im April auf -1,5% nach unten revidiert. Das hei‎ßt, dass Rumänien und Bulgarien die ersten Plätze in der EU belegen werden, was die negative Jahresinflation anbelangt. Dennoch schätzt der IWF für 2017, dass die Konsumgüterpreise in Rumänien um 1,7% steigen werden. 2018 sollen sie sogar um 2,5% steigen.



Die Finanzinstitution hat auch die Schätzungen bezüglich des Leistungsbilanzdefizits Rumäniens 2016, von 1,7 im April, auf 2% überarbeitet. Das Leistungsbilanzdefizit soll kommendes Jahr ansteigen und die 2,8% Marke erreichen, verglichen mit 2,5%, wie viel im April geschätzt wurde. 2018 soll dann das Defizit 3% des BIP überschreiten und 3,2% erreichen. In puncto Arbeitslosigkeit behielt der IWF die Prognose von 6,4% für dieses Jahr und 6,2% für nächstes Jahr bei.

Radu Miruță (foto: gov.ro)
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